Eine gemeinsame Sprache für Daten finden

Digital cyberspace with particles and Digital data network conne
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Unternehmen sind heute mit vielen Daten konfrontiert. Diese liegen nicht nur in strukturierter Form in Datenbanken oder Tabellenkalkulationen vor, sondern bestehen inzwischen zum weitaus größten Teil aus unstrukturierten Informationen, die aus Quellen wie E-Mails, sozialen Netzwerken, Unternehmensportalen, Support-Blogs oder Wissensdatenbanken stammen.

Führen Unternehmen diese disparaten Daten zu einem kohärenten und aussagekräftigen Ganzen zusammen, sind sie besser informiert und können fundiertere Geschäftsentscheidungen treffen. Dazu ist allerdings eine Harmonisierung der Daten erforderlich. Progress, ein Anbieter für Anwendungsentwicklung und Infrastruktursoftware, zeigt, wie dies in drei Schritten gelingen kann.

1. Metadaten definieren: Zunächst sollten Unternehmen für alle ihre Daten aus den unterschiedlichen Quellen und mit ihren verschiedenen Strukturen und Formaten eine gemeinsame Sprache finden. Progress empfiehlt hier, Metadatenmodelle zu erstellen, um die Daten anzugleichen und so eine ganzheitliche Sicht auf alle Informationen zu ermöglichen. Unternehmen können branchenübliche Modelle nutzen und in ihr eigenes Geschäftsvokabular übertragen. Auch der Einsatz mehrerer Modelle kann sinnvoll sein, wichtig ist dabei aber, sie so miteinander zu verknüpfen, dass ein einziges, einheitliches Schema entsteht.

2. Daten harmonisieren: Auf Basis der Metadatenmodelle kann im zweiten Schritt die eigentliche Datenharmonisierung erfolgen. Die Modelle ermöglichen es Unternehmen, ihre Daten mithilfe von Technologien wie einer Datenharmonisierungs-Software und einem semantischen Metadaten-Hub automatisiert zu taggen, anzureichern und in einen zusammenhängenden Datensatz zu überführen. Die Ursprungsdaten können dabei in ihren Quellsystemen verbleiben und werden über einen zentralen semantischen Metadaten-Layer sinnvoll miteinander verknüpft.

3. Erkenntnisse bereitstellen. Damit die Datenharmonisierung ihren Zweck erfüllt, sollten die gewonnenen Erkenntnisse auch präsentiert und genutzt werden. Progress rät Unternehmen dazu, ihre Daten mit Business-Intelligence-Tools zu verbinden. Egal, ob es sich dabei um spezielle Lösungen wie Power BI und Tableau oder um einfache Pivot-Tabellen in Tabellenkalkulationen handelt: Unternehmen sollten Datenharmonisierungs-Tools mit einer robusten API auswählen, damit sie problemlos eine Verbindung zu ihren BI-Tools herstellen können.

„In der heutigen datengesteuerten Welt ist es keine Option mehr, sondern eine Notwendigkeit, die Kluft zwischen strukturierten und unstrukturierten Daten zu überbrücken“, erklärt Thomas Schuller, Regional Director, DACH bei Progress. „Unternehmen müssen ihre Daten harmonisieren, um Geschäftsentscheidungen anhand vollständiger Sätze von Unternehmensinformationen zu treffen. Damit können sie Innovationen fördern, ihre Produktivität steigern, sich Wettbewerbsvorteile verschaffen und ihr künftiges Wachstum sichern.“



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