In einem Workshop mit C-Level-Vertretern aus dem Anlagenbau hat Aquinet diskutiert, welche KI-Anwendungsfälle im Alltag wirklich Nutzen bringen und wie gut sie sich mit Microsoft Dynamics 365 Business Central umsetzen lassen. Ziel waren Szenarien mit überschaubarem Aufwand und klar erkennbarem Mehrwert.
Die drei häufigsten Use Cases:
1) ERP-Abfragen per Chatbot/Copilot: Mitarbeitende stellen Fragen in natürlicher Sprache (z. B. Bestände, Projektstände, offene Angebote). Technisch ist das in Business Central bereits gut integrierbar, die Ergebnisqualität hängt jedoch stark von Datenqualität, Zugriffsrechten und Datenschutz ab.
2) KI-gestützte Stammdatenpflege: KI kann Dubletten erkennen, Daten konsolidieren und Stammdaten ggf. mit externen Quellen anreichern. Dafür gibt es noch keinen fertigen Agenten in Business Central – er muss entwickelt und anhand klarer Standards/Verantwortlichkeiten optimiert werden. Nutzen und Komplexität sind potenziell hoch.
3) Service-Agent im Aftersales: Für das Ersatzteilgeschäft kann ein vorhandener Service-Agent Anfragen analysieren, passende Teile identifizieren und Angebotsvorschläge erstellen; der Mensch gibt frei. Sehr hilfreich bei standardisierten Anfragen, bei komplexen Abhängigkeiten sind eigene Agenten nötig.
Ausblick: Microsoft arbeitet in Business Central an einer Plattform, mit der Unternehmen eigene KI-Agenten erstellen können (erste „Playground“-Ansätze sind sichtbar). Voraussetzung für viele dieser KI-Funktionen ist jedoch Cloud-Readiness, da Microsoft die integrierten KI-Features primär in der Cloud-Version anbietet – viele KMU betreiben ihr ERP weiterhin On-Premise.
* Diese Inhalte wurden mithilfe von Künstlicher Intelligenz erstellt und können Fehler enthalten.
Die Umsetzung: In Microsoft Dynamics 365 Business Central steht hierfür bereits ein Service Agent bereit. Er analysiert eingehende Anfragen, identifiziert passende Ersatzteile, erzeugt anhand der bisherigen Angebote und Informationen einen Angebotsvorschlag und bereitet die weitere Bearbeitung vor. Der Mensch übernimmt die fachliche Freigabe. Auch hier kann der Nutzen sehr hoch sein, weil die Angebotserstellung bei vielen Anlagenbauern sehr zeitintensiv ist.
Zu beachten: Mit dem Service Agent in Microsoft Dynamics 365 Business Central lassen sich eher einfache Ersatzteil-Anfragen bearbeiten, bei denen Kunde, Artikelnummer und die zugehörigen Geschäftslogiken wie Menge und Rabattierung definiert sind. Bei Abhängigkeiten müssen eigene Agenten entwickelt werden.
Plattform für eigene Agenten kommt
Unternehmen, die Microsoft-Technologien im Einsatz haben, erhalten entlang der Systeme viele Formen des KI-Supports. Angefangen bei Copilot in Word oder Excel bis zu agentischen Services. In Microsoft Dynamics 365 Business Central bereitet Microsoft eine eigene Plattform vor, auf der man selbstständig Agenten für die eigenen Bedürfnisse bauen kann. Als Playground-Version ist dieser Ansatz bereits sichtbar.
Cloud-Readiness als Voraussetzung für KI
Die Basis für diese KI-Szenarien, wie sie oben beschrieben sind, fehlt allerdings häufig: Noch betreibt wahrscheinlich etwa die Hälfte kleiner und mittelständischer Unternehmen ihre ERP-Systeme wie Microsoft Dynamics NAV oder Business Central on Premise
Im neuen PWC-Maschinenbaubarormeter blicken mehr als die Hälfte der Unternehmen zwar optimistisch in die Zukunft. Im Vergleich zum Vorquartal ist dieser Wert jedoch zurückgegangen.
Die Produktionsaussichten in der Industrie haben im September zugelegt. Dabei werden die Pläne der Unternehmen von den derzeitigen Materialengpässen gebremst.
mehr lesen: Produktionserwartungen steigen im September
UiPath und CrowdStrike wollen gemeinsam den Schutz von RPA-Prozessen verbessern. Die Zusammenarbeit der beiden Unternehmen soll ein neues Sicherheitsniveau sowie mehr Transparenz bei RPA-Anwendungen bieten, heißt es in der Pressemitteilung.
mehr lesen: Partnerschaft zwischen UiPath und CrowdStrike
Richtlinie VDI 4521 Blatt 1 ‚Erfinderisches Problemlösen mit TRIZ – Grundlagen und Begriffe‘ legt eine gemeinsame Sprache zur Beschreibung von Inhalten der TRIZ-Methodik fest. Sie bietet eine Referenzbasis zum Vergleich…
Mit der Ernennung von Ekrem Yigitdoel zum Managing Director will sich die Open Industry 4.0 Alliance für weiteres Wachstum rüsten. Derzeit gehören dem Zusammenschluss rund 80 Mitglieder an.
mehr lesen: Ekrem Yigitdoel wird Managing Director
Im Rahmen einer Partnerschaft haben die Telekom und Trumpf eine Ortungslösung entwickelt, die in einem 5G-Campusnetz betrieben werden kann. Durch den Omlox-Standard lassen sich unterschiedliche Endgeräte miteinander kombinieren.
Die Pandemie hat die Digitalisierung beschleunigt, aber auch zu einem zunehmendem Software-Entwicklungsstau geführt, so eine Studie von Mendix. Ein Low-Code-Ansatz kann helfen den damit einhergehenden Problemen zu begegnen.
mehr lesen: Mit Low-Code gegen den Entwicklungsstau
Seit 2006 ist Ralf W. Dieter Vorstandsvorsitzender der Dürr AG. Zum Jahresende wird er sein Amt zur Verfügung stellen. Seine Nachfolge tritt Jochen Weyrauch an.
Die Engpässe bei Vorprodukten wirken sich derzeit quasi auf alle Teile der Industrie aus. Besonders davon betroffen ist allerdings die Automobilindustrie, was sich auch in aktuellen Zahlen des Ifo Instituts…
mehr lesen: Lieferengpässe drücken die Stimmung der Automobilindustrie
Laut einer ZVEI-Umfrage fühlen sich die Unternehmen der Elektronikbranche eingeschränkt, wenn es um die Nutzung von Daten geht, auch aufgrund von Rechtsunsicherheiten bezüglich der DSGVO.
mehr lesen: Datenwirtschaft und KI als Chance begreifen
Immer mehr Anbieter von Maschinen, Automatisierungstechnik und Industriesoftware integrieren künstliche Intelligenz in ihre Produkte. Das ganze Potenzial spielen selbstlernende Systeme aber erst aus, wenn sie passgenau auf ihren Einsatz in Fertigung und Büro zugeschnitten wurden. Über beide Möglichkeiten, als Fertiger die Vorzüge von industrieller KI zu nutzen, geht es im regelmäßig aktualisierten Themenheft Künstliche Intelligenz.
Um alle Potenziale eines MES umfassend ausnutzen zu können, beleuchten unsere Autoren in der Serie von MES Wissen Kompakt die erfolgskritischen Faktoren, um Fertigungsunternehmen präventiv zu steuern. Darüber hinaus präsentiert MES Wissen Kompakt ein breites Spektrum an Firmenportraits, Produkt- neuheiten und Dienst- leistungen im MES-Umfeld.
Ein Unternehmen, das sich mit der Auswahl eines ERP- Systems befasst, muss sich gleichsam mit einem viel- schichtigen Software-Markt und unklaren Interessen- lagen an interne Abwick- lungsprozesse auseinander- setzen. Guter Rat bei der Investitionsentscheidung ist teuer. ERP Wissen Kompakt unterstützt Sie bei der gezielten Investition in die IT-Infrastruktur.
Das Internet of Things verändert Produktwelten und die Vernetzung in der Fertigung gleichermaßen. Entstehende Ökosysteme laden zur einer neuen Form der Zusammenarbeit ein. Die Spezialausgabe IoT Wissen Kompakt informiert über die Technologie, Projektierung und Anbieter für die eigene Applikation, in- und außerhalb der Fabrik.
Hersteller von Automatisierungstechnik fügen eigene und von Partnern beigesteuerte IT- und Automatisierungskomponenten zunehmend zu Ökosystemen zusammen. CtrlX Automation von Bosch Rexroth ist mit über 100 Partnern eines der größten an Markt. Mit dem Portfolio lassen sich Automatisierungssysteme modular zusammenstellen und in die IT-Schicht integrieren.
Mittelständische Unternehmen investieren selbst in schwierigen Zeiten in Microsoft-Technologien, weil sie überzeugt sind, dass ihre Mitarbeiterproduktivität steigt und sich ihre Kostenstruktur bessert. Microsoft hat mit dem Microsoft-Partner-Network ein Netzwerk aufgebaut, das ein Forum für den Aufbau von Partnerschaften, Zugang zu Ressourcen und einen Rahmen für Dialoge und Kooperationen bietet.
Auf der Suche nach Innovation, nach neuen Lösungen und der Abgrenzung zum Mitbewerb vernetzen sich zunehmend mehr Unternehmen mit externen Experten und Partnern. SAP hat mit dem SAP-Ecosystem ein Netzwerk aufgebaut, das ein Forum für den Aufbau von Partnerschaften, Zugang zu Ressourcen und einen Rahmen für Dialoge und Kooperationen bietet.