Food goes digital: MES verstehen, bewerten, anwenden


Die digitale Durchgängigkeit der Produktion ist für die Prozessindustrie zu einem zentralen Wettbewerbsfaktor geworden. Gerade in der Lebensmittelindustrie steigen die regulatorischen Vorgaben zu Rückverfolgbarkeit, Dokumentation und Prozesssicherheit. Zudem müssen Effizienz, Ressourceneinsatz und Flexibilität verbessert werden.


Einer Studie von Global Market Insights zu Folge wächst der europäische Markt für Lebensmittelrückverfolgbarkeit kontinuierlich: Bereits 2024 überschritt er die Marke von 4,1 Milliarden US-Dollar. Der Grund: Vor allem Verbraucher haben zunehmend Interesse an Informationen über Sicherheit und Transparenz von Lebensmitteln. Vor diesem Hintergrund rückt das Manufacturing Execution System (MES) als verbindende Fertigungsleitebene zwischen ERP und Shopfloor in den Fokus. Genau hier setzt der Workshop „Food goes digital – Ihr Weg zur Smart Factory“ an. Unter anderem erläutern die Referenten, wie regulatorische Anforderungen und wirtschaftliche Effizienz parallel erfüllt werden können.

Bild2 auremar
Immer mehr Verbraucher interessieren sich für Lebensmittelsicherheit und erhöhen damit unter anderem den Nachweis an Lebensmittelrückverfolgbarkeit.
– Bild: Dusko/adobe.stock.com


Workshop für Führungskräfte aus der Prozessindustrie


Der Workshop findet am 25.  Juni  2026 im Maritim Hotel am Schlossgarten in Fulda statt und richtet sich an Produktionsleiter, Produktionsgeschäftsführer und weitere Entscheidungsträger, die sich mit Digitalisierungsprojekten beschäftigen. Im Mittelpunkt steht weniger die Technologie, sondern die Anwendung eines Manufacturing Execution System (MES) im realen Produktionsumfeld.


Entlang typischer Prozesse der Lebensmittelindustrie – etwa Verwiegen, Mischen, Verpacken und Rezepturmanagement – zeigen die Experten, welche Daten anfallen, wie sie erfasst werden und welchen Nutzen sie für Produktionsplanung, Qualitätssicherung und Kennzahlensysteme haben. In Beispielen demonstrieren sie, wie ein MES Daten auswertbar macht und operative Entscheidungen unterstützt, etwa bei Abweichungen, Stillständen oder Terminverschiebungen.


Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf der Rolle von Produktionskennzahlen. Erläutert wird, welche Kennzahlen in der Prozessindustrie tatsächlich Mehrwert liefern und wie diese automatisiert, konsistent und überprüfbar bereitgestellt werden können – ein Aspekt, der bei Audits und Zertifizierungen wichtig ist.

Bild1 Dusko 1
Der Workshop “Food goes digital” am 25. Juni 2026 in Fulda liefert Entscheidern aus der Prozessindustrie praxisnahe Einblicke in wirtschaftlich tragfähige Produktionslösungen.
– Bild: auremar/adobe.stock.com


Die Live-Demonstrationen des MES HYDRA X liefern den Praxisbezug, bei denen Teilnehmende typische Anwendungsszenarien im laufenden System erleben. Die Vossko GmbH & Co. KG komplettiert dies, indem das Unternehmen Einblicke in sein konkretes MES-Digitalisierungsprojekt gewährt, inklusive organisatorischer Aspekte, Projektvorgehen und Lessons Learned.


Durch den Workshop führt MPDV, ein seit vielen Jahrzehnten auf Produktions-IT spezialisiertes Unternehmen. Ziel des Workshops ist es, Entscheidern eine fundierte Grundlage zu vermitteln und Fragen zu beantworten wie: Welche Voraussetzungen sind für eine MES-Einführung nötig? Wo liegen Stolpersteine und wie lassen sich schrittweise, wirtschaftlich tragfähige Lösungen realisieren?


Wer MES-Anwendungen bewerten möchte, erhält im Workshop praxisnahe Einblicke – Anmeldung unter:


mpdv.info/ws-fulda