Universal Robots befragt Fachkräfte zum Thema Cobots

Female engineer operating collaborative robot in smart factory smiling while adjusting robotic arm. Concept of cobot technology automation Industry 4.0 and human robot interaction
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Laut einer Studie von Universal Robots stoßen kollaborierende Roboter (Cobots) in Europa auf breite Zustimmung. Von den 2.174 befragten Fachkräften aus acht europäischen Ländern (davon 351 aus Deutschland) sehen 84% den Einsatz von Cobots positiv, nur 3% lehnen ihn ab.

Cobots im Alltag: 93% der Studienteilnehmer erwarten, dass binnen zehn Jahren mindestens 10% der Belegschaft mit Cobots arbeiten. In Deutschland setzen bereits 35% der befragten Unternehmen Cobots ein, 31% bereiten die Einführung vor.

Arbeitsplätze: 51% der Befragten glauben, dass Cobots bis 2030 mehr Jobs schaffen als sie verdrängen. In Deutschland teilen 47% diese Einschätzung.

Fachkräftemangel: 91% der teilnehmenden Fachkräfte teilen die Ansicht, dass Cobots Engpässe um mindestens 10% verringern können.

Produktivität: 89% der befragten Cobot-Anwender berichten nach der Einführung von messbaren Produktivitätssteigerungen, wobei 52% Zuwächse von 10-25%, 30% ein Plus von 26-50% und 6% sogar mehr als 50% angeben.

In Deutschland nennen die befragten Unternehmen Produktivität und Kostensenkung (jeweils 68%) als Hauptgründe für Investitionen in Cobots, gefolgt von Qualitätssteigerung (62%). Als größte Hürde wird die Integration in bestehende Systeme angegeben (46%; EU: 33%).

„Automatisierung ist kein Zukunftsprojekt mehr, sondern eine Notwendigkeit, um Wettbewerbsfähigkeit zu sichern. Cobots sind dabei strategische Werkzeuge, die Unternehmen widerstandsfähiger machen“, sagt Gregor Spieker, Country Manager DACH bei Universal Robots.