Mit Quantencomputing und künstlicher Intelligenz zu optimierten Logistikprozessen

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Telefónica optimiert mittels Quantencomputing die Logistik von Würth in Spanien
Telefónica optimiert mittels Quantencomputing die Logistik von Würth in Spanien – Bild: Telefónica Germany GmbH & Co. OHG / Würth España

Der Telekommunikationsanbieter Telefónica und Würth España, die spanische Tochtergesellschaft der Würth-Gruppe, haben im Rahmen eines Innovationsprojekts im Logistikzentrum von Würth im nordspanischen Agoncillo (La Rioja) Quantencomputing und künstliche Intelligenz (KI) eingesetzt, um die Verpackung von Waren für den Versand zu optimieren.

Laut Pressemitteilung kommen dafür die neuesten Möglichkeiten von Quantencomputing und KI zum Einsatz, um die Verteilung von Produkten auf Versandkartons zu optimieren. Wie betont wird, lassen sich dadurch sowohl die Anzahl als auch die Größe der benötigten Pakete pro Bestellung reduzieren, was das sogenannte Transportvolumen (On-Road-Volume) senkt und zugleich die Logistikkosten pro Bestellung bei Würth reduziert.

Den Beteiligten zufolge verbesserte sich die Verpackungseffizienz im Pilotprojekt um 14% bei den mehr als 6.000 bearbeiteten Bestellungen. Zudem wurde die Zahl der eingesetzten Kartons um 3% reduziert. Dadurch sank das Transportvolumen in den Speditionen um rund 7% und der Kartonverbrauch um mehr als 6%.

Telefónica und Würth heben weiter das Potenzial hervor, das Quantencomputing für logistische Abläufe hat, insbesondere in Kombination mit klassischen Rechenverfahren. Damit werden hybride Lösungen möglich, die bereits heute praktisch in industriellen Umgebungen eingesetzt werden können.

Die Initiative entstand in Zusammenarbeit mit Tecnalia, einem spanischen Zentrum für angewandte Forschung und technologische Entwicklung, sowie dem Quantencomputing-Startup QCentroid.



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