Prozessdampf nachhaltiger machen

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Bild: ©Rifky Rachman Safri/stock.adobe.com

Das neue Forschungsprojekt ’SecöndLife’ konzentriert sich darauf, die Erzeugung von Prozessdampf, der bei vielen technischen Verfahren gebraucht wird, fossilfrei zu gestalten. Ziel ist es, die Umweltbelastung zu verringern, indem vorhandene Infrastrukturen wie Rohrleitungen und andere Anlagenkomponenten weiter genutzt und Emissionen reduziert werden, während gleichzeitig die Energieeffizienz verbessert wird.

Das Teilprojekt, das am Fachgebiet Energietechnik und Klimaschutz der TU Berlin angesiedelt ist, beschäftigt sich mit der Bewertung verschiedener Designs, Parameter und neuer Technologien wie Energiespeicher, Wärmepumpen und der Einbindung erneuerbarer Energieträger. Es sollen thermodynamische Modelle und Simulationen verwendet werden.

Analysewerkzeug soll bei Planung unterstützen

Die Partner des Projekts wollen ein gemeinsames Analysewerkzeug entwickeln, das bei der Planung von neuen fossilfreien Industrieanlagen und der Integration von bestehenden Anlagen hilft. Dieses Werkzeug soll dann für allgemeine Planungsprozesse zugänglich sein und eine breite Anwendung finden, unterstützt durch eine Dokumentation per Open Source-Lösung. Die Werkzeuge sollen an einem konkreten industriellen Fallbeispiel angewendet und getestet werden.

„Wir wollen wegweisende Lösungen für eine dekarbonisierte Prozessdampfbereitstellung entwickeln. Durch die Integration verschiedener Technologien und die Nutzung vorhandener Infrastrukturen streben wir eine nachhaltige Energieversorgung an, die sowohl ökologisch als auch wirtschaftlich überzeugt“, sagt Dr. Mathias Hofmann, Leiter des TU-Teilvorhabens.

Das Forschungsprojekt wird vom Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz mit einem Gesamtumfang von rund 1,4Mio€ finanziert. Beteiligt sind Expertinnen und Experten aus den Bereichen Energiesystemanalyse (DLR), Simulation und Exergieanalyse (TU Berlin), Technologieentwicklung und Ingenieurdienstleistung (Enerfinity) sowie Energie- und Klimaschutzrecht (IKEM). Die PCK-Raffinerie in Schwedt ist als assoziierter Partner beteiligt. Das Projekt wird drei Jahre gefördert.



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