
Bosch kündigt Milliardeninvestitionen in künstliche Intelligenz an. Wie das Unternehmen auf dem Bosch Tech Day verkündete, sollen bis Ende 2027 mehr als 2,5 Milliarden Euro in die Weiterentwicklung und Anwendung der Technologie fließen. Für Bosch selbst ist KI ein Innovationsbooster und Wachstumstreiber für die eigenen Produkte und Services.
„Die Durchbrüche bei KI ermöglichen es, völlig neue Kapitel in der Technik aufzuschlagen, die Entwicklung von Innovationen noch schneller voranzutreiben und daraus Geschäft zu machen“, sagt Stefan Hartung, Vorsitzender der Bosch-Geschäftsführung.
Die Möglichkeiten der KI will sich Bosch z.B. beim assistierten und automatisierten Fahren zunutze machen. Der langfristige Markterfolg des automatisierten Fahrens steht für das Unternehmen außer Frage. Bosch geht davon aus, dass sich der Umsatz mit der dafür benötigten Software, Sensorik, Hochleistungscomputern und Netzwerkkomponenten bis Mitte der 2030er-Jahre verdoppeln wird – auf dann deutlich mehr als 10 Milliarden Euro.
In der Produktion setzt Bosch auf agentische KI, die in der Lage ist, selbst Entscheidungen zu treffen und eigene Aktionen durchzuführen. „Agentische KI kann der KI einen ähnlichen Schub verleihen wie das Smartphone dem Internet“, sagt Tanja Rückert, Mitglied der Bosch-Geschäftsführung.
Zukünftig sollen neben den eigenen Werken auch andere Unternehmen von der Technologie profitieren: Bosch entwickelt hier eine Plattform, die ab Herbst für andere Unternehmen zugänglich sein soll. Damit können sie eigene Multiagentensysteme mit geringen oder sogar ganz ohne Programmierkenntnisse erstellen.






































