Bitkom-Umfrage
Industrie setzt auf IT-Sicherheitsexperten
Laut einer Befragung des Digitalverbandes Bitkom, sieht die deutsche Industrie IT-Sicherheitsexperten als besten Schutz gegen Cyberattacken an. Aber auch neue Technologien spielen beim Schutz eine große Rolle.
Für die deutsche Industrie sind IT-Sicherheitsexperten der beste Schutz gegen Cyberattacken. Das geht aus einer Studie hervor, für die der Digitalverband Bitkom 503 Geschäftsführer und IT-Verantwortliche aus allen Industriebranchen befragt hat. 100 Prozent der Befragten halten demnach qualifizierte IT-Sicherheitskräfte für eine geeignete Maßnahme, um sich gegen Datendiebstahl, Industriespionage oder Sabotage zu wappnen, 77 Prozent sehen dies als sehr geeignet. Ähnlich wichtig sind für sie Schulungen aller Mitarbeiter zu Sicherheitsthemen. 99 Prozent des produzierenden Gewerbes halten dies wichtig. „Ein robustes IT-Sicherheitsmanagement fängt mit gut geschulten Mitarbeitern an“, sagt Susanne Dehmel, Mitglied der Bitkom-Geschäftsleitung. „Qualifiziertes Personal im Bereich IT-Sicherheit ist sehr gefragt. Investitionen in Fachkräfte lohnen sich hier besonders.“
Neue Technologien für mehr Sicherheit
Für die IT-Sicherheit der Industriebetriebe spielen auch neue Technologien wie Blockchain oder Künstliche Intelligenz (KI) eine große Rolle. Zwei Drittel (67 Prozent) schätzen die Blockchain als sehr geeignete Technologie für die IT-Sicherheit ein, ein Viertel als eher geeignet. Zudem benennt fast die Hälfte der Befragten (48 Prozent) das automatische Erkennen von Anomalien in Netzwerkdaten mit Hilfe von KI oder maschinellem Lernen als sehr geeignete Sicherheitsmaßnahme. Weitere 44 Prozent finden dies zumindest eher geeignet. „Mit Hilfe von Künstlicher Intelligenz können Unternehmen etwa Abweichungen von regulärem Nutzerverhalten in ihren Daten erkennen“, so Dehmel. „Per Blockchain lassen sich elektronische Identitäten sicher verwalten und Zugriffe auf Daten besser kontrollieren.“ Bezogen auf das Internet der Dinge halten 65 Prozent der Industrieunternehmen den Ansatz ‘Security by Design‘ für besonders geeignet, weitere 22 Prozent sehen diesen Ansatz als eine eher geeignete Sicherheitsmaßnahme. Security by Design bedeutet, dass Geräte mit einer Internetverbindung schon bei ihrer Entwicklung auf Sicherheit ausgelegt werden.






































