Dürr und Grob setzen ihre strategische Kooperation fort. Der Maschinenbauer Manz als dritter Gründungspartner ist ausgestiegen. Dennoch wollen die beiden verbleibenden Partner durch Weiter- und Neuentwicklung auch zukünftig nahezu die gesamte Wertschöpfungskette aus europäischer Hand anbieten – und sich gemeinsam als Systemanbieter von Batterieproduktionsanlagen in Europa und Nordamerika zu etablieren. Anwender sollen damit eine Alternative zu den bisher meist aus Asien stammenden Ausrüstern erhalten.
Die Kooperation fokussiert den Automobilsektor und den Markt für stationäre Batteriespeicher. Sie zielt darauf ab, den Energieverbrauch bei der Zellfertigung zu reduzieren und die Qualität der produzierten Batteriezellen zu steigern. Das soll zum einen durch die hohe Verfügbarkeit der automatisierten Maschinen und Anlagen erreicht werden und zum anderen durch ein durchgängiges Digitalisierungskonzept, mit dem Anwender sämtliche Produktionsschritte überwachen können. Im Dezember erhielt Dürr vom italienischen Batteriehersteller FIB einen Großauftrag und wird im Werk in Teverola nahe Neapel ein schlüsselfertiges System zur Elektrodenbeschichtung installieren. Die Anlage ist für die Produktion von Lithium-Ionen-Batteriezellen mit einer Gesamtleistung von 8GWh pro Jahr ausgelegt.







































