
Angestellte wenden laut einer Untersuchung des Ifo Instituts 22 Prozent ihrer Arbeitszeit für bürokratische Tätigkeiten auf. Befragt wurden Führungskräfte in Deutschland.
Nach Angaben der Managerinnen und Manager entsteht der steigende Zeitaufwand vor allem durch Berichts- und Informations-, Dokumentations- und Meldepflichten. Außerdem seien die gesetzlichen Regelungen in den letzten zehn Jahren immer komplexer geworden. Rund 75 Prozent der Teilnehmenden bewerten die Praxistauglichkeit bzw. Umsetzbarkeit von Gesetzen dabei als schlecht bis sehr schlecht.
Um bürokratische Anforderungen einhalten zu können, müssen knapp 80 Prozent der an der Umfrage teilnehmenden Unternehmen externe Dienstleister beauftragen. In Summe beziffern die Unternehmen die durch Bürokratie verursachten Kosten auf durchschnittlich 6 Prozent ihres Umsatzes.
Teilnehmer der Befragung waren ca. 450 Mitglieder des Panels der ifo-Managementumfrage. Die Umfrage lief im Mai 2024.






































