Mit dem geplanten Investment von mehr als 100 Millionen Euro hat sich Roboterhersteller Kuka klar zu seinem Hauptsitz in Augsburg bekannt. In den nächsten Jahren sollen etwa eine neue Produktionshalle, ein Ausbildungszentrum und ein Parkhaus Platzengpässe am Stammsitz beseitigen und Raum für Wachstum schaffen.

Der Roboterhersteller Kuka hat angekündigt, in den kommenden Jahren mehr als 100 Millionen Euro in den Heimatstandort Augsburg zu investieren. Zu den Bauvorhaben zählt eine Produktionshalle, ein Ausbildungszentrum und ein Parkhaus. Die neuen Gebäude sollen bis 2025 Schritt für Schritt realisiert werden und insgesamt Raum für 1.600 Mitarbeiter bieten.

Innovationen fördern

Des Weiteren soll der geplante Kuka Campus Startup-Unternehmen und Partnerschaften mit anderen Firmen und dem Augsburger Innovationspark fördern. „Unser Heimatstandort bietet wichtige Voraussetzungen für unsere Entwicklung. Zentrale Aspekte sind dabei die Beteiligung an Startups und Partnerschaften mit Wirtschaft und Wissenschaft“, sagt Dr. Reuter, Vorstandsvorsitzender der Kuka AG: „Augsburg bietet uns dafür das richtige Umfeld.“ Bereits im Sommer vergangenen Jahres weihte Kuka sein neues Entwicklungs- und Technologiezentrum an der Zugspitzstraße in Augsburg ein. Mit dem Konzept werden nun Ausbildung, Produktion und weitere Büroräume in einer modular erweiterbaren Struktur zusammengebracht.

Bekenntnis zum Standort Augsburg

„Kuka hat sich in den vergangenen Jahren zu einem internationalen Innovationsführer in Industrie 4.0 entwickelt“, sagte Reuter. „Ein Schlüssel zu diesem globalen Erfolg liegt in Kukas deutschen Wurzeln. Wir investieren in unseren Heimatstandort und damit in unsere Innovationskraft.“ Die Stadt Augsburg begrüßte die Investitionen des Automatisierungsprofis. „Mit der Erweiterung investiert Kuka nicht nur in den Traditionsstandort Augsburg, sondern auch in die Zukunft“, so der Oberbürgermeister der Stadt Augsburg, Dr. Kurt Gribl. Die Mehrheit der Kuka-Aktien gingen im vergangenen Jahr an den chinesischen Midea-Konzern.