RoX – ein digitales Ökosystem für KI-basierte Robotik

Das Verbundprojekt RoX widmet sich dem Aufbau eines digitalen Ökosystems, das den Einsatz neuer KI-basierter robotischer Systeme in praxisrelevanten Anwendungen und Branchen ermöglichen soll. Ziel ist es, robotische Systeme durch fortschrittliche Robotik-Komponenten, künstliche Intelligenz (KI) und ein digitales Ökosystem auf ein neues Leistungsniveau zu heben. Die Beteiligten wollen so Innovationszyklen verkürzen und die Systemintegration sowie die Inbetriebnahme erheblich beschleunigen.

Engineers test the control of robot arm Intelligent machine in factory industrial on real time monitoring system software. Robots weld workpieces and produce industrial parts to reduce human labor
Bild: ©Kampan/stock.adobe.com

„RoX reiht sich ein in eine Familie von zukunftsweisenden Projekten, die es sich zum Ziel gesetzt haben, die Datenökonomie in Deutschland und Europa entstehen zu lassen. Das Potenzial ist erheblich, insbesondere wenn fortschrittliche Themen wie Datenräume auf innovative KI- und Cloud-basierte robotische Lösungen treffen“, sagt Hartmut Rauen, stellvertretender Hauptgeschäftsführer des VDMA.

Fokus auf Produktions-, Logistik- und Dienstleistungssektor

In RoX kooperiert ein Konsortium aus Wirtschaft und Wissenschaft. Der Fokus liegt dabei auf praxisrelevanten Use-Cases, die den aktuellen Handlungsbedarf produzierender Unternehmen sowie des Logistik- und Dienstleistungssektors aufgreifen. Zu den zentralen Anwendungsbereichen gehören:

  • Be- und Entladevorgänge entlang der gesamten Logistikkette
  • Kommissionierungsprozesse in unstrukturierten Umgebungen
  • Multifunktionale und ortsflexible Robotersysteme in der Produktion
  • KI-basierte Inbetriebnahme von Robotersystemen

In diesen Bereichen sollen Machbarkeit und Praxistauglichkeit der entwickelten Lösungen demonstriert und auf ihr Potenzial zur kontinuierlichen Weiterentwicklung und Skalierbarkeit bewertet werden, heißt es in einer Pressemitteilung des VDMA.

Anwender im Mittelpunkt

„Dieser aus dem Zukunftsrat des Bundeskanzlers heraus gestarteten Initiative kommt eine herausragende Bedeutung zu. Hier stehen die Anwender im Mittelpunkt, die befähigt werden, Innovationssprünge mit KI-basierter Robotik effizient zu realisieren. Das offene Ökosystem von RoX senkt bestehende Barrieren der internen und externen Kollaboration, wobei die Nutzer stets die Souveränität über ihre Daten behalten“, sagt Dr. Horst Heinol-Heikkinen, Mitglied des Vorstandes des VDMA-Fachverbandes Robotik + Automation. Der Fachverband ist Konsortialmitglied im Projekt.

Um ein skalierbares digitales Ökosystem für KI-basierte Robotik zu entwickeln, konzentrieren sich die Projektbeteiligten auf die Integration praxisorientierter Lösungen in Entwicklungs- und Anwendungsumgebungen, die Bereitstellung qualitätsgesicherter Softwarebausteine und KI-Modelle sowie die Gestaltung semantischer Modelle und Meta-Datenstrukturen. Die Datensicherheit des Robotik-Ökosystems sowie die Vernetzung mit internationalen Initiativen werden als integraler Bestandteil mitbearbeitet.

Konsortialmitglieder: ABB (Sprecher), Boehringer Ingelheim Pharma, Deutsches Zentrum für Luft und Raumfahrt (DLR), DFKI, Fiege Logistik, Gluth Systemtechnik, RIF Institut für Forschung und Transfer, Intrinsic Innovation, Invite , Mercedes-Benz, Roboception, Robomotion, Schunk, Sptec, T-Systems International, VDMA Robotik + Automation, Wacker Chemie, Adolf Würth, Yardstick Robotics, Fraunhofer-Institut für Produktionstechnik und Automatisierung IPA (Konsortialleitung), Fraunhofer-Institut für Materialfluss und Logistik IML, Dürr Systems, Rheinmetall Waffe Munition, Safelog, Siemens (Konsortialleitung)

Weitere Informationen und Möglichkeiten zur Beteiligung werden über die Website www.project-rox.ai verfügbar sein.



  • Sicherheit vor Malware und Hackern

    Sicherheit vor Malware und Hackern

    Fernwirkanlagen und Scada-Systeme nutzen das Internet und sind damit potenziellen Angriffen von Hackern und Schadsoftware ausgesetzt. Auf der Seite der Datenbank kann auch das Unternehmen ConiuGo nur die bekannten Konzepte…

    mehr lesen: Sicherheit vor Malware und Hackern

  • Nutzung von Cloudanwendungen in Unternehmen

    Nutzung von Cloudanwendungen in Unternehmen

    Cloudanwendungen boomen: Aktuell gibt es nach Aussagen von führenden TÜV Rheinland-Experten mehr als 30.000 Cloudanwendungen weltweit, von denen Unternehmen aktiv durchschnittlich 1.500 Anwendungen nutzen – mit oder ohne Freigabe der…

    mehr lesen: Nutzung von Cloudanwendungen in Unternehmen

  • Maschinenbau baut digitale Dienste aus

    Maschinenbau baut digitale Dienste aus

    Fast 80 Prozent der Maschinenbauer sehen die Notwendigkeit, bei digitalen Geschäftsmodellen zu kooperieren. Das hat der VDMA in einer Befragung mit McKinsey ermittelt. Auf großes Wachtumspotenzial deutet dabei hin, dass…

    mehr lesen: Maschinenbau baut digitale Dienste aus

  • 15 Jahre SmartFactory Kaiserslautern

    15 Jahre SmartFactory Kaiserslautern

    Die Technologieinitiative SmartFactory KL feiert ihr 15-jähriges Bestehen. Heute beteiligen sich mehr als 50 Unternehmen und Wissenschaftseinrichtungen an der Initiative.

    mehr lesen: 15 Jahre SmartFactory Kaiserslautern

  • Eine Matte gegen Haltungsschäden

    Eine Matte gegen Haltungsschäden

    Wissenschaftler vom Fraunhofer-Institut für Produktionstechnik und Automatisierung IPA haben in Zusammenarbeit mit der Isoloc Schwingungstechnik GmbH eine Sensormatte für Steharbeitsplätze entwickelt. Sie erfasst die Fußposition eines Mitarbeiters und erkennt Gewichtsverlagerungen.

    mehr lesen: Eine Matte gegen Haltungsschäden

  • Verschlüsselungskomponenten, die Angreifern ausweichen

    Verschlüsselungskomponenten, die Angreifern ausweichen

    Verschlüsselungssoftware spielt auf dem Weg zu mehr Datenschutz eine wichtige Rolle, doch können Computersysteme auch auf physikalischem Wege angegriffen werden. Durch das Abfangen von Stromschwankungen oder das Auslösen von Fehlern…

    mehr lesen: Verschlüsselungskomponenten, die Angreifern ausweichen

  • Unternehmen sehen Notwendigkeit für mehr IoT-Sicherheit

    Unternehmen sehen Notwendigkeit für mehr IoT-Sicherheit

    Das Internet der Dinge ist für viele Unternehmen in Deutschland sowohl eine Chance als auch ein Risiko, so das Ergebnis einer aktuellen Studie im Auftrag von Palo Alto Networks.

    mehr lesen: Unternehmen sehen Notwendigkeit für mehr IoT-Sicherheit

  • Gaia-X-Mitglieder unterzeichnen Gründungsurkunde

    Gaia-X-Mitglieder unterzeichnen Gründungsurkunde

    Die Gründungsmitglieder der Gaia-X-Initiative haben die Gründungsurkunden zur Gaia-X AISBL unterzeichnet. Interessierte Unternehmen und Initiativen sind aufgerufen, sich an der gemeinnützigen Vereinigung zu beteiligen.

    mehr lesen: Gaia-X-Mitglieder unterzeichnen Gründungsurkunde

  • TÜV-Verband fordert Regulierung von KI-Anwendungen

    TÜV-Verband fordert Regulierung von KI-Anwendungen

    Der TÜV-Verband fordert in einem Positionspapier KI-gestützte Anwendungen und Systeme — etwa automatisierte Fahrzeuge oder Roboter — in Abhängigkeit vom Risiko zu regulieren.

    mehr lesen: TÜV-Verband fordert Regulierung von KI-Anwendungen

  • Was es bei der Container-Nutzung zu beachten gilt

    Was es bei der Container-Nutzung zu beachten gilt

    Die Nutzung von Containertechnologien steigt, was aber gilt es bei der Auswahl zu beachten? Der Software-Entwickler Red Hat gibt Antworten darauf.

    mehr lesen: Was es bei der Container-Nutzung zu beachten gilt

  • Kulturelle Werte ebenso wichtig wie die technologische Innovation

    Kulturelle Werte ebenso wichtig wie die technologische Innovation

    Wenn Unternehmen Digitalisierungsprojekte angehen, tun sie dies oft mit einem externen Partner. Die Frage ist nur mit welchem? IFS hat in einer Studie ermittelt, welche Faktoren bei der Auswahl eine…

    mehr lesen: Kulturelle Werte ebenso wichtig wie die technologische Innovation

  • Software-as-a-Service für die Fertigung

    Software-as-a-Service für die Fertigung

    Die Komplexität des Maschinenparks erschwert es oft, geeignete Parameter für den optimalen Betrieb zu definieren. Hier kommt das Startup FactoryPal ins Spiel, das mit seiner KI-basierten Lösung Abhilfe schaffen will.

    mehr lesen: Software-as-a-Service für die Fertigung