Eine aktuelle VDI-Studie zeigt: Qualifizierung und Reskilling sind für technische Berufe zentral, um Fachkräfte in neue Aufgaben zu bringen – besonders durch KI. Rund 80 % der befragten 1.353 Ingenieurinnen und Ingenieure erwarten, ihre Kompetenzen in den nächsten drei Jahren ausbauen zu müssen; knapp zwei Drittel sehen in ihrer Branche einen hohen Reskilling-Bedarf, 71 % haben großes Interesse an Weiterbildungen.
Der Druck steigt auch wegen des Arbeitsmarkts: In den kommenden zehn Jahren scheiden laut VDI etwa 315.000 Ingenieur- und IT-Fachkräfte altersbedingt aus, gleichzeitig sind schon heute über 100.000 Stellen unbesetzt. Haupttreiber des Weiterbildungsbedarfs sind KI/Automatisierung (78 %), gefolgt von Wettbewerbsdruck (57 %) und Regulierung (41 %). Viele halten ihre Geschäftsmodelle zwar für zukunftsfähig, dennoch erfordert selbst das kontinuierliche Kompetenzanpassung.
Trotz hoher Lernbereitschaft scheitert Weiterbildung oft an fehlender Zeit, Kosten, mangelnder Transparenz und strukturellen Rahmenbedingungen – besonders im Mittelstand. Der VDI fordert daher ein Zusammenspiel von Unternehmen, Beschäftigten und Politik: Weiterbildung strategisch verankern und Lernzeiten ermöglichen, lebenslanges Lernen als Standard begreifen sowie Förderinstrumente vereinfachen und Anerkennung harmonisieren. Nur mit einer breiten Qualifizierungsoffensive lasse sich Innovations- und Wettbewerbsfähigkeit sichern.
* Diese Inhalte wurden mithilfe von Künstlicher Intelligenz erstellt und können Fehler enthalten.
Unternehmen sollten Kompetenzentwicklung strategisch verankern und verbindliche Lernzeiten ermöglichen.
Ingenieure und Ingenieurinnen sind gefordert, lebenslanges Lernen als selbstverständlichen Teil ihrer beruflichen Entwicklung zu begreifen.
Politik ist aufgerufen, Qualifizierung stärker mit Innovations- und Industriepolitik zu verzahnen, Förderinstrumente zu vereinfachen und Anerkennungsverfahren zu harmonisieren.
Ohne eine breit angelegte Qualifizierungsoffensive werde Deutschland seine Innovations- und Wettbewerbsfähigkeit nicht sichern können, so der Verband. „Qualifizierung und Re-Skilling entscheiden darüber, ob technologischer Fortschritt bei uns entsteht – oder anderswo“, sagt Adrian Willig. „Wenn wir unseren Anspruch als führender Technologiestandort ernst nehmen, müssen wir jetzt die strukturellen Voraussetzungen für kontinuierlichen Kompetenzaufbau schaffen.“
Die Studie basiert auf einer Online-Befragung von mehr als 1.350 Ingenieurinnen und Ingenieuren, Experteninterviews sowie einer interdisziplinären Paneldiskussion. Sie kann hier heruntergeladen werden.
Eine Szenarienrechnung des Ifo-Instituts zeigt, dass im Gegensatz zur Finanzkrise 2009 die Wirtschaft aller Bundesländer gleichermaßen vom aktuellen ‘Shutdown‘ betroffen ist.
mehr lesen: Wirtschaftliche Auswirkungen in allen Bundesländern
In einer dritten Blitzumfrage zu den Auswirkungen der Corona-Pandemie auf den deutsche Maschinenbau zeigt sich eine Verschiebung. Viele Unternehmen berichten von Stornierungen und Auftragseinbußen.
Die Große Koalition will die Bezugsdauer des Kurzarbeitergeldes für Beschäftigte über zwölf Monate hinaus verlängern. Davon könnten viele Maschinenbauer profitieren.
Bosch Rexroth hat 2019 mit 6,2Mrd.€ einen Umsatz auf Vorjahresniveau erzielt. Profitiert hat das Unternehmen dabei vor allem von seinem soliden Kerngeschäft mit Hydraulik sowie dem weiteren Ausbau des Angebots…
mehr lesen: Bosch Rexroth erzielt Umsatz auf Vorjahresniveau
Eine 2. Blitzumfrage des VDMA in China zeigt, dass die Auswirkungen der Corona-Pandemie dort als weniger schlimm eingeschätzt werden als noch im März. Dennoch erwarten die Unternehmen kräftige Umsatzeinbußen.
mehr lesen: Maschinenbau in China fährt langsam wieder hoch
Unternehmen sind derzeit in vielerlei Hinsicht gefordert: Sie müssen ihr wirtschaftliches Überleben sichern, Mitarbeiter ins Homeoffice oder in Kurzarbeit schicken und neue Strategien entwickeln. Sind Managementsysteme für Qualität, Umwelt, Energie…
mehr lesen: Zertifizierung während der Corona-Krise
Die Elektroindustrie bekommt die Auswirkungen der Corona-Pandemie zunehmend zu spüren. Das ergab eine Umfrage des ZVEI unter seinen Mitgliedsunternehmen.
Das Deutsche Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz (DFKI) hat mit Nvidia einen neuen Gesellschafter. Beide Unternehmen forschen gemeinsam in den Bereichen Machine Learning und Deep Learning.
Bezogen auf die Gesamtwirtschaft haben 19 Prozent der Unternehmen die Position eines Chief Digital Officers bzw. eines Leiters Digitalisierung geschaffen. Das geht aus einer Befragung des Digitalverbands Bitkom hervor.
mehr lesen: CDOs vor allem in großen Unternehmen etabliert
Aveva und Axonify wollen gemeinsam eine KI-Microlearning-Lösung für die Industrie anbieten. Beide Unternehmen haben sich diesbezüglich auf eine strategische Partnerschaft geeinigt.
mehr lesen: AI-fähige Microlearning-Lösung für die Industrie 4.0
Immer mehr Anbieter von Maschinen, Automatisierungstechnik und Industriesoftware integrieren künstliche Intelligenz in ihre Produkte. Das ganze Potenzial spielen selbstlernende Systeme aber erst aus, wenn sie passgenau auf ihren Einsatz in Fertigung und Büro zugeschnitten wurden. Über beide Möglichkeiten, als Fertiger die Vorzüge von industrieller KI zu nutzen, geht es im regelmäßig aktualisierten Themenheft Künstliche Intelligenz.
Um alle Potenziale eines MES umfassend ausnutzen zu können, beleuchten unsere Autoren in der Serie von MES Wissen Kompakt die erfolgskritischen Faktoren, um Fertigungsunternehmen präventiv zu steuern. Darüber hinaus präsentiert MES Wissen Kompakt ein breites Spektrum an Firmenportraits, Produkt- neuheiten und Dienst- leistungen im MES-Umfeld.
Ein Unternehmen, das sich mit der Auswahl eines ERP- Systems befasst, muss sich gleichsam mit einem viel- schichtigen Software-Markt und unklaren Interessen- lagen an interne Abwick- lungsprozesse auseinander- setzen. Guter Rat bei der Investitionsentscheidung ist teuer. ERP Wissen Kompakt unterstützt Sie bei der gezielten Investition in die IT-Infrastruktur.
Das Internet of Things verändert Produktwelten und die Vernetzung in der Fertigung gleichermaßen. Entstehende Ökosysteme laden zur einer neuen Form der Zusammenarbeit ein. Die Spezialausgabe IoT Wissen Kompakt informiert über die Technologie, Projektierung und Anbieter für die eigene Applikation, in- und außerhalb der Fabrik.
Hersteller von Automatisierungstechnik fügen eigene und von Partnern beigesteuerte IT- und Automatisierungskomponenten zunehmend zu Ökosystemen zusammen. CtrlX Automation von Bosch Rexroth ist mit über 100 Partnern eines der größten an Markt. Mit dem Portfolio lassen sich Automatisierungssysteme modular zusammenstellen und in die IT-Schicht integrieren.
Mittelständische Unternehmen investieren selbst in schwierigen Zeiten in Microsoft-Technologien, weil sie überzeugt sind, dass ihre Mitarbeiterproduktivität steigt und sich ihre Kostenstruktur bessert. Microsoft hat mit dem Microsoft-Partner-Network ein Netzwerk aufgebaut, das ein Forum für den Aufbau von Partnerschaften, Zugang zu Ressourcen und einen Rahmen für Dialoge und Kooperationen bietet.
Auf der Suche nach Innovation, nach neuen Lösungen und der Abgrenzung zum Mitbewerb vernetzen sich zunehmend mehr Unternehmen mit externen Experten und Partnern. SAP hat mit dem SAP-Ecosystem ein Netzwerk aufgebaut, das ein Forum für den Aufbau von Partnerschaften, Zugang zu Ressourcen und einen Rahmen für Dialoge und Kooperationen bietet.