AutoSim automatisiert die Erstellung digitaler Simulationsmodelle

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Das Projektkonsortium AutoSim: (v.l.n.r.) Patrick Dohmen, David Oster, Felix Fink, Florian Poggenburg, Jan Brinkjans, Alexander Epple, Petar Tesic, Thomas Nerzak, Simeon Häbel, Mark Haverkamp - Projektkonsortium AutoSim
Das Projektkonsortium AutoSim: (v.l.n.r.) Patrick Dohmen, David Oster, Felix Fink, Florian Poggenburg, Jan Brinkjans, Alexander Epple, Petar Tesic, Thomas Nerzak, Simeon Häbel, Mark Haverkamp – Projektkonsortium AutoSim – Bild: RWTH Aachen University Werkzeugmaschinenlabor WZL der

Im Forschungsprojekt ‚AutoSim‘ wollen die Beteiligten neue Methoden zur automatisierten Erstellung von Simulationsmodellen für die produzierende Industrie entwickeln. Ziel ist es, Unternehmen die Generierung fotorealistischer und physikalisch akkurater Modelle ihrer Produktionsumgebungen zu erleichtern und manuelle Aufwände zu reduzieren. Am Projekt beteiligt sind das Werkzeugmaschinenlabor WZL der RWTH Aachen sowie das Softwareunternehmen Riiico. Als assoziierte Partner wirken außerdem Miele, Schaeffler, Samson und die SMS Group mit.

Produktionsdaten aufbereiten und verknüpfen

Im Fokus des Projekts steht die intelligente Aufbereitung und Verknüpfung heterogener Produktionsdaten. Dazu untersuchen die Forschenden Verfahren, die 3D-Scans automatisiert segmentieren, klassifizieren und mit physikalischen Eigenschaften anreichern, um sie für Simulationsanwendungen nutzbar zu machen. Ergänzend wollen die Projektpartner ein natürlichsprachliches Interface entwickeln, das verbleibende manuelle Prozessschritte „besonders anwenderfreundlich gestaltet“. Dadurch sollen auch nachgelagerte Prozesse mit den erzeugten Simulationsmodellen niedrigschwellig durchgeführt werden können.

Grundlage der entwickelten Methoden sind interoperable Informationsmodelle. Sie ermöglichen es, Daten aus unterschiedlichen Quellen, etwa 3D-Scans, CAD-Modellen oder bestehenden Datenbanken, einheitlich zu beschreiben und systemübergreifend nutzbar zu machen. Auf diese Weise können heterogene Datenquellen entlang einer durchgängigen Prozesskette miteinander verknüpft werden: vom Scan der realen Produktionsumgebung bis hin zum fertigen Simulationsmodell.

Simulationsmodelle effizienter erstellen

„Mit AutoSim schaffen wir die Voraussetzungen dafür, Simulationsmodelle deutlich effizienter und benutzerfreundlicher zu erstellen. Unternehmen können so schneller auf digitale Abbilder ihrer Produktion zugreifen und diese für Optimierungs- und Planungsprozesse nutzen“, sagt Petar Tesic, Projektleiter am WZL der RWTH Aachen.

Durch die Kombination aus intelligenter Datenverarbeitung und interoperablen Informationsmodellen wollen die Projektpartner dazu beitragen, die Integration von Simulationslösungen in bestehende IT-Landschaften zu vereinfachen. Sie betonen zudem, dass gleichzeitig manuelle Arbeitsschritte reduziert und die Erstellung digitaler Produktionsmodelle beschleunigt werden.



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