„Bestehende technologische Abhängigkeiten nicht weiter verfestigen“

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Bild: ZEW

Medienberichten zufolge möchte die deutsche Bundesregierung eine Kooperation mit dem US-Chiphersteller Nvidia eingehen (siehe Hinweis), um künstliche Intelligenz (KI) voranzutreiben. Auch deutsche Firmen wollen sich beteiligen. Prof. Dr. Irene Bertschek (Bild), Leiterin des ZEW-Forschungsbereichs ‚Digitale Ökonomie‘, erklärt dazu:

„Eine Kooperation zwischen der Bundesregierung und Nvidia ist ein strategisch wichtiger Schritt, um den Zugriff auf Chips und damit auf Rechenkapazität zu sichern. Das bringt die Entwicklung und Anwendung von KI in der deutschen Wirtschaft voran. Gerade bei industrieller KI verfügt Deutschland über erhebliche Potenziale, die es besser auszuschöpfen gilt. Die Kooperation mit Nvidia als weltweit führendem US-amerikanischem Chip-Hersteller kann dazu einen wichtigen Beitrag leisten.

Allerdings müssen parallel dazu europäische KI-Infrastrukturen, KI-Modelle und eigene technologische Kompetenzen weiter gestärkt werden. Dies gilt auch für die Chip-Produktion, sonst stehen in der Zukunft womöglich keine Alternativen zur Verfügung und bestehende technologische Abhängigkeiten verfestigen sich weiter.“

Hinweis der Redaktion: Im Rahmen des ‚Invest in Germany Summit‘ haben das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWE) und das Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt (BMFTR) am 19.10.2026 eine Absichtserklärung (Joint Declaration of Intent) mit Nvidia unterzeichnet. Mit der Erklärung wollen die Partner eine Initiative zur Entwicklung moderner KI-Modelle für Physical AI vorantreiben. 



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