Vinci Energies kauft Automatisierer Heliro

VINCI Energies Akquise Heliro
Bild: Vinci Energies Deutschland GmbH

Vinci Energies hat am 8. September Heliro Steuer- und Regelungstechnik mit Sitz in Ilmenau übernommen. Das 1991 gegründete Unternehmen agiert als Service Provider für Automatisierungstechnik und Prozesssysteme. Die Zielgruppen des Anbieters umfassen Industriekunden aus dem Maschinenbau, der verarbeitenden Industrie sowie den Bereichen Nahrungsmittel und Logistik.

Das Unternehmen konzentriert sich auf die Hardwareplanung, SPS- und Robotik-Programmierung sowie den Maschinen- und Anlagenbau. Zudem werden Projekte im Bereich Retrofit realisiert. Aufgrund der Expertise in diesen Feldern ist das Unternehmen in der Lage, Prototypen, Einzelanfertigungen und kleine Serien zu fertigen. Am Standort Ilmenau in Thüringen sind 35 Mitarbeitende beschäftigt. Der Umsatz war im Jahr 2025 rund 4,3 Millionen Euro.

Strategische Erweiterung der Marke Actemium

Durch die Akquisition erweitert der Konzern das Leistungsspektrum seiner Industriemarke Actemium, einem Anbieter für Elektro- und Automatisierungstechnik sowie Anlagenbau für industrielle Prozesssysteme in Deutschland. „Mit der Integration von Heliro stärken wir unsere Präsenz in Thüringen und bauen unsere Automatisierungsexpertise, Montage- und Schaltanlagen-Kapazitäten in weiteren interessanten Märkten weiter aus“, sagt Gerald Taraba, Managing Director Actemium Deutschland.

Konzern mit über 2000 Business Units

Das Unternehmen Vinci Energies positioniert sich als Integrator von Produkten für die Digitalisierung und Energiewende. Das Portfolio umfasst die Planung, Realisierung, den Betrieb sowie die Instandhaltung von Technologien. Die Organisation ist in über 2.000 regionale Business Units strukturiert und agiert in 60 Ländern. Im Jahr 2025 erwirtschaftete der Konzern einen Umsatz von 21,6 Milliarden Euro bei einer Belegschaft von 109.000 Mitarbeitenden und insgesamt 2.200 Business Units.

In Deutschland ist der Anbieter mit den Marken Actemium, Axians (ICT), Omexom (Energieinfrastruktur) sowie verschiedenen lokalen Marken im Bereich Building Solutions vertreten. In Deutschland beschäftigt das Unternehmen 18.300 Mitarbeitende und erzielt mit 360 Business Units einen Jahresumsatz von 3,8 Milliarden Euro.



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