
Der Emissionshandel ist ein zentrales Instrument im Kampf gegen den Klimawandel. Die Einführung von CO2-Zertifikaten soll Anreize für Unternehmen schaffen, ihre Emissionen zu reduzieren.
Das APMANA-EAREC-Projekt zielt darauf ab, die komplexen finanziellen Mechanismen hinter dem Emissionshandel und den erneuerbaren Energien zu entschlüsseln. Die Forschenden wollen mittels mathematischer Methoden die komplexen Zusammenhänge zwischen Energiemärkten, Umweltfaktoren und Finanzmärkten modellieren. Die so entwickelten Modelle sollen dazu beitragen, Unternehmen und Politik bessere Entscheidungen im Bereich des Klimaschutzes zu ermöglichen. „APMANA-EAREC ist ein wichtiger Schritt auf dem Weg zu einem effizienteren und transparenteren Emissionshandel“, sagt Prof. Dr. Matthias Ehrhardt, der das Projekt für die Bergische Universität Wuppertal leitet.
Die Forschenden wollen ein tieferes Verständnis der Mechanismen entwickeln, die die Preise für Emissionszertifikate und Zertifikate für erneuerbare Energien beeinflussen. Ziel ist es, genauere Prognosen für zukünftige Preisentwicklungen zu erstellen. „Unsere Forschung könnte zur Entwicklung neuer Finanzinstrumente führen, die Unternehmen bei der Anpassung an den Klimawandel unterstützen“, sagt Ehrhardt.
Das Projekt unter der Leitung von Prof. Dr. Matthias Ehrhardt (Bergische Universität Wuppertal) und Prof. Dr. Carlos Vázquez-Cendón (Universität A Coruña) wird über vier Jahre von der Agencia Estatal de Investigación (AEI) und der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) gefördert und umfasst zwei Doktorandenstellen.






































