Eclipse Foundation unterstützt bei CRA-Umsetzung

Engineers in steel factory working on digital tablet
Bild: ©goodluz/stock.adobe.com

Die Eclipse Foundation hat ein kostenloses Open-Source-Toolkit veröffentlicht, um kleine und mittlere Unternehmen sowie Open Source-Projekte bei der Vorbereitung auf den EU Cyber Resilience Act (CRA) zu unterstützen. Die Entwicklung erfolgte im Rahmen des EU-finanzierten Projekts Occtet. Das Toolkit soll regulatorische Anforderungen in praktische Schritte übersetzen, die in Softwareentwicklungs- und Sicherheitsprozesse integriert werden können. Die Veröffentlichung erfolgt zeitgleich mit dem Inkrafttreten der ersten CRA-Meldepflichten am 11. September.

Unterstützung bei Meldepflichten und Dokumentation

Die Tools unterstützen Organisationen dabei, ihren Vorbereitungsstand zu bewerten, verwendete Open Source-Komponenten zu identifizieren und Schwachstellen zu verwalten. Laut der Eclipse Foundation mangelt es vielen KMU trotz bestehender Sicherheitsmaßnahmen an der notwendigen Transparenz und Dokumentation, um den Umgang mit Software-Risiken nachzuweisen. Das Toolkit umfasst unter anderem ein Selbstbewertungsportal sowie Dienste zur Erstellung von Software-Stücklisten ‚SBOMs‘ und VEX-Berichten. Letztere dokumentieren, ob ein Produkt von einer bekannten Schwachstelle betroffen ist.

Die technischen Komponenten

Das Paket bündelt verschiedene Dienste: Eclipse Apoapsis identifiziert Komponenten und Lizenzen, während Bitsea Curator die Verifizierung von Softwareinformationen und die Priorisierung von Problemen unterstützt. Zudem bietet die Datenbank vulnerablecode.io Informationen zu Open-Source-Paketen, Lizenzen und Sicherheitshinweisen. Das Toolkit wurde in zehn Technologie-Ökosystemen validiert, wobei Analysen des Projektportfolios der Stiftung sowie Anwendungsfälle aus dem Mittelstand genutzt wurden. „Für Organisationen mit begrenzten Compliance-Ressourcen ist die Vorbereitung auf den CRA ein großes Unterfangen“, sagt Mike Milinkovich, Geschäftsführer der Eclipse Foundation.



  • Trend Micro meldet über 94 Milliarden Angriffe in 2021

    Trend Micro meldet über 94 Milliarden Angriffe in 2021

    Trend Micro meldet die Abwehr von 94,2Mrd. Cyberbedrohungen im Jahr 2021 durch den Einsatz seiner globalen Threat-Intelligence-Infrastruktur Smart Protection Network (SPN). Die Angriffe zielten auf Unternehmen, Behörden und Verbraucher ab.

    mehr lesen: Trend Micro meldet über 94 Milliarden Angriffe in 2021

  • Joachim Weber wird CTO bei Paessler

    Joachim Weber wird CTO bei Paessler

    Mit personellen Veränderungen geht der Monitoring-Spezialist Paessler in das neue Jahr und hat Joachim Weber zum Chief Technology Officer ernannt.

    mehr lesen: Joachim Weber wird CTO bei Paessler

  • Low Code-Plattform lässt SoftProject-Umsatz wachsen

    Low Code-Plattform lässt SoftProject-Umsatz wachsen

    Ein Umsatzplus von 7 Prozent hat das Softwareunternehmen SoftProject im vergangenen Jahr erzielt. Auch der Datenverkehr im eigenen Rechenzentrum nahm zu.

    mehr lesen: Low Code-Plattform lässt SoftProject-Umsatz wachsen

  • Anzeige
    Retarus beschleunigt Datenaustausch in der Produktion

    Retarus beschleunigt Datenaustausch in der Produktion

    Die Digitalisierungs- und Automatisierungslösungen von Retarus ermöglichen effiziente Abläufe ohne manuellen Aufwand oder Kompromisse bei der Datensouveränität

    mehr lesen: Retarus beschleunigt Datenaustausch in der Produktion

  • TransKI untersucht die Übertragbarkeit von KI-Modellen

    TransKI untersucht die Übertragbarkeit von KI-Modellen

    Im Forschungsprojekt TransKI arbeiten die Beteiligten daran. KI-Modelle für bestimmte Anwendungen auf ähnliche Anwendungen zu übertragen. Das sogenannte Transfer Learning soll Zerspanprozesse effizienter machen.

    mehr lesen: TransKI untersucht die Übertragbarkeit von KI-Modellen

  • Digitalisierte Produktion reduziert Emissionen nicht so stark wie erwartet

    Digitalisierte Produktion reduziert Emissionen nicht so stark wie erwartet

    Allgemein besteht die Annahme, dass digitale Technologien zu Energieeffizienzverbesserungen führen und dadurch CO2-Emissionen erheblich reduziert werden können. Eine Studie des ZEW in Mannheim deutet allerdings darauf hin, dass digitale Technologien…

    mehr lesen: Digitalisierte Produktion reduziert Emissionen nicht so stark wie erwartet

  • Maschinen- und Anlagenbauer mit Auftragsplus

    Maschinen- und Anlagenbauer mit Auftragsplus

    Ein Auftragsplus von 32 Prozent haben die Maschinen- und Anlagenbauer im vergangenen Jahr erzielt. Dabei legten die Bestellungen auch im Dezember zu — im Vorjahresvergleich um 21 Prozent.

    mehr lesen: Maschinen- und Anlagenbauer mit Auftragsplus

  • Dassault Systèmes erzielt Umsatzwachstum

    Dassault Systèmes erzielt Umsatzwachstum

    Mit einem Umsatzplus von 11 Prozent hat Dassault Systèmes das Geschäftsjahr 2021 abgeschlossen. Dabei war vor allem der Softwarebereich Wachstumstreiber.

    mehr lesen: Dassault Systèmes erzielt Umsatzwachstum

  • M&M Software unter neuer Leitung

    M&M Software unter neuer Leitung

    Ab Juli steht M&M Software unter neuer Leitung. Der Langjährige Geschäftsführer Klaus Hübschle übergibt an Christian Gnädig und Thomas Gaus.

    mehr lesen: M&M Software unter neuer Leitung

  • Geschäftsklima in der Digitalbranche erreicht Vor-Corona-Niveau

    Geschäftsklima in der Digitalbranche erreicht Vor-Corona-Niveau

    Mit einem Plus von 5,4 Punkten liegt der Ifo-Bitkom-Digitalindex nun bei 30 Punkten. Die deutsche Digitalbranche hat somit wieder ihr Vor-Corona-Niveau erreicht. Die Personalsorgen der Branche sind laut Index jedoch…

    mehr lesen: Geschäftsklima in der Digitalbranche erreicht Vor-Corona-Niveau

  • Arbeitsmarkt kommt ‚ohne große Schrammen‘ durch die Welle

    Arbeitsmarkt kommt ‚ohne große Schrammen‘ durch die Welle

    Nach vier Rückgängen in Folge ist das IAB-Arbeitsmarktbarometer im Januar wieder gestiegen. Die zahlen deuten u.a. auf weiter steigende Beschäftigung hin.

    mehr lesen: Arbeitsmarkt kommt ‚ohne große Schrammen‘ durch die Welle

  • EU-Kommission stellt neue Normungsstrategie vor

    EU-Kommission stellt neue Normungsstrategie vor

    Die EU-Kommission hat eine neue Normungsstrategie vorgestellt. Diese sieht u.a. vor, die Einflussnahme von Akteuren aus nicht-Mitgliedsstaaten eindämmen. Zudem soll die Rolle Europas bei globalen Normen gestärkt werden.

    mehr lesen: EU-Kommission stellt neue Normungsstrategie vor