IDTA und IDSA arbeiten zusammen

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Bild: Industrial Digital Twin Association e.V.

Die Industrial Digital Twin Association (IDTA) und die International Data Spaces Association (IDSA) bündeln ihre Kompetenzen. Ziel der Kooperation ist es, Interoperabilität und Datensouveränität in der Industrie weiter voranzubringen und so neue datenbasierte Anwendungen und Geschäftsmodelle zu ermöglichen.

Während die IDTA den Standard für den digitalen Zwilling auf Basis der Asset Administration Shell (AAS) entwickelt, adressiert die IDSA mit der Standardisierung des Dataspace Protocols die Interaktion in dezentralen Datenräumen. Durch das Zusammenspiel beider Standards können Daten aus digitalen Zwillingen strukturiert erfasst und gleichzeitig über Datenräume vertrauenswürdig zwischen Unternehmen, Branchen und Wertschöpfungsnetzwerken bereitgestellt und genutzt werden.

Eine entsprechende Vereinbarung wurde am 12. März im Rahmen einer gemeinsamen Veranstaltung offiziell unterzeichnet, bei der Teilnehmer beider Communities zum Austausch über gemeinsame Aktivitäten und zukünftige Initiativen zusammenkamen.

„Die Kombination aus AAS und dem Dataspace Protocol schafft einen entscheidenden Mehrwert für industrielle Datenökosysteme. Gemeinsam leisten wir damit einen wichtigen Beitrag zur Standardisierung in industriellen Wertschöpfungsnetzwerken. Unser Ziel ist es, Unternehmen eine verlässliche Basis zu geben, um Daten aus digitalen Zwillingen interoperabel zu beschreiben und gleichzeitig vertrauenswürdig zwischen Partnern zu teilen“, sagt Christian Mosch, Geschäftsführer der IDTA.

„Digitale Zwillinge bieten Industrieunternehmen großes Potenzial für mehr Effizienz und neue Innovationen“, sagt Lars Nagel, CEO der IDSA. „Dieses Potenzial entsteht besonders dann, wenn die im digitalen Zwilling erzeugten Daten nicht isoliert bleiben, sondern sicher für KI-Anwendungen und Partner entlang der Wertschöpfungskette nutzbar sind. Data Spaces ermöglichen genau das: Sie schaffen vertrauenswürdigen Zugang zu Daten, ohne dass Unternehmen die Kontrolle darüber verlieren. So entsteht die Basis für neue datengetriebene Lösungen, von denen alle Beteiligten profitieren.“



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