
Das in Würzburg ansässige Softwareunternehmen Yaveon hat seine internationale Präsenz erweitert. Nach der Eröffnung einer Niederlassung in Charlotte, North Carolina, im Januar 2025 wurde im September ein weiterer Standort in Australien aufgebaut. Damit ist das Unternehmen, das bisher über sechs Standorte in der DACH-Region verfügte, nun auf drei Kontinenten vertreten. Ziel der Gründungen sei es, die steigende Nachfrage nach ERP-Systemen in regulierten Branchen wie der Pharma- und Chemieindustrie zu bedienen, heißt es in der Pressemitteilung.
ERP-Systeme für regulierte Prozesse
Seit seiner Gründung im Jahr 2008 entwickelt das Unternehmen branchenspezifische Erweiterungen für Microsoft Business Central. Diese können in bestehende IT-Strukturen integriert werden und bieten Funktionen wie Chargenrückverfolgung, elektronische Signaturen nach 21 CFR Part 11 und GAMP-5-konforme Validierungsunterstützung. Ziel ist es, insbesondere kleineren und mittleren Unternehmen die Einhaltung regulatorischer Vorgaben zu erleichtern, ohne ihre gesamte Systemlandschaft ändern zu müssen.
Globale Anwendung branchenspezifischer Anwendungen
„Was in Würzburg für kleine und mittlere Unternehmen entwickelt wurde, funktioniert global“, sagt Geschäftsführer York Braune. Er betont, dass sich der Ansatz des Unternehmens durch Projekte in verschiedenen Ländern weiter bewährt habe. Regulierungsanforderungen seien weltweit ähnlich – das Unternehmen biete hier passende Produkte an, um Effizienz zu steigern und Innovationsprozesse zu unterstützen.
Kundenbasis und Partnernetzwerk
Rund 850 Unternehmen weltweit nutzen derzeit die ERP-Systeme des Anbieters. Diese sind in Branchen wie Pharma, Chemie, Medizintechnik, Kosmetik und Lebensmittel im Einsatz. Kunden werden über eigene Standorte in Europa, Nordamerika und Australien sowie über ein internationales Partnernetzwerk betreut. Laut Braune haben die neuen Märkte in den USA und in Australien aufgrund starker Life-Sciences-Sektoren besonderes Potenzial.






































