Konzepte wie Ridehailing und Carsharing in Verbindung mit vernetzten Fahrzeugen eröffnen Möglichkeiten für eine nachhaltige und effiziente urbane Mobilität. Durch die Nutzung entsprechender Smartphone-Apps können Nutzer Mitfahrgelegenheiten finden oder Autos für begrenzte Zeit mieten, ohne selbst ein Fahrzeug besitzen zu müssen. Die Vernetzung der Fahrzeuge ermöglicht eine optimierte Routenplanung, Stauumfahrung und effiziente Auslastung der Fahrzeuge. Darüber hinaus sollen diese Konzepte dazu beitragen, den Verkehr in Städten zu reduzieren, indem weniger private Fahrzeuge benötigt werden. Damit unterstützen vernetzte Fahrzeuge die multimodale Mobilität, bei der verschiedene Verkehrsmittel je nach Situation genutzt werden können. Ohne die Fähigkeiten von SDVs, Daten zu erfassen und auszutauschen, wären viele Smart-City-Konzepte nicht möglich. Daher gelten sie als eine Schlüsseltechnologie für die Entwicklung intelligenter und nachhaltiger Städte.

Zukunft der Mobilität mit Mit Software-Defined Vehicles

Auch aus diesem Grund rechnet die Wirtschaftsberatung Deloitte damit, dass SDVs in den kommenden fünf bis zehn Jahren die Industrie entscheidend prägen und ein neues Niveau in den Bereichen Sicherheit, Effizienz und Nutzerkomfort eröffnen werden. Die Möglichkeiten der schnellen Anpassungen und Implementierung neuer Services über Software-Updates werden die Mobilität nachhaltig verändern, hin zu mehr Individualismus und einer stärkeren Kundenorientierung.

Zudem bieten SDVs Potenzial für eine nachhaltigere Mobilität, nicht zuletzt bei einer Integration als vernetzte Fahrzeuge in das Konzept der Smart City. Für die Branche gilt es daher, die neuen Herausforderungen im Product Line Engineering zu meistern, damit sie nicht von softwarefokussierten Automobilneulingen überholt wird.

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