Rittal verschlankt Prozesse mit Jaggaer-Software

jaggaer rittal scaled 1
Bild: Jaggaer Deutschland GmbH

Rittal setzt auf die Source-to-Pay-Plattform von Jaggaer. Vom Sourcing über das Contract- und Purchase Order Management bis hin zum Lieferanten- und Complaint Management unterstützen diese das Unternehmen bei der Optimierung seiner Beschaffungsprozesse.

Das Unternehmen mit Hauptsitz im mittelhessischen Herborn entschied sich bereits 2011 für die Einführung von Jaggaer One. Dabei lag das primäre Ziel darin, die Einkaufs- und Beschaffungsprozesse zu optimieren, heterogene Prozessstrukturen und Datensilos zu beseitigen und durch eine zentrale Informationsbasis die Qualität sowie Transparenz der Abläufe zu erhöhen. Denn die bis dahin eingesetzten Softwaretools stießen an vielen Stellen an ihre Grenzen und konnten die Anforderungen im strategischen Einkauf nur unzureichend erfüllen. Bei der Auswahl des neuen Tools standen für Rittal vor allem der Funktionsumfang sowie die Zukunftssicherheit der Software im Vordergrund. Ein weiteres Kriterium stellte die Mehrsprachigkeit der Software dar, da sie auch an den internationalen Rittal-Standorten einsetzbar sein sollte. Vor diesem Hintergrund erhielt Jaggaer den Zuschlag.

Die Effekte der Software beschreibt Björn Jacobi, Director Global Commodity Management bei der Rittal, wie folgt: „Wir haben auf Anhieb gemerkt, dass Jaggaer in der Lage ist, uns schnell Ergebnisse zu liefern, um den Stakeholdern den Mehrwert der Investition zu demonstrieren und gleichzeitig die Erreichung unserer langfristigen Ziele zu unterstützen“. Den Fokus auf die Beschaffung von Direktmaterial gerichtet, hat das Unternehmen zunächst mit der Einführung der Software im Bestellmanagement und bei den RFQs (request for quotation) begonnen. Anschließend wurde die Nutzung schrittweise auf weitere Module ausgedehnt. Heute kommen bei Rittal Module Sourcing, Contracts, Purchase Order Management, Supplier Relationship Management sowie Complaint Management zum Einsatz. Konkret hat das Unternehmen aktuell mehr als 3.000 Lieferanten über Jaggaer One angebunden und mehr als 207.000 Bestellungen abgewickelt. Dabei verfügt das Unternehmen nun über eine Single Source of Truth mit sämtlichen Lieferanteninformationen, auf die auch die internationalen Niederlassungen zugreifen können.

Unterstützung für Risikomanagement und CSRD- und ESG-Compliance

Darüber hinaus unterstützt Jaggaer Rittal in anderen Bereichen wie Risikomanagement sowie CSRD- und ESG-Compliance. So bestehen Anbindungen an die Risikomanagement-Software von Sphera sowie an IntegrityNext für das Lieferkettenmonitoring. Dadurch können die User z. B. direkt aus der Jaggaer-Software auf die Lieferantenfragebögen der IntegrityNext-Plattform zugreifen und anhand eines Ampelsystems auf sehen, inwieweit der jeweilige Zulieferer die Compliance- und Nachhaltigkeitsanforderungen erfüllt.

Des Weiteren verfügt Rittal über ein in den Lieferanten-Onboarding-Prozess integriertes Selbstauskunftstool zur Abfrage der ESG-Kompetenz. So muss der jeweilige Lieferant neben den klassischen Angaben zu Preis, Menge und Liefertermin beispielsweise auch das Herkunftsland eines Materials sowie weitere ESG-relevante Kriterien angeben. Des Weiteren kann Rittal durch die Lieferantenbewertung in der Jaggaer-Software mit sowohl Jahresbewertungen als auch die Entwicklung relevanter KPIs auf Monatsebene pro Lieferant einsehen, was die Transparenz weiter erhöht und die Einhaltung von Compliance-Vorgaben unterstützt.

Björn Jacobi: „Dank seiner Vielseitigkeit ist die Software ein ideales Werkzeug, um zukunftssicher zu bleiben.“ Somit sieht sich das Unternehmen sowohl für die heutigen als auch künftigen Anforderungen bestens gerüstet. Vor diesem Hintergrund ist Rittal derzeit damit befasst, den Einsatz von Jaggaer One und die Verfügbarkeit aller Module auf internationaler Ebene zu verstärken.



  • AIM und die Profibus Nutzerorganisation arbeiten zusammen

    AIM und die Profibus Nutzerorganisation arbeiten zusammen

    Der Industrieverband AIM und die Omlox-Community der Profibus Nutzerorganisation wollen zusammenarbeiten. Ziel ist es, die Interoperabilität zwischen AutoID-Technologien und Softwaresystemen zu fördern.

    mehr lesen: AIM und die Profibus Nutzerorganisation arbeiten zusammen

  • Arbeitsmarkt zeigt sich trotz Lockdown weiter stabil

    Arbeitsmarkt zeigt sich trotz Lockdown weiter stabil

    Im Februar gibt das IAB-Arbeitsmarktbarometer leicht optimistische Signale, der Frühindikator des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung ist im Vergleich zum Vormonat gestiegen.

    mehr lesen: Arbeitsmarkt zeigt sich trotz Lockdown weiter stabil

  • Forschungsteam arbeitet an skalierbaren Qubits

    Forschungsteam arbeitet an skalierbaren Qubits

    Das Fraunhofer-Institut für Photonische Mikrosysteme IPMS entwickelt zusammen mit europäischen Partnern im Projekt QLSI eine skalierbare Technologie für Silizium-Qubits für Quantencomputer.

    mehr lesen: Forschungsteam arbeitet an skalierbaren Qubits

  • Partnerschaft zwischen Q.beyond und Northwave

    Partnerschaft zwischen Q.beyond und Northwave

    Q.beyond will sein Cyber-Security-Angebot durch eine Partnerschaft mit Northwave stärken. Beide Unternehmen haben zuvor bereits in Kundenprojekten zusammengearbeitet.

    mehr lesen: Partnerschaft zwischen Q.beyond und Northwave

  • Open Industry 4.0 Alliance gibt Rat zum Thema Cybersicherheit

    Open Industry 4.0 Alliance gibt Rat zum Thema Cybersicherheit

    Mit dem Strategiepapier ‘Cyber Security Design Principles‘ will die Open Industry 4.0 Alliance darüber informieren, wie Unternehmen das Thema Sicherheit von der Werkshalle bis zur Cloud umsetzen können.

    mehr lesen: Open Industry 4.0 Alliance gibt Rat zum Thema Cybersicherheit

  • Digitalisierungskompetenz in der Geschäftsführung verankern

    Digitalisierungskompetenz in der Geschäftsführung verankern

    Aus dem Industrie-4.0-Barometer der Management- und IT-Beratung MHP geht hervor, dass sich die Position eines CIO in der Geschäftsführung positiv auf Umsetzung von Industrie-4.0-Ansätzen auswirkt.

    mehr lesen: Digitalisierungskompetenz in der Geschäftsführung verankern

  • 1,18 Millionen offene Stellen im vierten Quartal

    1,18 Millionen offene Stellen im vierten Quartal

    231.000 offene Stellen weniger als im vierten Quartal 2019 verzeichnet das Institut für Arbeitsmarkt und Berufsforschung in der aktuellen Stellenerhebung. Demnach ist die Zahl der offenen Stellen gegenüber dem dritten…

    mehr lesen: 1,18 Millionen offene Stellen im vierten Quartal

  • Energiesparen im Homeoffice

    Energiesparen im Homeoffice

    Die vermehrte Arbeit im Homeoffice reduziert die CO2-Emissionen, die beispielsweise durch Pendeln entstehen. Auf der anderen Seite steigt der Stromverbrauch zuhause. Wie dieser reduziert werden kann, zeigen Tipps der Fachgemeinschaft…

    mehr lesen: Energiesparen im Homeoffice

  • Bessere Stimmung in der deutschen Wirtschaft

    Bessere Stimmung in der deutschen Wirtschaft

    Nach 90,3 Punkten im Januar ist der Ifo-Geschäftsklimaindex im Februar gestiegen. Die Unternehmen schätzen dabei nicht nur die aktuelle Lage besser ein sondern sind auch mit Blick auf die kommenden…

    mehr lesen: Bessere Stimmung in der deutschen Wirtschaft

  • Zweistelliger Exportrückgang im Corona-Krisenjahr

    Zweistelliger Exportrückgang im Corona-Krisenjahr

    Die weltweite Corona-Krise hat auch zu hohen Exporteinbußen der Maschinen- und Anlagenbauer geführt. Im Jahr 2020 wurden aus Deutschland Maschinen und Anlagen im Wert von 160 Milliarden Euro exportiert und…

    mehr lesen: Zweistelliger Exportrückgang im Corona-Krisenjahr

  • Firewall für industrielle Infrastrukturen und Betriebsumgebungen

    Firewall für industrielle Infrastrukturen und Betriebsumgebungen

    Das Unternehmen Stormshield, Anbieter von Cybersicherheit für kritische Infrastrukturen, sensible Daten und Betriebsumgebungen, hat sein Lösungsportfolio um eine neue Industrie-Firewall erweitert.

    mehr lesen: Firewall für industrielle Infrastrukturen und Betriebsumgebungen

  • Andreas Zipser erweitert den Vorstand bei Easy Software

    Andreas Zipser erweitert den Vorstand bei Easy Software

    Easy Software bekommt einen neuen Chef. Zum 1. März wird Andreas Zipser zum CEO des Softwareanbieters.

    mehr lesen: Andreas Zipser erweitert den Vorstand bei Easy Software