IAB-Barometer stagniert bei 99,5 Punkten

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Bild: Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung

Das IAB-Arbeitsmarktbarometer, ein Frühindikator des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung, liegt im August bei 99,5 Punkten. Damit bleibt der Wert seit Jahresbeginn leicht unter der neutralen Marke von 100 Punkten. Das European Labour Market Barometer liegt im August bei 99,9 Punkten und fällt damit erstmals seit vier Monaten wieder unter diese Marke.

Entwicklung der Arbeitslosigkeit

Die Komponente zur Vorhersage der Arbeitslosigkeit liegt unverändert bei 99,5 Punkten. Nach Angaben des IAB ist der Ausblick damit nicht mehr stark negativ, stagniert aber. Enzo Weber, Leiter des Forschungsbereichs Prognosen und gesamtwirtschaftliche Analysen am IAB, sagt: „Die Konjunktur hat sich zuletzt gefestigt, aber am Arbeitsmarkt reicht das gerade einmal, um Schlimmeres zu verhindern.“

Beschäftigungsaussichten sinken

Die Beschäftigungskomponente des IAB-Arbeitsmarktbarometers sank im Vergleich zum Vormonat um 0,1 Punkte auf 99,4 Punkte. Im Januar hatte sie noch bei 100,4 Punkten gelegen. Weber sagte dazu: „Der schleichende Abwärtstrend bei der Beschäftigung setzt sich fest.“

Das European Labour Market Barometer ging im August um 0,3 Punkte zurück. Laut Enzo Weber drücken die Energiepreise auf eine weitere Erholung der europäischen Arbeitsmärkte. Der Indikator fiel damit nach einer leichten Aufwärtstendenz wieder auf den Stand vom Jahresbeginn zurück.

Datengrundlage der Barometer

Das IAB-Arbeitsmarktbarometer basiert auf einer monatlichen Umfrage der Bundesagentur für Arbeit unter allen lokalen Arbeitsagenturen. Das European Labour Market Barometer beruht auf einer gemeinsamen Befragung von 18 Arbeitsverwaltungen und dem IAB unter lokalen oder regionalen Arbeitsagenturen der teilnehmenden Länder. Beide Barometer setzen sich aus den Komponenten Arbeitslosigkeit und Beschäftigung zusammen. Der Mittelwert der beiden Komponenten bildet den Gesamtwert. Nachträgliche Revisionen sind laut IAB möglich, weil das Saisonbereinigungsverfahren laufend aus vergangenen Entwicklungen lernt.

Quelle: Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (Presseinformation vom 26. August 2026)



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