
Die Online-Präsenz wird auch für Produktionsunternehmen wichtiger. So soll die eigene Homepage immer dann ganz oben stehen, wenn Ihre Zielgruppe nach Ihren Produkten in Google sucht. Dafür kommt Suchmaschinenoptimierung zum Einsatz, also Search Engine Optimization, kurz SEO. Im Bereich SEO können gut konzipierte Inhalte den Unterschied machen: Durch die Produktion von Content, der genau die Bedürfnisse und Interessen der Zielgruppe erfüllt, können Firmen gezielt Traffic auf ihre Website lenken.
Als Experte positioniert
Darüber hinaus positionieren sich Firmen durch zielgerichtete Inhalte nicht nur als Experte in ihrer Branche für ihre Websitebesucher, sondern stärken auch ihre Autorität in Google: Eine durchdachte Content-Strategie soll dafür sorgen, dass eine Website in den Google-Suchergebnissen vorrangig positioniert wird, wodurch diese mehr Besucher erhält. Dieser Artikel behandelt, wie Unternehmen diese zielgerichteten Inhalte erstellen können.
Keyword-Recherche als Basis
Die Keyword-Recherche legt die Basis der datengetriebenen Content-Erstellung. Hierbei werden relevante Begriffe gesucht, die potenzielle Kunden in Google suchen. Wer SEO-optimierte Inhalte zu gesuchten Begriffen erstellt, wird von der Zielgruppe gefunden. SEO-Tools wie Ahrefs helfen, die für die Zielgruppe relevanten Keywords zu entdecken. Bei der Auswahl der Keywords muss darauf geachtet werden, dass sich die jeweiligen Keywords für das eigene Angebot eignen. Jedoch ist der entscheidende Faktor bei der Keywordauswahl das Suchvolumen. Es gibt an, wie oft ein Keyword monatlich gesucht wird. Ein Suchvolumen von 30 bedeutet zum Beispiel, dass dieses Keyword jährlich etwa 360 Mal gesucht wird – also 360 potenzielle Kontaktpunkte mit neuen Kunden. Firmen sollten also Themen abdecken, die tatsächlich nachgefragt werden – es bringt nichts, Inhalte zu erstellen, die niemand sucht. Unternehmen sollten nur die Keywords auswählen, die ihres Ermessens nach ein passendes Suchvolumen haben – das können auch Keywords mit nur zehn monatlichen Suchen sein.
Die Zielgruppe verstehen – mit einer SERP-Analyse
Um Inhalte zu erstellen, die die Erwartungen der Zielgruppe erfüllen, muss die Suchintention hinter einer Suchanfrage verstanden werden. Hierbei sollten die Suchergebnisse für das ausgewählte Keyword gründlich analysiert werden, was sich mit einer sogenannten SERP-Analyse erledigen lässt. Dafür können Produzenten ihr Keyword in Google suchen und die top-gerankte-Konkurrenz analysieren: sind die Suchergebnisse bspw. informative Blogartikel oder Produktseiten (Landingpages)? Auf dieser basis können SEO-Verantwortliche herausfinden, welche Inhalte bei einem bestimmten Keyword erfolgreich sind und wie die Inhalte zu strukturieren sind, um auch erfolgreich zu ranken.
Keyword-Kannibalisierung unbedingt vermeiden
Bei der Erstellung der Inhalte darf es nicht zur ‚Keyword-Kannibalisierung‘ kommen. Eine Keyword-Kannibalisierung liegt vor, wenn mehrere der erstellten Seiten in den Suchergebnissen eines Keywords miteinander konkurrieren. In diesem Fall sollte für dieses Keyword also nur eine Seite erstellt werden. Wenn es Synonyme für dieses Keyword gibt, sollten diese in denselben Artikel integriert werden, anstatt neue Seiten zu erstellen. Um sicherzugehen, ob sich zwei Keywords auf einer URL abbilden lassen oder zwei separate Seiten benötigt werden, lässt sich etwa das SERP Overlap Tool von Elato verwenden. Das Tool vergleicht zwei Suchbegriffe miteinander und spricht eine Empfehlung aus, ob sich das Erstellen einer neuen Seite lohnt. Im Screenshot (Abbildung) ist der Vergleich der Keywords ‚MES‘ und ‚MES System‘ zu sehen. Hier empfiehlt das Tool, nur eine URL zu erstellen und diese für beide Begriffe zu optimieren.
SEO-optimierte Inhalte produzieren
Haben Unternehmen die passenden Keywords identifiziert, die Suchintention verstanden und geklärt, welche Keywords sie innerhalb einer Seite abdecken wollen, stellt sich die Frage: Wie werden die Inhalte SEO-optimiert erstellt? Zuerst sollten die Verantwortlichen die relevanten Keywords in den Texten und Überschriften natürlich integrieren. Von einer übermäßigen Platzierung der Keywords ist abzuraten. Auch hier können sich Firmen an der top-gerankten Konkurrenz orientieren, um zu sehen, wie viele Keywords integriert werden. Durch eine gezielte Keyword-Platzierung kann Google die Website-Inhalte identifizieren und in den entsprechenden Suchergebnissen platzieren, was die Zahl der Besucher erhöht. Visuelle Elemente wie Bilder und Videos erhöhen die Verweildauer der Nutzer und sorgen für positive SEO-Signale. Meta-Titel und Meta-Beschreibungen sollten prägnant und attraktiv formuliert sein, was die Klickrate erhöht, was Google wiederum positiv bewertet. Eine klare URL-Struktur, ohne übermäßig viele Verzeichnisse hilft Google, Inhalte besser zu ordnen. Zudem sollte die Seite technisch überzeugen: Hier gilt es, Inhalte auf mobilen Geräten bestmöglich darzustellen, die Website-Ladegeschwindigkeit zu optimieren, die SSL-Verschlüsselung für sichere Verbindungen einzurichten und 404-Fehlerseiten durch korrekte Weiterleitungen zu verhindern. Somit wird die Benutzererfahrung verbessert, was sich positiv auf ihre Rankings auswirkt. Die Produktion solcher Inhalte ist zwar aufwendig, jedoch können Produktionsunternehmen diese Arbeit auch an SEO-Agenturen outsourcen.






































