Auftragseingang im Maschinen- und Anlagenbau bleibt im Januar unter Vorjahresniveau

Dublin Harbor Port at sunset with cranes and ships
Bild: ©Cristi/stock.adobe.com

Die Auftragseingänge im Maschinen- und Anlagenbau haben zum Jahresbeginn das Vorjahresergebnis knapp verfehlt. Das Orderminus im Januar belief sich auf real -2 Prozent. Wie der VDMA mitteilt, wirkten die Auslandsbestellungen erneut stabilisierend: Die Aufträge aus den Euro-Partnerländern legten um 13 Prozent zu, die Orders aus dem Nicht-Euro-Ausland gingen um 5 Prozent zurück. Für das Ausland insgesamt ergab sich damit eine Stagnation der Bestellungen zum Vorjahr. Das Ordervolumen aus Deutschland blieb 6 Prozent unter dem Vorjahresergebnis.

„Zwar drücken Unsicherheiten in der Geo- und Handelspolitik sowie die angespannte konjunkturelle Lage in zahlreichen Kundenbranchen global weiterhin auf die Investitionslaune. Doch scheint sich im Auslandsgeschäft eine Seitwärtsbewegung zu bestätigen. Und nachdem im Dezember die Bestellungen aus den Nicht-Euro-Raum zweistellig zulegten, waren im Januar die Orders aus den Euro-Nachbarländern an der Reihe. Sorgen bereitet dagegen nach wie vor das rückläufige Inlandsgeschäft“, sagt VDMA-Chefvolkswirt Dr. Ralph Wiechers.

Im weniger schwankungsanfälligen, aussagekräftigeren Drei-Monats-Zeitraum November 2024 bis Januar 2025 verbuchten die Firmen ein Minus im Auftragseingang von real 2 Prozent zum Vorjahr. Beim Inlandsgeschäft verzeichneten die Unternehmen ein Minus von 10 Prozent, Aufträge aus dem Ausland legt um Prozent zu. Die Euro-Länder bestellten in diesem Zeitraum 5 Prozent mehr Maschinen und Anlagen, die Nicht-Euro-Länder stagnierten.



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