Social Engineering – wie KI, Wearables und VR die Cyberkriminalität ankurbeln

Trend Micro Robert McArdle
Bild: Trend Micro Deutschland GmbH

In einem neuen Bericht gibt der Cybersecurityspezialist Trend Micro eine Einschätzung, wie Cyberkriminelle KI, Wearables, Virtual Reality (VR) und Augmented Reality (AR) sowie Chatbots nutzen, um Opfer präziser denn je zu manipulieren.

„Social Engineering, also die Manipulation von Menschen, um sie zur Preisgabe sensibler Informationen zu bewegen, ist nach wie vor eine der effektivsten Strategien der Cyberkriminalität“, sagt Robert McArdle (Bild), Director Forward Looking Threat Research bei Trend Micro. „Traditionell haben sich Kriminelle auf Phishing-E-Mails, betrügerische Telefonanrufe und gefälschte Websites verlassen. Die nächste Angriffswelle wird jedoch von KI-generierten Deepfakes, automatisierten Betrugsinteraktionen und immersiven digitalen Erlebnissen profitieren, um hyper-personalisierten Betrug in industriellem Maßstab zu schaffen.“

Welche Bedrohungen sind auf dem Vormarsch?

  • KI-gestützte Chatbot-Manipulation: Angreifer verfälschen Chatbot-Daten, um Fehlinformationen zu verbreiten, Betrugsantworten zu automatisieren und BEC-Angriffe (Business Email Compromise) durchzuführen, indem sie Führungskräfte imitieren.
  • Wearable Devices als Angriffsvektoren: Cyberkriminelle nutzen Smartwatches, Fitness-Tracker und AR-Brillen aus, um Nutzer dazu zu bringen, gefälschte Updates zu installieren, persönliche Daten zu extrahieren oder einem Fernzugriff zuzustimmen.
  • Betrug verstärkt durch Deepfakes: KI-generierte Stimmen und Videos machen den Betrug noch überzeugender. Angreifer geben sich damit in Echtzeit-Videomeetings als Führungskräfte aus oder täuschen Notrufe von Familienmitgliedern vor.
  • VR- und AR-basiertes Social Engineering: Betrüger betten bösartige Links in virtuelle Umgebungen ein, tarnen Angriffe als legitime digitale Interaktionen und setzen Augmented Reality (AR)-QR-Code-Scams ein.
  • Die Technik der ‚Predictable Lie‘: Kriminelle testen A/B-Varianten eines Betrugs und verfeinern ihre Täuschung auf der Grundlage der Reaktionen der Opfer, um gezielte und glaubwürdige Betrugsmaschen zu entwickeln.

„Mit dem technologischen Fortschritt verändern sich auch die Methoden, mit denen Cyberkriminelle manipulieren, täuschen und stehlen“, sagt Robert McArdle. „Wir erleben einen Wandel, bei dem KI-gesteuerte Täuschung und immersive Technologie Betrügereien intelligenter, schneller und schwerer zu erkennen machen. Unternehmen und Einzelpersonen müssen diesen Taktiken einen Schritt voraus sein.“

www.trendmicro.com



  • Die Sicherheit im Hafen erhöhen

    Die Sicherheit im Hafen erhöhen

    Häfen zählen zu den kritischen Infrastrukturen. Die möglichen Sicherheitsrisiken sind vielfältig, insbesondere in digitalisierten Containerterminal-Prozessen. Ein neues Methoden- und Werkzeugset, entwickelt am Fraunhofer-Instituts für Fabrikbetrieb und -automatisierung IFF, soll die…

    mehr lesen: Die Sicherheit im Hafen erhöhen

  • Schwachstellen aufdecken und Krisenfester werden

    Schwachstellen aufdecken und Krisenfester werden

    Die Corona-Krise hat dafür gesorgt, dass sich Unternehmen vermehrt mit der Digitalisierung beschäftigen. Trend-Technologien sind dabei jedoch weniger entscheidend, so der Software-Anbieter Proalpha. Wichtiger sei es, dass Unternehmen ihre Prozesse…

    mehr lesen: Schwachstellen aufdecken und Krisenfester werden

  • Starke Passwörter für starken Schutz

    Starke Passwörter für starken Schutz

    Bei Hackerangriffen sind die Mitarbeiter und ihre schwachen Passwörter nach wie vor Angriffspunkt Nummer Eins. Trotz gelegentlicher Diskussionen unter Fachleuten sind starke Passwörter noch immer die wohl wichtigste und sicherste…

    mehr lesen: Starke Passwörter für starken Schutz

  • Anzeige
    Retarus beschleunigt Datenaustausch in der Produktion

    Retarus beschleunigt Datenaustausch in der Produktion

    Die Digitalisierungs- und Automatisierungslösungen von Retarus ermöglichen effiziente Abläufe ohne manuellen Aufwand oder Kompromisse bei der Datensouveränität

    mehr lesen: Retarus beschleunigt Datenaustausch in der Produktion

  • SPS 2020 ausschließlich virtuell

    SPS 2020 ausschließlich virtuell

    Aufgrund der durch die Corona-Pandemie maßgeblich veränderten Rahmenbedingungen und den weiterhin bestehenden Reiserestriktionen hat die Mesago Messe Frankfurt entschieden, die SPS 2020 in einem rein virtuellen Format stattfinden zu lassen.

    mehr lesen: SPS 2020 ausschließlich virtuell

  • Ifo-Geschäftsklimaindex legt auch im August zu

    Ifo-Geschäftsklimaindex legt auch im August zu

    Nach dem durch die Corona-Krise verursachten Einbruch im April, ist der Ifo-Geschäftsklimaindex im August erneut angestiegen – zum vierten Mal in Folge.

    mehr lesen: Ifo-Geschäftsklimaindex legt auch im August zu

  • Unternehmen nutzen zwei bis vier Anbieter

    Unternehmen nutzen zwei bis vier Anbieter

    Laut einer Studie von Forrester Research nutzen 80 Prozent der Unternehmen Multi-Cloud-Umgebungen für geschäftskritische Anwendungen. Zudem berichten die befragten Unternehmen fast einstimmig von Vorteilen, die durch die Nutzung von Managed…

    mehr lesen: Unternehmen nutzen zwei bis vier Anbieter

  • Wirtschaftskriminalität in Deutschland: Datenklau und Urheberrechtsverletzungen

    Wirtschaftskriminalität in Deutschland: Datenklau und Urheberrechtsverletzungen

    Wie aus einer Studie von KPMG hervorgeht, ist in den vergangenen zwei Jahren etwa ein Drittel der Unternehme Opfer von Wirtschaftskriminalität geworden. Dabei kommen die Täter nicht nur von außen.

    mehr lesen: Wirtschaftskriminalität in Deutschland: Datenklau und Urheberrechtsverletzungen

  • Forcam übernimmt Industriesoftware-Spezialisten

    Forcam übernimmt Industriesoftware-Spezialisten

    Als neues Tochterunternehmen wird die Ensico GmbH zukünftig zu Forcam gehören. Das Unternehmen bietet u.a. das Produktionsleitsystem ‘E-MES‘ an.

    mehr lesen: Forcam übernimmt Industriesoftware-Spezialisten

  • Exporte im Maschinenbau spürbar gebremst

    Exporte im Maschinenbau spürbar gebremst

    Die deutschen Maschinen- und Anlagenbauer haben im ersten Quartal ein Exportminus von 22,9 Prozent verzeichnet. Im Juni fiel das Minus dabei jedoch weniger stark aus.

    mehr lesen: Exporte im Maschinenbau spürbar gebremst

  • Produktivität und Flexibilität verbinden

    Produktivität und Flexibilität verbinden

    Am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) entwickelt ein Forschungsteam gemeinsam mit Industriepartnern ein neuartiges Produktionsplanungssystem, das die hohe Produktivität und Genauigkeit von Spezialmaschinen mit der Flexibilität von Industrierobotern kombinieren soll.

    mehr lesen: Produktivität und Flexibilität verbinden

  • Hacken mit legitimen Tools

    Hacken mit legitimen Tools

    Sind Cyberattacken einmal in das Unternehmensnetzwerk eingedrungen, nutzen Hacker oftmals auch legitime Tools für weitere Aktivitäten, was die Angriffserkennung erschwert. Dies hat eine Analyse von Kaspersky ergeben.

    mehr lesen: Hacken mit legitimen Tools