Ob Konjunkturerwartung, Umsatzprognosen oder Kapazitätsauslastung – alle wichtigen Kennzahlen aus aktuellen Maschinenbau-Barometer der Wirtschaftsprüfungs- und Beratungsgesellschaft PwC Deutschland zeugen von einer weiteren Negativentwicklung der Branche.

Wachstumserwartung mit Negativrekord
Insgesamt sechs von zehn befragten Entscheidungsträgern erwarten eine Abwärtsbewegung der deutschen Konjunktur in den nächsten zwölf Monaten – ein Negativrekord aller bisherigen Erhebungswellen seit 2014. Wie PwC weiter mitteilt, ist der Anteil der Pessimisten in den letzten drei Monaten um mehr als 20 Prozentpunkte gestiegen und hat inzwischen sogar die Höchstwerte zu Beginn des Jahres überholt. Auch mit Blick auf die Entwicklung der Weltwirtschaft ist die Skepsis unter den Befragten wieder deutlich gestiegen. Rund jeder Dritte zeigt sich pessimistisch, während der größte Anteil der Unternehmen noch unentschlossen in dieser Frage ist.
Auch die Umsatzprognose für die Gesamtbranche haben die Befragten im Vergleich zum Vorquartal wieder nach unten angepasst. Der Durchschnittswert für das geschätzte Wachstum im Jahr 2024 liegt in der aktuellen Erhebung bei -4,0 Prozent. Dies ist das sechste Quartal in Folge, in dem die Entscheider von einem Schrumpfen der Branche ausgehen. Auch die negative Wachstumsprognose hat sich für einige Unternehmen verfestigt. Zwar wirkt der Wert von -0,2 Prozent zunächst weniger dramatisch, er weicht allerdings mehr als 2 Prozentpunkte von dem Durchschnittswert aller Befragungswellen seit Erhebungsbeginn 2014 ab.
Auslastung zu schwach
Die Konjunktursorgen vieler Unternehmen korrespondieren mit einer unterdurchschnittlichen Kapazitätsauslastung von 84,1 Prozent, was einer Abnahme gegenüber dem Vorquartal von -1,5 Prozentpunkten entspricht. Lediglich weniger als ein Drittel der befragten Unternehmen operiert noch nahe am Auslastungslimit – Im PwC-Barometer ein historischer Tiefstwert, der nur in der Lockdown-Phase der Corona-Pandemie unterboten wurde.






































