Geschäftsfeld kognitive Produktion bereits im Aufbau
Nach einer Anschubfinanzierung durch den Freistaat Sachsen läuft der Aufbau des Geschäftsfelds kognitive Produktion bereits in einem angemieteten Gebäude in der Pforzheimer Straße (Dresden Gittersee). Mit der für Sommer 2026 geplanten Fertigstellung des neuen Forschungszentrums entsteht Platz für mehrere Abteilungen, die sich auf Steuerungstechnik und digitale Zwillinge zur Produktionsüberwachung und Qualitätssicherung fokussieren. Dreh- und Angelpunkt in der Steuerungstechnik werden neue Steuerungsarchitekturen sein. Mit Hilfe von Sensorsystemen und intelligenten Steuerungsabläufen werden beispielsweise Roboter künftig befähigt, ein Objekt nicht nur von einem präzise festgelegten Ort aufzunehmen, sondern es vor der Aufnahme zu »suchen«. Solche Systeme werden starre Programmierungen ablösen, damit sich neue Automatisierungssysteme flexibel an neue Bearbeitungsaufgaben anpassen können und somit auch für kleine Stückzahlen geeignet sind.
Austauschbare digitale Zwillinge gefragt
Dem digitalen Zwilling (Abbild) kommt mehr und mehr die Aufgabe zu, bei Produkten mit besonders hohen Anforderungen an ihre Zuverlässigkeit die Qualität aller Einzelteile zu sichern und nachzuweisen. Gerade in der Luft- und Raumfahrt oder in der Medizintechnik wird der digitale Zwilling künftig zu einem entscheidenden Werkzeug, um höchste Fertigungsqualität auch bei kleinsten Losgrößen oder Einzelstückzahlen abzusichern. Daten aus dem Fertigungsprozess und Maschinendaten aggregiert dieses digitale Werkzeug auf höherer Ebene. Erkenntnisse aus diesen Werten und Informationen lassen dann Aussagen z.B. über die Fertigungsqualität zu. Diese Informationen müssen zunehmend über Unternehmensgrenzen hinweg austauschbar sein, etwa zwischen Herstellern (OEMs) und Zulieferern in der Automobilindustrie.






































