München wird wieder zum Treffpunkt der Elektronikbranche

432166 electronica2024 hr 16143
Bild: Messe München GmbH

Wie wird KI leistungsfähiger und zugleich energieeffizienter? Wie stellt sich die Elektronikbranche auf neue Vorgaben zur Cyberresilienz ein? Und was treibt die All Electric Society voran? Diesen Fragen widmet sich die Electronica 2026. Vom 10. bis zum 13. November können sich Interessierte bei insgesamt rund 3.500 Ausstellern in 18 Messehallen informieren. Wie die Messe München mitteilt, wartet darüber hinaus ein breitgefächertes Rahmenprogramm auf die Teilnehmenden. Auf der Agenda stehen etwa praxisorientierte Foren, die Sonderfläche Edge Lab Live!, Startup- und Karriereformate sowie die Electronica Automotive Conference für Wissensaustausch und Vernetzung. Parallel bietet die Semicon Europa in zweieinhalb Hallen einen Überblick zur kompletten Wertschöpfungskette der Halbleiterindustrie.

„Die Electronica 2026 ist so gut wie ausgebucht. Wir erwarten gemeinsam mit der Semicon Europa rund 3.500 Aussteller. Das zeigt, welchen Stellenwert die Messe hat und wie groß die Innovationskraft der Branche ist“, sagt Caroline Pannier, Projektleiterin der Electronica. „Gleichzeitig wollen wir unseren Besuchern mehr bieten als einen Überblick der neuesten Produkte und Lösungen. Deshalb wird es wieder ein sehr umfangreiches Begleitprogramm geben, das Wissen vermittelt, neue Impulse setzt und viel Raum für den fachlichen Austausch lässt.“ Den Auftakt macht am Vorabend der Messe das neu-konzipierte Electronica Executive Event mit CEO-Roundtable, ein exklusiver Abend, an dem Entscheider der Branche strategische Zukunftsfragen diskutieren.

Edge Lab Live!

Die neue Sonderfläche Edge Lab Live! in Halle C5 (C5.100) zeigt die Umsetzung von Edge Computing in der Praxis. Besucher erleben dort, wie Open-Source- und Open-Standard-Technologien in konkreten Anwendungen eingesetzt werden. Kuratierte Sessions, Vorträge, Hands-on-Workshops und Live-Demos sollen praxisnahes Wissen für Entwickler, Systemarchitekten und technische Entscheider vermitteln. Ergänzt wird das Programm durch eine dreitägige Technical Conference und die Electronica Edge Awards, mit denen innovative Embedded-, IoT- und Edge-AI-Lösungen ausgezeichnet werden.

15 Electronica Foren

Die 15 Electronica Foren bilden laut Messe München ein Herzstück des Rahmenprogramms: In den Ausstellungsbereichen vermitteln Experten praxisnahes Wissen und diskutieren aktuelle Entwicklungen. Die Themen reichen von Automotive, Cyber Security und Embedded Systems über IIoT und Konnektivität bis zu Leiterplatten, Leistungselektronik, Komponenten sowie Mess- und Sensortechnik. Die Veranstalter verweisen zudem auf das Women Tech-Forum, das die Themen Vielfalt und Inklusion in der Elektronikbranche adressiert. Neu im Forenprogramm sind Cross-Industry-Sessions mit den Messen IFAT und IAA Mobility (11. November, B4.445). Diese beleuchten interdisziplinäre Best Practices aus der Elektronik-, Umwelttechnologie- und Automotive-Branche.

Formate für Startups und junge Talente

Wie neue Technologien zu neuen Geschäftsmodellen werden, zeigt die Startup-Plattform Electronica Fast Forward (B4.251) in Zusammenarbeit mit Elektor. Diese bringt junge Elektronik- und Deep-Tech-Unternehmen mit Industrieunternehmen und potenziellen Investoren zusammen. Ausgewählte junge Unternehmen bekommen die Chance, ihre Innovationen für den Fast Forward Award zu pitchen.

In der Career Area (C2.401) erhalten Interessierte persönliche Beratung zur Bewerbung und Karriereplanung. Zudem finden Besucher dort eine Jobbörse mit Brancheninformationen und Stellenangeboten. Mit den Young Talents Days am 12. und 13. November wollen die Veranstalter Schülern und Studierenden ein Zusatzprogramm mit Touren, Workshops und Karriereberatung bieten (freier Eintritt am 13. November).

Automotive Conference vor dem Messstart

Bereits am 9. November, einen Tag vor Messebeginn, bringt die Electronica Automotive Conference im ICM Experten der internationalen Automobil- und Elektronikindustrie zusammen. Im Fokus stehen Elektrifizierung, softwarebasierte E/E-Architekturen, autonomes Fahren sowie die geopolitischen Auswirkungen der Halbleiterkrise.



  • Unzufriedenheit mit der Corona-Wirtschaftspolitik

    Unzufriedenheit mit der Corona-Wirtschaftspolitik

    177 Ökonomen haben Ifo und FAZ im Rahmen des Ökonomenpanel zur aktuellen Corona-Wirtschaftspolitik der Bundesregierung befragt. Kurz vor der nächsten Ministerpräsidenten-Konferenz zeigt sich ein Großteil der Teilnehmer unzufrieden.

    mehr lesen: Unzufriedenheit mit der Corona-Wirtschaftspolitik

  • Babtec erweitert Geschäftsführung

    Babtec erweitert Geschäftsführung

    Babtec hat bekanntgegeben, dass Peter Hönle, Dagmar Henkel und Lutz Krämer die Führungsebene des Wuppertaler Softwareherstellers erweitern. Zudem gibt es ein neues Leitbild sowie eine Stammkapitalerhöhung zu vermelden.

    mehr lesen: Babtec erweitert Geschäftsführung

  • Kontron stellt Switch-Familie vor

    Kontron stellt Switch-Familie vor

    Kontron erweitert seine Industriehardware um die Switch-Familie KSwitch. Die Fast- und Gigabit-Ethernet-fähigen Modelle sollen über das Jahr verteilt auf den Markt kommen. Die ersten 23 Varianten bereits im ersten Quartal,…

    mehr lesen: Kontron stellt Switch-Familie vor

  • Anzeige
    Retarus beschleunigt Datenaustausch in der Produktion

    Retarus beschleunigt Datenaustausch in der Produktion

    Die Digitalisierungs- und Automatisierungslösungen von Retarus ermöglichen effiziente Abläufe ohne manuellen Aufwand oder Kompromisse bei der Datensouveränität

    mehr lesen: Retarus beschleunigt Datenaustausch in der Produktion

  • Neue Arbeitsgemeinschaft im VDMA

    Neue Arbeitsgemeinschaft im VDMA

    Für einen besseren Austausch mit der Telekommunikationsindustrie hat der VDMA die Arbeitsgemeinschaft Wireless Communications for Machines ins Leben gerufen.

    mehr lesen: Neue Arbeitsgemeinschaft im VDMA

  • Autobauer wieder positiver gestimmt

    Autobauer wieder positiver gestimmt

    Die Unternehmen der Automobilindustrie schätzen ihre aktuelle Lage wieder besser ein als noch Januar und auch der Ausblick auf die kommenden Monate ist laut der Ifo-Konjunkturumfrage positiver.

    mehr lesen: Autobauer wieder positiver gestimmt

  • LoadRunner organisiert sich im Schwarm

    LoadRunner organisiert sich im Schwarm

    Das Fraunhofer-Institut für Materialfluss und Logistik IML entwickelt mit dem LoadRunner eine neue Generation fahrerloser Transportfahrzeuge. Das System kann sich dank künstlicher Intelligenz und Kommunikation über 5G im Schwarm organisieren…

    mehr lesen: LoadRunner organisiert sich im Schwarm

  • AIM und die Profibus Nutzerorganisation arbeiten zusammen

    AIM und die Profibus Nutzerorganisation arbeiten zusammen

    Der Industrieverband AIM und die Omlox-Community der Profibus Nutzerorganisation wollen zusammenarbeiten. Ziel ist es, die Interoperabilität zwischen AutoID-Technologien und Softwaresystemen zu fördern.

    mehr lesen: AIM und die Profibus Nutzerorganisation arbeiten zusammen

  • Arbeitsmarkt zeigt sich trotz Lockdown weiter stabil

    Arbeitsmarkt zeigt sich trotz Lockdown weiter stabil

    Im Februar gibt das IAB-Arbeitsmarktbarometer leicht optimistische Signale, der Frühindikator des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung ist im Vergleich zum Vormonat gestiegen.

    mehr lesen: Arbeitsmarkt zeigt sich trotz Lockdown weiter stabil

  • Forschungsteam arbeitet an skalierbaren Qubits

    Forschungsteam arbeitet an skalierbaren Qubits

    Das Fraunhofer-Institut für Photonische Mikrosysteme IPMS entwickelt zusammen mit europäischen Partnern im Projekt QLSI eine skalierbare Technologie für Silizium-Qubits für Quantencomputer.

    mehr lesen: Forschungsteam arbeitet an skalierbaren Qubits

  • Partnerschaft zwischen Q.beyond und Northwave

    Partnerschaft zwischen Q.beyond und Northwave

    Q.beyond will sein Cyber-Security-Angebot durch eine Partnerschaft mit Northwave stärken. Beide Unternehmen haben zuvor bereits in Kundenprojekten zusammengearbeitet.

    mehr lesen: Partnerschaft zwischen Q.beyond und Northwave

  • Open Industry 4.0 Alliance gibt Rat zum Thema Cybersicherheit

    Open Industry 4.0 Alliance gibt Rat zum Thema Cybersicherheit

    Mit dem Strategiepapier ‘Cyber Security Design Principles‘ will die Open Industry 4.0 Alliance darüber informieren, wie Unternehmen das Thema Sicherheit von der Werkshalle bis zur Cloud umsetzen können.

    mehr lesen: Open Industry 4.0 Alliance gibt Rat zum Thema Cybersicherheit