Plattform Industrie 4.0 richtet Fokus auf industrielle KI

2607 leitungsrunde kickoff
Bild: ©Susanne Eriksson / Bundesministerium für Wirtschaft und Energie

Die Plattform Industrie 4.0 wird zum zentralen Strategie- und Umsetzungsnetzwerk für industrielle KI in Deutschland ausgebaut. Zudem wollen sich deutlich mehr Industrieunternehmen als bislang einbringen. Laut einer Pressemitteilung der Plattform beteiligen sich neben Forschungsinstituten wie Acatech und Fraunhofer Gesellschaft 17 Unternehmen aktiv.

Als gemeinsames Ziel geben die Beteiligten aus, dass KI-Anwendungen bis 2030 flächendeckend in der deutschen Industrie verankert werden. Damit sollen Deutschlands technologische Souveränität und Wettbewerbsfähigkeit nachhaltig gestärkt werden. Als Zielbild dient der bereits auf der Hannover Messe 2026 vorgestellte Industrial AI Stack.

Für die Neuausrichtung wurden unter der neuen Plattform-Leitung durch Siemens und Trumpf vier zentrale Schritte festgelegt.

Entwicklung, Aufbau und Nutzung eines Ökosystems für industrielle KI

Bis September 2026 wollen die Beteiligten einen Arbeitsplan für die Bereiche Infrastructure, Data, Industrial Foundation Models und AI-Applications sowie Rahmenbedingungen erstellen. Dieser umfasst Ziele, Indikatoren und Zuständigkeiten. Erste Maßnahmen sollen noch Ende 2026 starten.

Öffnung der Plattform Industrie 4.0 für weitere Unternehmen und Akteure

Die Plattform tritt als zentrales Strategienetzwerk für industrielle KI in Deutschland auf. Bis Ende 2026 wollen die Beteiligten Aktivitäten einleiten, um neue Anwenderbranchen, Tech-Unternehmen, den Mittelstand und Startups für die Plattform zu gewinnen. Ziel ist es, die Anzahl der aktiv mitwirkenden Akteure bis Ende 2027 signifikant zu erhöhen.

Priorisierung des Transfers in den Mittelstand

Die Plattform gründet sofort eine Arbeitsgruppe zum Thema Mittelstand und Transfer. Diese soll sich Fragen der Skalierung und Anwendung im Mittelstand widmen.

Neue agile Strukturen für die Plattform Industrie 4.0

Als weitere Maßnahme will die Plattform ab sofort neue Strukturen etablieren und die Zusammensetzung der Gremien definieren. Diese umfassen Leitung, einen Steuerkreis sowie neue Arbeitsgruppen.

In der Pressemitteilung wird betont, dass bereits konkrete Meilensteine feststehen: So wird im September 2026 der zentrale Arbeitsplan finalisiert und vorgestellt. Den Abschluss des Jahres bilden im Dezember 2026 eine KI-Konferenz des Bundeswirtschaftsministeriums und der offizielle Umsetzungsstart der neuen Maßnahmen.



  • RWTH-Lehrstuhl PEM entwickelt mit Partnern Natrium-Ionen-Batterie

    RWTH-Lehrstuhl PEM entwickelt mit Partnern Natrium-Ionen-Batterie

    Der Lehrstuhl ‚Production Engineering of E-Mobility Components‘ (PEM) der RWTH Aachen erarbeitet mit Partnern aus der Forschung und der Industrie in den nächsten drei Jahren ein nachhaltiges elektrochemisches Speicherkonzept auf…

    mehr lesen: RWTH-Lehrstuhl PEM entwickelt mit Partnern Natrium-Ionen-Batterie

  • Theobald Software stellt Führungsspitze neu auf

    Theobald Software stellt Führungsspitze neu auf

    Theobald Software, ein Spezialist für SAP-Integration, strukturiert seine Führungsspitze neu und geht damit den nächsten Schritt in der Unternehmensgeschichte.

    mehr lesen: Theobald Software stellt Führungsspitze neu auf

  • Docufy übernimmt KI-Spezialisten Theum

    Docufy übernimmt KI-Spezialisten Theum

    Docufy, ein Anbieter von Software für die Technische Dokumentation, gibt die Übernahme der Theum AG bekannt.

    mehr lesen: Docufy übernimmt KI-Spezialisten Theum

  • Wie hilft Open-Source-Software in der Automobilentwicklung?

    Wie hilft Open-Source-Software in der Automobilentwicklung?

    Unter dem Titel ‚Driving Innovation & Building Safer Cars with Open Source Software‘ liefert eine Studie der Open-Source-Organisation Eclpise Foundation Erkenntnisse darüber, wie Entscheidungsträger und Softwareexperten in der Automobilindustrie Open-Source-Software…

    mehr lesen: Wie hilft Open-Source-Software in der Automobilentwicklung?

  • Merck und Siemens schließen strategische Partnerschaft

    Merck und Siemens schließen strategische Partnerschaft

    Merck und Siemens vertiefen ihre Zusammenarbeit und kündigen an, die intelligente Fertigung auf die nächste Stufe zu heben.

    mehr lesen: Merck und Siemens schließen strategische Partnerschaft

  • Wie deutsche Unternehmen in Deutschland künstliche Intelligenz einsetzen

    Wie deutsche Unternehmen in Deutschland künstliche Intelligenz einsetzen

    Künstliche Intelligenz (KI) wird in der deutschen Wirtschaft zunehmend genutzt, jedoch hauptsächlich von großen Unternehmen. Vor allem die IT-Branche selbst sowie unternehmensnahe Dienstleister gehören zu den Vorreitern. Kleine Unternehmen zögern…

    mehr lesen: Wie deutsche Unternehmen in Deutschland künstliche Intelligenz einsetzen

  • SFKL zeigt, wo die Industrie 4.0 steht

    SFKL zeigt, wo die Industrie 4.0 steht

    Wie die Umsetzung von Industrie 4.0 aussehen kann, zeigte die SmartFactory-KL (SFKL) während des Innovationstages 2024.

    mehr lesen: SFKL zeigt, wo die Industrie 4.0 steht

  • New Automation wählt Vorstand

    New Automation wählt Vorstand

    Der Verein New Automation hat sich personell im Vorstand verstärkt. Im Rahmen der jüngsten Mitgliederversammlung in Gerlingen bei Stuttgart wurden u.a. Unternehmensvertreter von Phoenix Contact, Weidmüller, Bürkert und ITQ sowie…

    mehr lesen: New Automation wählt Vorstand

  • Forterro übernimmt Abas Reseller Alltrotec

    Forterro übernimmt Abas Reseller Alltrotec

    Forterro, ein Software-Anbieter für den industriellen Mittelstand, gibt die Übernahme von Alltrotec bekannt, einem Abas Reseller und OEM-Partner, der zusätzlich zu den bekannten OEM-Lösungen wie Projektmanagement und Serviceplaner seine eigene…

    mehr lesen: Forterro übernimmt Abas Reseller Alltrotec

  • Kuka gründet neues Segment für Software- und Digitalgeschäft

    Kuka gründet neues Segment für Software- und Digitalgeschäft

    Kuka hat einen neuen Geschäftsbereich gegründet. Mit Kuka Digital will der Robotik- und Automatisierungsspezialist aus Augsburg sein Software- und Digitalgeschäft erweitern.

    mehr lesen: Kuka gründet neues Segment für Software- und Digitalgeschäft

  • Zu viele Fernzugriffs-Tools machen OT-Umgebungen angreifbar

    Zu viele Fernzugriffs-Tools machen OT-Umgebungen angreifbar

    55 Prozent der Unternehmen setzen in ihren OT-Umgebungen vier oder mehr Remote-Access-Tools ein, 33 Prozent sogar mindestens sechs.

    mehr lesen: Zu viele Fernzugriffs-Tools machen OT-Umgebungen angreifbar

  • Fraunhofer-Forschende entwickeln Robotersystem zur Qualitätssicherung im 3D-Druck

    Fraunhofer-Forschende entwickeln Robotersystem zur Qualitätssicherung im 3D-Druck

    Können 3D-gedruckte Bauteile in der Luftfahrt eingesetzt werden? Im Projekt Enabl3D entwickeln Forschende nun eine ausreichende Qualitätssicherung für diesen Zweck.

    mehr lesen: Fraunhofer-Forschende entwickeln Robotersystem zur Qualitätssicherung im 3D-Druck