
Das Verbundprojekt Factory-X ist vom 20. bis 24. April auf der Hannover Messe vertreten. Der Auftritt findet nach Angaben des Projekts in Halle 13 am Stand C24 am Gemeinschaftsstand der Plattform Industrie 4.0 statt. Dort will Factory-X gemeinsam mit Partnern zentrale Projektergebnisse und deren praktische Anwendung vorstellen. Im Mittelpunkt stehen elf Use Cases, die mit Präsentationen, Videos und Live-Software-Demos gezeigt werden sollen. Zudem kündigt das Projekt die Vorstellung des MX-Port sowie Einblicke in Geschäfts- und Betriebsmodelle und in den Zusammenhang mit Manufacturing-X an.
Architektur für Datenaustausch
Factory-X beschreibt den MX-Port als branchenübergreifend einsetzbare technische Architektur für den multilateralen Austausch industrieller Daten. Dessen Konfigurationen sollen die Voraussetzung für standardisierte Schnittstellen und Datenmodelle schaffen. Damit können durchgängige Datenflüsse entlang verschiedener industrieller Wertschöpfungsketten ermöglicht werden. Wesentliche Projektergebnisse seien als Open Source in Tractus-X veröffentlicht worden. Sie bildeten laut Factory-X die Grundlage für die operative Umsetzung.
Unter dem Dach der Plattform Industrie 4.0
Im Rahmen der Arbeiten wurden Grundlagen für den operativen Betrieb gelegt. Als Beispiel nennt Factory-X bestehende Betreibergesellschaften wie Cofinity-X, die aus Catena-X entstanden sei und den Betrieb bereits heute sichere. Weitere internationale Betreibergesellschaften und Kooperationen sollen folgen. Die Arbeiten sollen unter dem Dach der Plattform Industrie 4.0 weitergeführt werden. Factory-X sieht Datenökosysteme zudem als Voraussetzung für industrielle KI.
Skalierbar Daten tauschen
Factory-X ist ein gefördertes Verbundprojekt im Rahmen des Programms Manufacturing-X. Laut Selbstdarstellung verfolgt es das Ziel, ein offenes, kollaboratives und sektorübergreifendes digitales Ökosystem für Fabrikausrüster und -betreiber aufzubauen. Das Projekt soll eine technische Grundlage für sicheren, interoperablen und skalierbaren Datenaustausch über Branchen hinweg schaffen. Die Europäische Union fördert das Projekt, unterstützt von der Bundesregierung.









































