Transferprojekt vermittelt Blockchain-Wissen für KMU

Hydrogen renewable energy production hydrogen gas for clean el
Bild: ©AA+W/stock.adobe.com

KMU können im Projekt ‚Blockchain in der Logistik: Innovationstransfer für die Modellregion Dortmund-Unna-Hamm‘ (DUH-IT) erarbeiten, wie sie Blockchain-Technologie in ihre Abläufe integrieren können. Projektverantwortliche sind das Fraunhofer-Institut für Materialfluss und Logistik IML sowie die Technische Universität Dortmund. Besuche und Demonstrationen sollen den KMU den möglichen Nutzen der Technologie veranschaulichen. Darauf aufbauend werden im Projekt grundlegende Kompetenzen rund um Blockchain-Technologie vermittelt. Weiter können KMU Unterstützung bei der Auswahl und Gestaltung einer passenden Blockchain-Technologie erhalten.

Blockchains brauchen Teilnehmende

Das im März gestartete Projekt will so in den kommenden drei Jahren über 1000 Unternehmen erreichen und mit Blockchain-Technologie vertraut machen. Der Gedanke dahinter ist auch, die Entstehung von Blockchain-Ökosystemen mit möglichst vielen Anwendenden zu ermöglichen. „Das Projekt DUH-IT soll maßgeblich dazu beitragen, die Zukunftstechnologie Blockchain in die regionale Wirtschaft zu tragen. Diese ist durch ihr Branchenprofil insbesondere im Bereich Wasserstoff wie gemacht für den Einsatz der Technologie – daher sind wir überzeugt, dass die Blockchain hier rasch Potenziale heben wird“, sagt Professor Michael Henke, geschäftsführender Institutsleiter des Fraunhofer IML.

Wasserstoff statt Kohle

Das Projekt, das vom Ministerium für Wirtschaft, Industrie, Klimaschutz und Energie des Landes Nordrhein-Westfalen mit rund zwei Millionen Euro gefördert wird, soll vor allem KMU in Dortmund, Unna und Hamm unterstützen. Mit dem Kohleausstieg steht diese Region vor besonderen wirtschaftlichen Herausforderungen, denen mit dem Aufbau einer westfälischen Wasserstoffwirtschaft begegnet werden soll. Die Region soll Vorreiter für klimaschonende Energieproduktion werden. Um die Produktion von vor allem grünem Wasserstoff in der Region voranzutreiben, könnte Blockchain-Technik eine zentrale Rolle einnehmen, etwa bei der lückenlosen Nachweisführung für grünen Wasserstoff von der Erzeugung bis zum Verbraucher.

Wertschöpfungsketten digital abbilden

Nachweise und Zertifikate zur Erzeugung und Verwendung von grünem Wasserstoff lassen sich dazu in Blockchain-Netzwerken hinterlegen. Automatisierte Zahlungen zwischen Wasserstoffproduzenten und Stromversorgern sind durch Smart Contracts möglich. Ein Blockchain-Netzwerk für Wasserstoff ermöglicht die Abbildung der gesamten Wertschöpfungskette. Darüber hinaus sollen im Projekt weitere Impulse für die wirtschaftliche Verflechtung von Firmen in Unna, Hamm von Dortmund entstehen.



  • IFS stellt DACHI-Region unter neue Leitung

    IFS stellt DACHI-Region unter neue Leitung

    IFS hat Marcus Pannier zum Geschäftsführer für die DACHI-Region ernannt.

    mehr lesen: IFS stellt DACHI-Region unter neue Leitung

  • Im Zeichen der Kreislaufwirtschaft

    Im Zeichen der Kreislaufwirtschaft

    Alle drei Jahre wird Düsseldorf zum internationalen Branchentreffpunkt der Kunststoff- und Kautschuk-Industrie. Vom 16. bis zum 23. Oktober findet auf dem Messgelände der nordrhein-westfälischen Landeshauptstadt die K statt.

    mehr lesen: Im Zeichen der Kreislaufwirtschaft

  • DMG Mori investiert in Up2Parts

    DMG Mori investiert in Up2Parts

    Der Werkzeugmaschinenhersteller DMG Mori beteiligt sich am Softwareunternehmen Up2Parts. Ziel der Investition ist es, zusätzliches Digitalisierungs-Knowhow zu erschließen.

    mehr lesen: DMG Mori investiert in Up2Parts

  • Anzeige
    Retarus beschleunigt Datenaustausch in der Produktion

    Retarus beschleunigt Datenaustausch in der Produktion

    Die Digitalisierungs- und Automatisierungslösungen von Retarus ermöglichen effiziente Abläufe ohne manuellen Aufwand oder Kompromisse bei der Datensouveränität

    mehr lesen: Retarus beschleunigt Datenaustausch in der Produktion

  • Ein Blick in die Zukunft

    Ein Blick in die Zukunft

    Im aktuellen Future Readiness Index der Managementberatung KPMG zeigen sich die deutschen Unternehmen mit Blick auf die nächsten fünf Jahre positiv gestimmt. Im Vergleich zum vergangenen Jahr ist dieser Wert…

    mehr lesen: Ein Blick in die Zukunft

  • Funktionale Sicherheit in der Prozessindustrie

    Funktionale Sicherheit in der Prozessindustrie

    Bei der Verhinderung von sicherheitsrelevanten Ereignissen, und insbesondere von Störfällen, wird die Prozessleittechnik (PLT) immer wichtiger. Die Richtlinienreihe VDI/VDE 2180 beschäftigt sich mit diesem Thema, wurde grundlegend überarbeitet und neu…

    mehr lesen: Funktionale Sicherheit in der Prozessindustrie

  • Grunwitz wird NTT Deutschland-Chef

    Grunwitz wird NTT Deutschland-Chef

    Nach dem Start von NTT Ltd. Anfang Juli hat der IT-Dienstleister Kai Grunwitz zum Chef des Deutschland-Geschäfts ernannt.

    mehr lesen: Grunwitz wird NTT Deutschland-Chef

  • 5G in Industrie und Wirtschaft

    5G in Industrie und Wirtschaft

    Mit der 5G CMM — Connected Mobile Machines will die Deutsche Messe dem neuen Mobilfunkstandard in den Fokus rücken. Rund 100 Teilnehmer werden dabei vom 8. bis zum 10. Oktober…

    mehr lesen: 5G in Industrie und Wirtschaft

  • Kollaborative Roboter und ihre Interaktion mit Menschen

    Kollaborative Roboter und ihre Interaktion mit Menschen

    Im SIBB Forum ‚Cobot Love‘, das am 30. Oktober im MotionLab.Berlin stattfindet, beleuchten Experten aus Praxis und Forschung technologische Möglichkeiten, Anwendungspotentiale und Marktaussichten intelligenter Robotiksysteme anhand konkreter Use Cases.

    mehr lesen: Kollaborative Roboter und ihre Interaktion mit Menschen

  • Keine ausreichende Datengrundlage für Smart Maintenance

    Keine ausreichende Datengrundlage für Smart Maintenance

    Eine Studie von Acatech – Deutsche Akademie der Technikwissenschaften und dem Fraunhofer-Institut für Materialfluss und Logistik IML zeigt, wie weit deutsche Unternehmen bei der Umsetzung einer ‘intelligenten Instandhaltung‘ sind –…

    mehr lesen: Keine ausreichende Datengrundlage für Smart Maintenance

  • Aus G Data Software wird G Data CyberDefense

    Aus G Data Software wird G Data CyberDefense

    G Data Software tritt künftig unter dem Namen G Data CyberDefense auf. Dies gab das Unternehmen am Montag in einer Pressemitteilung bekannt.

    mehr lesen: Aus G Data Software wird G Data CyberDefense

  • Zühlke leitet SmartFactory-EU

    Zühlke leitet SmartFactory-EU

    Brainport Industries (Niederlande), Flanders Make (Belgien) und die SmartFactory-KL habe sich zusammengetan und die Vereinigung SmartFactory-EU gegründet.

    mehr lesen: Zühlke leitet SmartFactory-EU