Künstliche Intelligenz spart Führungskräften Zeit

AI Pulse PR visual 2026 2
Bild: Expleo Technology Germany GmbH

Einer monatlichen Untersuchung des Engineering-Dienstleisters Expleo zufolge hat sich künstliche Intelligenz im Büroalltag fest etabliert und entfaltet spürbare Effekte: Die große Mehrheit der insgesamt 600 befragten Führungskräfte aus Deutschland, Großbritannien und Frankreich gibt an, durch den Einsatz von KI mehr Arbeitszeit zur Verfügung zu haben. Am häufigsten werden Zeiteinsparungen von drei bis vier Stunden pro Woche genannt. Zudem fällt der Produktivitätsgewinn stärker aus, je höher die Hierarchiestufe ist.

„KI verschiebt die Grenzen der Produktivität im Management spürbar“, sagt Dr. Yusuf Erdogan, Country Lead Digital & Technology bei Expleo Deutschland. „Führungskräfte arbeiten nicht nur schneller, sondern auch anders. Sie delegieren mehr an Systeme, treffen fundiertere Entscheidungen und gewinnen Zeit für strategische Themen. KI entwickelt sich damit vom einfachen Werkzeug zur kritischen Arbeitsinfrastruktur – und genau darin liegt ihr eigentlicher Hebel.“

Europaweit berichten in der Studie 27% der Befragten von einer wöchentlichen Zeitersparnis durch KI von drei bis dreieinhalb Stunden. Auch geringere Einsparungen von ein bis zwei Stunden (24%) sowie deutliche Zugewinne von fünf bis sechs Stunden (13%) werden häufig genannt. Der Studie zufolge zeigt sich insgesamt ein einheitliches Bild über die verschiedenen Märkte hinweg: In Deutschland gewinnen Führungskräfte im Durchschnitt 3,3 Stunden pro Woche, in Großbritannien 3,5 Stunden und in Frankreich sowie Irland jeweils 3,2 Stunden.

Wie aus der Studie weiter hervorgeht, fallen insbesondere im Top-Management die Zeitgewinne überdurchschnittlich hoch aus. Eigentümer und Gesellschafter sparen demnach im Durchschnitt 4,8 Stunden pro Woche, C-Level-Führungskräfte und Direktoren 3,6 Stunden. Als Hauptgrund wird hier der gezielte Einsatz von KI für Analysen, Entscheidungsunterstützung und Priorisierung genannt. Dabei handelt es sich um Bereiche, in denen sich Effizienzgewinne unmittelbar auswirken. Die Studienverantwortlichen verweisen jedoch auf ein uneinheitliches Bild: Branchenexperte Erdogan merkt an, dass es weiterhin eine kleinere Gruppe von Führungskräften gibt, die bislang nur geringe oder gar keine Effekte wahrnimmt. „Das zeigt, dass in vielen Organisationen noch erhebliches Potenzial brachliegt.“

Beginn eines Trends

Expleo sieht in den aktuellen Ergebnissen den Beginn eines Trends. Laut Unternehmen wird sich der Produktivitätseffekt durch stärker integrierte Anwendungen und den zunehmenden Einsatz von KI-Agenten voraussichtlich weiter verstärken. Die Technologie lässt sich schnell in bestehende Arbeitsprozesse integrieren und erzielt dabei unmittelbar messbare Effekte.

Die von den Studienteilnehmenden wahrgenommenen Effizienzgewinne spiegeln sich auch im allgemeinen Stimmungsbild wider: 71% der Führungskräfte begrüßen die Möglichkeiten, die KI für ihre Organisation eröffnet, und 66% sehen überwiegend Vorteile für Unternehmen insgesamt. „KI wirkt nicht mehr nur auf Prozesse, sondern auf die Art zu arbeiten selbst“, so Erdogan. „In einem Umfeld steigender Komplexität hilft sie, Routineaufgaben zu reduzieren, Störfaktoren auszublenden und den Fokus auf wertschöpfende Entscheidungen zu legen.“



  • Bosch-Forschungsteam macht DLT-Anwendungen skalierbar

    Bosch-Forschungsteam macht DLT-Anwendungen skalierbar

    Nicht der Mensch bezahlt an der Kasse, sondern das Auto direkt an der Ladesäule. In einer Ökonomie der Dinge könnte dies Wirklichkeit werden. Genau daran forscht Bosch gemeinsam mit der…

    mehr lesen: Bosch-Forschungsteam macht DLT-Anwendungen skalierbar

  • Fraunhofer IKS startet in München

    Fraunhofer IKS startet in München

    In München wurde das neue Fraunhofer-Institut für Kognitive Systeme IKS  eröffnet. Schwerpunkt der Forschung soll auf der Absicherung künstlicher Intelligenz (Safe Intelligence) liegen.

    mehr lesen: Fraunhofer IKS startet in München

  • Auftragseingang sinkt zweistellig

    Auftragseingang sinkt zweistellig

    Nach einer kurzfristigen Entspannung im September liegt der Auftragseingang im Maschinen- und Anlagenbau im Oktober elf Prozent unter dem Vorjahreswert.

    mehr lesen: Auftragseingang sinkt zweistellig

  • Anzeige
    Retarus beschleunigt Datenaustausch in der Produktion

    Retarus beschleunigt Datenaustausch in der Produktion

    Die Digitalisierungs- und Automatisierungslösungen von Retarus ermöglichen effiziente Abläufe ohne manuellen Aufwand oder Kompromisse bei der Datensouveränität

    mehr lesen: Retarus beschleunigt Datenaustausch in der Produktion

  • Fast 200.000 Ingenieure im Maschinenbau

    Fast 200.000 Ingenieure im Maschinenbau

    Im Maschinen- und Anlagenbau sind laut der aktuellen Ingenieurerhebung des VDMA 199.800 Ingenieure beschäftigt – Rekordniveau, wie der Branchenverband mitteilt. Dennoch haben die Unternehmen Schwierigkeiten entsprechende Stellen zu besetzen.

    mehr lesen: Fast 200.000 Ingenieure im Maschinenbau

  • Neues Institutsgebäude für das KIT

    Neues Institutsgebäude für das KIT

    Ab dem nächsten Frühjahr sollen die Arbeiten am InformatiKOM auf dem Campus Süd des Karlsruher Instituts für Technologie beginnen. Auf 10.000m² entstehen zwei Gebäude, in denen unterschiedliche Disziplinen zusammengebracht werden…

    mehr lesen: Neues Institutsgebäude für das KIT

  • Produktivere Mitarbeiter durch künstliche Intelligenz

    Produktivere Mitarbeiter durch künstliche Intelligenz

    Die große Mehrheit der im Rahmen einer IFS-Studie befragten Unternehmen plant, in KI-Technologien zu investieren. Davon erhoffen sie sich an erster Stelle Produktivitätssteigerungen der Belegschaft.

    mehr lesen: Produktivere Mitarbeiter durch künstliche Intelligenz

  • Datenschutz und Quantencomputing

    Datenschutz und Quantencomputing

    Im neuen Projekt ‘PQC4MED‘ arbeitet das Deutsche Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz (DFKI) gemeinsam mit mehreren Partnern an Verfahren daran, medizinische Daten durch updatefähige Systeme langfristig vor Attacken durch Quantencomputer zu…

    mehr lesen: Datenschutz und Quantencomputing

  • Arbeitsmarktbarometer legt zu

    Arbeitsmarktbarometer legt zu

    Das IAB-Arbeitsmarktbarometer ist im November gestiegen. Gegenüber dem Vormonat legte der Frühindikator des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) um 0,5 auf 102,1 Punkte zu. Verbessert hat sich der Ausblick…

    mehr lesen: Arbeitsmarktbarometer legt zu

  • Holger Michalka wird Teil der MR-Geschäftsführung

    Holger Michalka wird Teil der MR-Geschäftsführung

    Von Rittal zu MR: Zum April nächsten Jahres stößt Holger Michalka zur Maschinenfabrik Reinhausen und übernimmt dort die Leitung des Geschäftsbereichs ‘Products und Operations‘.

    mehr lesen: Holger Michalka wird Teil der MR-Geschäftsführung

  • Rockwell Automation tritt ISA Global Cybersecurity Alliance bei

    Rockwell Automation tritt ISA Global Cybersecurity Alliance bei

    Der neu gegründete Zusammenschluss ISA Global Cybersecurity Alliance hat sich zum Ziel gesetzt, die IT-Sicherheit in industriellen Betrieben voranzutreiben.

    mehr lesen: Rockwell Automation tritt ISA Global Cybersecurity Alliance bei

  • Hildegard Müller wird neue VDA-Präsidentin

    Hildegard Müller wird neue VDA-Präsidentin

    Hildegard Müller ist neue Präsidentin des Verbandes der Automobilindustrie (VDA). Sie tritt die Nachfolge von Bernhard Mattes an, der sein Amt zum Jahresende aufgibt.

    mehr lesen: Hildegard Müller wird neue VDA-Präsidentin