
Im August musste der Auftragseingang im Maschinen- und Anlagenbau einen Rückgang von 7% zum Vorjahr verzeichnen. Die Inlandsaufträge lagen mit 5% unter Vorjahr und die Auslandsbestellungen schrumpften um 8%. Dabei zeigte sich eine sehr deutliche Spreizung: Während die Bestellungen aus den Euro-Partnerländern um 12% zulegen konnten, sanken die Orders aus dem Nicht-Euro-Ausland um 15%.
„Hier dürfte auch die unberechenbare Zollpolitik der USA zu einer spürbaren Zurückhaltung bei den Bestellungen geführt haben“, sagt VDMA-Chefvolkswirt Dr. Johannes Gernandt. „Diese Unsicherheit wird unsere Industrie auch in den kommenden Monaten belasten, was sich in unseren Prognosen widerspiegelt“, erläutert er. Für 2025 hat der VDMA die reale Produktionsprognose von zuvor -2% auf -5% gesenkt. Für 2026 rechnen die VDMA-Volkswirte mit einem leichten Produktionszuwachs von real 1%.
Im weniger schwankungsanfälligen Dreimonats-Zeitraum von Juni bis August verbuchten die Unternehmen insgesamt ein Orderminus von real 2%. Dabei sanken die Inlandsbestellungen um 3%, das Ausland verbuchte einen Rückgang von 2%. Aus den Euro-Ländern kamen 9% mehr Bestellungen, die Nicht-Euro-Länder verbuchten ein Minus von 6%. In den ersten acht Monaten des laufenden Jahres (Januar bis August) resultierte insgesamt noch ein leichtes Auftragsplus von real 1%.






































