DeepL-Umfrage sieht spezialisierte KI-Tools im Trend

AI Content Creation Tools A man uses a computer with an AI assistant for graphic design translation chatbots image creation coding and advertising
Bild: ©Naiyana/stock.adobe.com

DeepL, ein Spezialist für KI-Sprachtechnologie, hat die Ergebnisse einer aktuellen Umfrage zur KI-Nutzung in Großunternehmen in Deutschland veröffentlicht. Demnach sind unter deutschen Großunternehmen insbesondere spezialisierte KI-Tools stark nachgefragt und werden in immer mehr Organisationen implementiert. Diese Tools sind für spezifische Aufgaben und Anwendungsfälle designed und trainiert. Für die Umfrage hat das Marktforschungsunternehmen YouGov 325 Entscheidungsträgerinnen und Entscheidungsträger aus privatwirtschaftlichen Unternehmen und Non-Profit-Organisationen in Deutschland mit mindestens 1.000 Mitarbeitenden befragt.

Insgesamt geben 57 Prozent der Befragten an, dass ihr Unternehmen bereits spezialisierte KI-Tools im Arbeitsalltag einsetzt. Damit schließen die Adaptionsraten von spezialisierten KI-Tools zu allgemeinen Modellen auf: Diese werden in knapp zwei Dritteln (64 Prozent) der Unternehmen der Befragten eingesetzt. Aufgrund der Ergebnisse gehen die Autoren davon aus, dass die Nutzungsrate von spezialisierten KI-Tools perspektivisch weiter zunehmen wird. So geben auch 4 von 10 Befragten (39 Prozent) an, dass ihr Unternehmen in den kommenden Monaten verstärkt spezialisierte KI-Produkte testen oder anschaffen wird.

Spezialtools besser geeignet?

Die Hälfte aller befragten Nutzenden spezialisierter KI-Tools nennt die Qualität der Ergebnisse als Grund für die Anschaffung. Zudem sagen 47 Prozent der Befragten aus privaten Unternehmen und Non-Profit-Organisationen, dass sie ihre Aufgaben schneller und zufriedenstellender erledigen, wenn sie spezialisierte KI-Tools einsetzen können, die auf ihre individuellen Bedürfnisse angepasst sind. Nach Ansicht der Autoren deutet dies darauf hin, dass mehr und mehr Entscheidungsträgerinnen und Entscheidungsträger beginnen, spezialisierte KI-Tools, die für spezifische Aufgabengebiete designed und trainiert wurden, als besser geeignet ansehen, um die Anforderungen ihrer Unternehmen und Angestellten zu erfüllen.

„Nach dem anfänglichen Hype suchen Unternehmen inzwischen vermehrt nach KI-Tools, die konkrete und messbare Ergebnisse erzielen. Viele Unternehmen implementieren daher verstärkt spezialisierte Anwendungen“, sagt Jarek Kutylowski, Gründer und CEO von DeepL. „Und das ergibt Sinn, da die Ergebnisse von KI-Tools den spezifischen Anforderungen und Standards von Unternehmen gerecht werden müssen. Dies gilt insbesondere in hoch regulierten Branchen oder für Übersetzungen, bei denen sich Unternehmen keine Ungenauigkeiten oder Fehler leisten können.“

Hilfe bei der Generierung von Inhalten

An erster Stelle der Anwendungsfälle für KI in Großunternehmen nennen die Befragten die Unterstützung bei der Erstellung von Inhalten (49 Prozent) – etwa Zusammenfassungen, Schreibunterstützung oder Übersetzungen.

Als größte Erfolgsfaktoren für internationales Wachstum nennen 34 Prozent der Befragten das Einhalten von Regulierungen und 31 Prozent das Lieferkettenmanagement. Rund ein Viertel nennt die Kommunikation mit Kunden, Partnern oder Lieferanten als entscheidenden Erfolgsfaktor. So gibt jeder fünfte Befragte an, dass sie ihr internationales Wachstumspotenzial aufgrund von Sprachbarrieren nicht voll ausschöpfen können. Bei einem Drittel wirken sich Sprachbarrieren insbesondere auf Verhandlungen und Deals negativ aus. Zudem sagen 3 aus 10 (29 Prozent) aus, dass Fehlkommunikation oder Missverständnisse (sowohl intern als auch extern) bereits zu Verzögerungen oder finanziellen Verlusten geführt haben.



  • Industrie 4.0-Kompetenzen in der Weiterbildung

    Industrie 4.0-Kompetenzen in der Weiterbildung

    Sozialpartner aus der Metall- und Elektroindustrie setzen neue Standards für die Weiterbildung der Mitarbeiter. Diese betreffen insgesamt sieben Handlungsfelder.

    mehr lesen: Industrie 4.0-Kompetenzen in der Weiterbildung

  • Mercedes ernennt Chief Software Officer

    Mercedes ernennt Chief Software Officer

    Mit MB.OS soll bei Mercedes ein eigenes Fahrzeug-Betriebssystem entstehen. Dessen Entwicklung verantwortet zukünftig Magnus Östberg, der die neu geschaffene Position des Chief Software Officers übernimmt.

    mehr lesen: Mercedes ernennt Chief Software Officer

  • IAB-Arbeitsmarktbarometer auf Rekordhoch

    IAB-Arbeitsmarktbarometer auf Rekordhoch

    Mit 107,6 Punkten hat das IAB-Arbeitsmarktbarometer im August einen neuen Rekordstand verzeichnet. Die Zeichen auf dem Arbeitsmarkt stehen damit weiter auf Erholung.

    mehr lesen: IAB-Arbeitsmarktbarometer auf Rekordhoch

  • Anzeige
    Retarus beschleunigt Datenaustausch in der Produktion

    Retarus beschleunigt Datenaustausch in der Produktion

    Die Digitalisierungs- und Automatisierungslösungen von Retarus ermöglichen effiziente Abläufe ohne manuellen Aufwand oder Kompromisse bei der Datensouveränität

    mehr lesen: Retarus beschleunigt Datenaustausch in der Produktion

  • Produktentwicklung mit Extended Reality

    Produktentwicklung mit Extended Reality

    Statt sofort teure Prototypen von Autos, Geräten oder Maschinenkomponenten zu bauen, können Unternehmen durch virtuelle Modelle bereits in sehr frühen Entwicklungsphasen feststellen, ob ein neues Produkt in Anmutung und Bedienung…

    mehr lesen: Produktentwicklung mit Extended Reality

  • Geschäftsklimaindex sinkt erneut

    Geschäftsklimaindex sinkt erneut

    Nach 100,7 Punkten im Juli, fällt der Ifo-Geschäftsklimaindex im August auf unter 100 Punkte. Zwar bewerten die Unternehmen ihre aktuelle Lage besser, sind allerdings pessimistischer in ihren Erwartungen.

    mehr lesen: Geschäftsklimaindex sinkt erneut

  • Fünf Trends für die OT-Security

    Fünf Trends für die OT-Security

    Von Kryptografie über Drohnen bis hin zum digitalen Zwillingen – Kudelski Security gibt einen Überblick über Trends in der Operational Technology (OT).

    mehr lesen: Fünf Trends für die OT-Security

  • Visualisierungssoftware unterstützt das Modbus/TCP-Protokoll

    Visualisierungssoftware unterstützt das Modbus/TCP-Protokoll

    Für einen schnellen und umfassenden Überblick über eine Anlage stellt Pilz die webbasierte Visualisierungssoftware PASvisu bereit. In der neuen Version unterstützt diese jetzt auch das Modbus/TCP-Protokoll. Dieses ermöglicht eine schnelle…

    mehr lesen: Visualisierungssoftware unterstützt das Modbus/TCP-Protokoll

  • Mehr offene Stellen im verarbeitenden Gewerbe

    Mehr offene Stellen im verarbeitenden Gewerbe

    Mit insgesamt 1,16Mio. lag die Zahl der offenen Stellen rund 3 Prozent höher als im Vorjahresquartal. Dies geht aus der aktuellen Stellenerhebung des IAB hervor.

    mehr lesen: Mehr offene Stellen im verarbeitenden Gewerbe

  • Vertrauenswürdige Elektronik für das Internet der Dinge

    Vertrauenswürdige Elektronik für das Internet der Dinge

    Zwölf Partner aus Forschung und Industrie haben das Forschungsprojekt VE-Vides gestartet. Ziel ist die Entwicklung eines Sicherheitskonzepts für das Internet der Dinge.

    mehr lesen: Vertrauenswürdige Elektronik für das Internet der Dinge

  • Zweistelliges Wachstum beim Maschinenexport

    Zweistelliges Wachstum beim Maschinenexport

    Die Maschinenexporte aus Deutschland haben im 2. Quartal weiter an Fahrt gewonnen: Sie stiegen im Vorjahresvergleich um 23,5 Prozent auf 44,5Mrd.€. Im 1. Quartal lagen die Ausfuhren lediglich um 0,8…

    mehr lesen: Zweistelliges Wachstum beim Maschinenexport

  • Martina Hofmann übernimmt Vorsitz

    Martina Hofmann übernimmt Vorsitz

    Prof. Dr.-Ing. Martina Hofmann von der Hochschule Aalen ist neue Vorsitzende des VDE-Ausschusses Studium, Beruf und Gesellschaft. Neben klassischer Ausschussarbeit will sie die Themen Frauen und Technik sowie Klimaschutz in…

    mehr lesen: Martina Hofmann übernimmt Vorsitz