Neues Weiterbildungsangebot zum Cyber Resilience Act

Smiling businessman in glasses using laptop, calculating bills, managing finances, happy young man planning budget, sitting at desk at home, browsing online banking service, satisfied by money refund
Smiling businessman in glasses using laptop, calculating bills, managing finances, happy young man planning budget, sitting at desk at home, browsing online banking service, satisfied by money refund

Die Eclipse Foundation hat gemeinsam mit der Open Regulatory Compliance Working Group das kostenfreie Bildungsangebot ORC Learning Hub gestartet. Damit richten sich die Beteiligten an Personen, die für die Entwicklung, den Betrieb, die Absicherung und die Governance von Open-Source-Software verantwortlich sind. Das Programm soll bei der Vorbereitung auf den Cyber Resilience Act (CRA) der Europäischen Union unterstützen.

Die Inhalte umfassen rollenspezifische Trainings für Open-Source-Entwickler, Maintainer, Contributors, Projektverantwortliche, Produktteams, Security- und Compliance-Experten, OSPO-Leitungen sowie Rechtsabteilungen.

In einer Pressemitteilung weist die Eclipse Foundation darauf hin, dass der CRA, obwohl eine europäische Regulierung ist, für jede Organisation gilt, die softwarebasierte Produkte im EU-Markt vertreibt oder kommerzialisiert – einschließlich solcher, die auf Open Source basieren. Laut State of Open Source Report von OpenLogic enthalten mehr als 96% der kommerziellen Codebasen Open-Source-Komponenten.

„Der CRA verändert die Spielregeln dafür, wie Software weltweit entwickelt und ausgeliefert wird“, sagt Mike Milinkovich, Executive Director der Eclipse Foundation. „Da Open Source in nahezu jeder modernen Anwendung und jedem System enthalten ist, muss die Vorbereitung auf den CRA dort stattfinden, wo Software tatsächlich entsteht. Der ORC Learning Hub hilft Entwickler:innen, Maintainern, Projektverantwortlichen und Software-Teams dabei, zu verstehen, was der CRA erfordert, und dieses Wissen praktisch anzuwenden.“

Das Angebot wurde von der ORC Working Group entwickelt und von der Eclipse Foundation gehostet. Die Plattform bündelt Expertise aus dem Open-Source-Ökosystem, der Industrie sowie regulatorischen Fachbereichen. Ziel ist es, Organisationen zu vermitteln, wie der CRA in realen Anwendungsszenarien greift und welche konkreten Maßnahmen erforderlich sind.

Das Trainingsprogramm umfasst folgende Punkte:

  • Modul 1: Einführung in den CRA für Open-Source-Software
  • Modul 2: Einführung in den CRA für Hersteller
  • Modul 3: SBOMs und Vulnerability Management in Open Source
  • Modul 4: CRA Due Diligence und Open-Source-Nutzung
  • Modul 5: Vulnerability Management in der Praxis

Die Module 1 und 2 stehen ab sofort zur Verfügung.

Der ORC Learning Hub ist kostenfrei und weltweit verfügbar. Weitere Informationen unter: www.orcwg.org



  • Künstliche Intelligenz erklärbar machen

    Künstliche Intelligenz erklärbar machen

    Künstliche Intelligenz hat meistens Black-Box-Charakter. Doch nur Transparenz kann Vertrauen schaffen. Um die jeweiligen Lösungswege künstlicher Intelligenz zu erklären, gibt es spezielle Software-Lösungen. Eine Studie des Fraunhofer IPA hat die…

    mehr lesen: Künstliche Intelligenz erklärbar machen

  • Quantencomputing wird zum Wettbewerbsvorteil

    Quantencomputing wird zum Wettbewerbsvorteil

    Quantencomputer können komplexe Berechnungen schneller durchführen als beispielsweise heutige Superrechner. Wie eine Befragung des Bitkom zeigt, verspricht sich die deutsche Wirtschaft viel von der Technologie.

    mehr lesen: Quantencomputing wird zum Wettbewerbsvorteil

  • Künstliche Intelligenz für kleine und mittlere Unternehmen

    Künstliche Intelligenz für kleine und mittlere Unternehmen

    Künstliche Intelligenz auch für KMUs nutzbar machen. Das ist das Ziel des Modellprojekts ’KI-Transfer Plus’

    mehr lesen: Künstliche Intelligenz für kleine und mittlere Unternehmen

  • Anzeige
    Retarus beschleunigt Datenaustausch in der Produktion

    Retarus beschleunigt Datenaustausch in der Produktion

    Die Digitalisierungs- und Automatisierungslösungen von Retarus ermöglichen effiziente Abläufe ohne manuellen Aufwand oder Kompromisse bei der Datensouveränität

    mehr lesen: Retarus beschleunigt Datenaustausch in der Produktion

  • Weniger Daten für geringere Emissionen

    Weniger Daten für geringere Emissionen

    Weltweit entstehen 6,4Mio.t CO2 durch den Speicherbetrieb in Rechenzentren. Dabei werden viele der gespeicherten Daten gar nicht mehr gebraucht – es handelt sich um sogenannte Dark Data.

    mehr lesen: Weniger Daten für geringere Emissionen

  • Cosmo Consult startet Geschäftsbereich ’Business Design’

    Cosmo Consult startet Geschäftsbereich ’Business Design’

    Seit April hat die Cosmo Consult-Gruppe einen neuen Geschäftsbereich gestartet. In diesem sollen Beratungsleistungen für Digitalisierungsprojekte gebündelt werden.

    mehr lesen: Cosmo Consult startet Geschäftsbereich ’Business Design’

  • Neuer Vertriebsleiter bei Creaform

    Neuer Vertriebsleiter bei Creaform

    Pierre Tanguy übernimmt bei Creaform die Vertriebsleitung für die DACH-Region und folgt damit auf Stefan Hoheisel.

    mehr lesen: Neuer Vertriebsleiter bei Creaform

  • Intralogistik und Produktion zusammenbringen

    Intralogistik und Produktion zusammenbringen

    Im Projekt BaSynaos wollen Synaos und das DFKI den Datenaustausch zwischen Assets aus der Produktion und der Logistik ermöglichen. Dabei greifen die Forschungspartner auf das im Vorgängerprojekt BaSys 4.0 entwickelte…

    mehr lesen: Intralogistik und Produktion zusammenbringen

  • Investitionen in Werkzeugmaschinen sinken

    Investitionen in Werkzeugmaschinen sinken

    Der Maschinenmarkt für Antriebe könnte bis 2030 jährlich um knapp 3 Prozent schrumpfen, Umsätze mit Werkzeugmaschinen für elektrische Antriebe wachsen hingegen mit mehr 10 Prozent. Dies prognostiziert die Unternehmensberatung McKinsey…

    mehr lesen: Investitionen in Werkzeugmaschinen sinken

  • IAB-Arbeitsmarktbarometer bei 102,4 Punkten

    IAB-Arbeitsmarktbarometer bei 102,4 Punkten

    Mit 102,4 Punkten verzeichnet das IAB-Arbeitsmarktbarometer den höchsten Stand seit Mai 2019. Das Risiko negativer Effekte durch die aktuelle Infektionslage bleibt jedoch bestehen.

    mehr lesen: IAB-Arbeitsmarktbarometer bei 102,4 Punkten

  • Ressourcenschonender 3D-Druck

    Ressourcenschonender 3D-Druck

    Im Projekt ’BioMe’ wollen die Projektpartner die Anwendung von additiver Fertigung im Automobilbau nachhaltiger gestalten.

    mehr lesen: Ressourcenschonender 3D-Druck

  • Geschäftsklimaindex steigt leicht an

    Geschäftsklimaindex steigt leicht an

    Im aktuellen Ifo-Geschäftsklimaindex beurteilen die Unternehmen ihre aktuelle Geschäftslage etwas besser als im März. Der Indexwert ist im 0,2 Punkte gestiegen.

    mehr lesen: Geschäftsklimaindex steigt leicht an