IBM will Red Hat übernehmen, einen der weltweit führenden Anbieter von Open-Source-Cloud-Software. Der Kaufpreis liegt bei 34 Milliarden US Dollar.
Durch die Übernahme soll es Unternehmen ermöglicht werden, ihre Geschäftsanwendungen sicher in die Cloud zu migrieren. Beide Unternehmen wollen dazu die Einführung von hybriden Multiclouds erleichtern und Kunden dabei helfen, Cloud-native Geschäftsanwendungen schneller zu erstellen, eine höhere Anwendungsportabilität zu ermöglichen und die Sicherheit von Daten und Anwendungen über mehrere öffentliche und private Clouds hinweg zu erhöhen — alles mit einem konsistenten Cloud-Management.
Eigenständige Einheit
Red Hat soll als eigenständige Einheit Teil des Hybrid-Cloud-Teams von IBM fortbestehen. Ebenso wird das Unternehmen weiterhin von Jim Whitehurst und dem derzeitigen Managementteam geleitet. Whitehurst wird zudem das Senior Management Team von IBM verstärken.
Größter Hybrid-Cloud-Anbieter
„Die Übernahme von Red Hat ist ein Wendepunkt. Sie ändert alles am Cloud-Markt“, sagt Ginni Rometty, IBM Chairman, Präsident und CEO. IBM werde dadurch der weltweit größte Hybrid-Cloud-Anbieter und der einzige, der eine Open-Cloud-Lösung bietet, so Rometty weiter.
Open Source sei die erste Wahl für moderne IT-Lösungen, sagt Red Hat-CEO Jim Whitehurst. „Ich bin sehr stolz auf die Rolle, die Red Hat dabei gespielt hat, dies für Unternehmen Wirklichkeit werden zu lassen“. Der Zusammenschluss mit IBM bedeute für das Unternehmen höhere Skalierungsmöglichkeiten, Ressourcen und Fähigkeiten, die Auswirkungen von Open Source als Grundlage für die digitale Transformation zu stärken und Red Hat einem noch breiteren Publikum zugänglich zu machen.






































