Ifo Geschäftsklimaindex verliert knapp 2 Punkte

Auto mechanic repairs an engine. Replacing the timing chain
Bild: ©andrew_shots/stock.adobe.com

Die Stimmung unter den deutschen Unternehmen hat sich deutlich verschlechtert. So sank der Ifo Geschäftsklimaindex im April auf 84,4 Punkte, nachdem er im März bei 86,3 Punkten lag. Dies ist der niedrigste Wert seit Mai 2020. Die Unternehmen blicken demnach erheblich pessimistischer auf die kommenden Monate und bewerten zudem ihre aktuelle Lage schlechter. Laut den Wirtschaftsforschern trifft die Irankrise die deutsche Wirtschaft hart.

Ein Blick auf die Sektoren

Im verarbeitenden Gewerbe hat sich das Geschäftsklima verschlechtert. Dies ist laut Ifo Institut auf deutlich pessimistischere Erwartungen zurückzuführen, insbesondere in der chemischen Industrie. Ihre aktuelle Lage bewerteten die Unternehmen hingegen etwas besser. Sie berichteten allerdings zunehmend von Lieferengpässen bei Vorprodukten.

Im Dienstleistungssektor ist der Index deutlich gesunken. Der Einbruch der Erwartungen hat sich fortgesetzt. Auch die Urteile zur aktuellen Lage fielen weniger gut aus. Speziell die Logistik steht unter Druck, dort sind die Aussichten laut Ifo Institut düster.

Das Geschäftsklima im Handel hat sich stark verschlechtert. Die Unternehmen korrigierten ihre Urteile sowohl bei der aktuellen Lage als auch bei den Erwartungen spürbar nach unten. Laut Ifo Institut sorgen sich die Einzelhändler insbesondere, dass sich die Konsumenten aufgrund der Inflation stärker zurückhalten.

Im Bauhauptgewerbe ist das Geschäftsklima eingebrochen. Die Erwartungen gaben fast um 10 Punkte nach. Die Unternehmen waren mit den laufenden Geschäften deutlich weniger zufrieden. Den Wirtschaftsforschern zufolge sind die Hoffnungen auf einen Aufschwung vorerst dahin.



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