SAS befragt Führungskräfte zu Quanten-KI

Zukunft der Computertechnik Ein Mikroprozessorchip der mit Tra
Bild: Ryan – stock.adobe.com

Unternehmen weltweit zeigen großes Interesse an Quanten-Computing in Verbindung mit künstlicher Intelligenz (KI). Mehr als 60 Prozent planen Investitionen oder erproben Einsatzszenarien mit Quanten-KI (Quantum AI). Das hat eine Befragung unter weltweit 500 Führungskräften ergeben, die der Daten- und KI-Spezialist SAS durchgeführt hat.

Die Umfrageteilnehmer sehen jedoch auch Barrieren, die einer umfassenden Adaption der Technologie im Wege stehen. Dazu gehören vor allem: hohe Kosten (38 Prozent), unzureichendes Verständnis für die Technologie (35 Prozent) und Unsicherheit, was den praktischen Nutzen angeht (31 Prozent). Dazu kommen mangelndes Knowhow der Mitarbeiter (31 Prozent) und Unklarheiten bei der Regulatorik (26 Prozent).

Laut Studie geben rund 70 Prozent der Befragten an, das Konzept Quanten-KI zu kennen. Das größte Potenzial schreiben sie der Technologie im Zusammenhang mit folgenden Bereichen zu: Datenanalyse und Machine Learning (48 Prozent), Forschung und Entwicklung (41 Prozent), Cybersecurity (35 Prozent), Supply Chain Management und Logistik (31 Prozent), Finanz- und Risikomanagement (26 Prozent) sowie Marketing (20 Prozent).

Quanten-Computing und Datenanalyse in Kombination

Quanten-KI und fortschrittliche KI-Modelle nutzen die signifikanten Geschwindigkeitssteigerungen, die Quantencomputer versprechen. SAS will die Quantentechnologie so zugänglich machen, dass Unternehmen schneller einen Mehrwert daraus generieren können – ohne dass dafür ein tieferes Verständnis der physikalischen Grundlagen erforderlich ist. Entscheidend ist laut SAS ein hybrider Ansatz, bei dem Quanten-Computing und traditionelle Datenanalyse zusammenwirken.

Diese Kombination ermögliche die Entwicklung neuer Algorithmen, Modelle und Systeme, die in der Lage sind, komplexe Daten zu verarbeiten, komplizierte Machine-Learning-Modelle zu trainieren und Probleme zu lösen, die mit herkömmlichen Computern bisher nicht zu bewältigen waren. Anwendungsbereiche sind beispielsweise die Medikamentenentwicklung, das Risikomanagement im Finanzsektor oder die Verbesserung der Materialqualität und die Optimierung von Produktionsprozessen.



  • Markus Asch wird CEO bei Rittal

    Markus Asch wird CEO bei Rittal

    Rittal hat einen neuen CEO. Markus Asch hat den Posten beim Herborner Unternehmen zum 1. Februar übernommen.

    mehr lesen: Markus Asch wird CEO bei Rittal

  • Der Digitalisierungsbedarf ist hoch

    Der Digitalisierungsbedarf ist hoch

    Wenn es um die Digitalisierung der eigenen Unternehmensprozesse geht, sehen IT-Verantwortliche in deutschen Unternehmen Bedarf in vielen Bereichen. Laut einer Studie des Analystenhauses Techconsult im Auftrag von Valantic liegt dabei…

    mehr lesen: Der Digitalisierungsbedarf ist hoch

  • Mehr Sicherheit für eingebettete Systeme

    Mehr Sicherheit für eingebettete Systeme

    Software und Hardware für vernetzte eingebettete Systeme müssen höchste Anforderungen an Sicherheit, Echtzeitfähigkeit, Energie- und Ressourceneffizienz erfüllen. In dem am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) koordinierten Projekt Xandar erarbeiten acht…

    mehr lesen: Mehr Sicherheit für eingebettete Systeme

  • Anzeige
    Retarus beschleunigt Datenaustausch in der Produktion

    Retarus beschleunigt Datenaustausch in der Produktion

    Die Digitalisierungs- und Automatisierungslösungen von Retarus ermöglichen effiziente Abläufe ohne manuellen Aufwand oder Kompromisse bei der Datensouveränität

    mehr lesen: Retarus beschleunigt Datenaustausch in der Produktion

  • Schicksalsjahr für die Eurocloud Gaia-X

    Schicksalsjahr für die Eurocloud Gaia-X

    Im Projekt Gaia-X sollen Datenräume entstehen, die europäischen Datenschutz-Standards entsprechen und die unabhängig von den großen Hyperscalern sind. Für Marc Schieder, CIO von Dracoon, entscheidet sich in diesem Jahr, ob…

    mehr lesen: Schicksalsjahr für die Eurocloud Gaia-X

  • 59,2 Millionen coronabedingt ausgefallene Arbeitstage

    59,2 Millionen coronabedingt ausgefallene Arbeitstage

    Wie aus einer Studie des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) hervorgeht, könnten die coronabedingten Arbeitsausfälle der Erwerbstätigen im aktuellen Lockdown bis Mitte Februar auf 59,2Mio. Arbeitstage steigen was 6,2…

    mehr lesen: 59,2 Millionen coronabedingt ausgefallene Arbeitstage

  • Krisenjahr führt zu zweistelligem Produktionsminus

    Krisenjahr führt zu zweistelligem Produktionsminus

    Laut ersten Berechnungen des VDMA lag die Produktion im Maschinen-und Anlagenbau im vergangenen Jahr 12,1 Prozent unter der des Vorjahres.

    mehr lesen: Krisenjahr führt zu zweistelligem Produktionsminus

  • Cyberattacke auf SolarWinds

    Cyberattacke auf SolarWinds

    Nach dem Angriff mit der Malware Sunburst auf Kunden des IT-Anbieters SolarWinds sind auch viele Industrieunternehmen betroffen.

    mehr lesen: Cyberattacke auf SolarWinds

  • Tec Center für 3D-Druck

    Tec Center für 3D-Druck

    HP und verschiedene Partnerunternehmen haben ein Netzwerk ins Leben gerufen, das Industrieunternehmen beim Thema 3D-Druck unterstützen soll.

    mehr lesen: Tec Center für 3D-Druck

  • Joachim Harb in neuer Position bei Infor

    Joachim Harb in neuer Position bei Infor

    Joachim Harb ist neuer Senior Vice President und General Manager Zentraleuropa bei Infor.

    mehr lesen: Joachim Harb in neuer Position bei Infor

  • Kontron erwirbt HC Solutions

    Kontron erwirbt HC Solutions

    Das Softwareunternehmen HC Solutions gehört ab sofort zu Kontron und soll dort in den IoT-Software-Bereich integriert werden.

    mehr lesen: Kontron erwirbt HC Solutions

  • Forschung an der nächsten Mobilfunkgeneration

    Forschung an der nächsten Mobilfunkgeneration

    Zum Jahresbeginn hat die Fraunhofer-Gesellschaft mit ‘6G Sentinel‘ ein Leitprojekt zur Entwicklung von Schlüsseltechnologien für den kommenden Mobilfunkstandard 6G gestartet. Im Mittelpunkt stehen Terahertz-Technologien und Lösungen für flexible Netze.

    mehr lesen: Forschung an der nächsten Mobilfunkgeneration