Nutzer von Eaton-Automatisierungskomponenten könnten ihre Maschinen und Anlagen bald einfacher über OPC UA anbinden können. Verschiedene Produktreihen des Herstellers mit Hauptsitz in Dublin unterstützen nun den offenen Standard. Damit zeigt der Automatisierer, welchen Stellenwert dem OPC UA-Protokollstack beigemessen wird, um einen einheitlichen Datenaustausch in heterogenen Produktionsumgebungen zu ermöglichen.


Der Automatisierer Eaton hat sein Produktportfolio aktualisiert. Komponenten des Herstellers unterstützen nun den Standard OPC Unified Architecture (OPC UA). So sollen gerade Maschinen- und Anlagenbauer Eaton-Komponenten von der Maschinenebene bis zur Cloud leichter vernetzen können. Implementiert wird der Standard in neue und bewährte Bediengeräte und Steuerungen. Gerade Bestandsmaschinen und Neuentwicklungen können so leichter in IoT-Anwendungen eingebunden werden.Die Maschinen können über OPC UA mit anderen Maschinen (M2M), mit dem Factory Manager einer intelligenten Fabrik (M2Factory) sowie mit der Cloud (M2Cloud) kommunizieren.

„In Zeiten, in denen die Ethernet-Kommunikation sich immer noch sehr heterogen zeigt und somit die Zusammenführung von verschiedenen Maschinen unterschiedlicher Hersteller in einer Produktionsstraße meist mit erheblichen Integrationsaufwänden einhergeht, etabliert sich OPC UA zunehmend als Datenaustauschstandard“, sagt Stefan Selke von Eaton.

Eaton Industries GmbH