Fraunhofer IPA eröffnet Robotik-Außenstelle in den IPAI Spaces

Fraunhofer IPA Gruppenfoto
Bild: IPAI

Seit dem 1. Oktober hat das Fraunhofer IPA einen neuen Standort mit mehreren Demonstratoren zur KI-basierten Robotik in den ‚IPAI Spaces‘ in Heilbronn. Das Institut ist bereits seit Jahresanfang über die Fraunhofer Heilbronn Forschungs- und Innovationszentren (Fraunhofer HNFIZ) im dortigen Ökosystem für künstliche Intelligenz (KI) vertreten und erhält nun neue Räumlichkeiten sowie Zugriff auf das Netzwerk der Innovationsplattform.

„Unser Ziel ist, hochflexible Automatisierungslösungen für Materialhandhabung und -transport zu entwickeln und in die Industrie zu bringen“, erklärt Simon Schmidt, Geschäftsbereichsleiter am Fraunhofer IPA. „Die IPAI-Mitgliedschaft und die damit noch tiefere Verankerung des Fraunhofer IPA im Ökosystem Heilbronn stärkt unsere Strategie, gemeinsam mit und für die Industrie KI-basierte Automatisierungslösungen zu entwickeln.“

KI-basierte Robotik für Produktion, Montage und Logistik

Bereits seit Januar 2025 sind mehrere Teams des Forschungsbereichs ‚Automatisierung und Robotik‘ in den Heilbronner Standort der Fraunhofer HNFIZ eingebunden und bauen dort das Forschungs- und Innovationszentrum (FIZ) für KI-basierte Robotik auf. Mit dem Einzug in die IPAI Spaces und dem Aufbau mehrerer Demonstratoren können Unternehmen und Interessierte die Entwicklungen nun selbst erleben.

Für Forschungsbereichsleiter Werner Kraus ist der neue Standort eine entscheidende Erweiterung: „Heilbronn entwickelt sich gerade zum Place to be für die Entwicklung von KI in Europa. Umso wichtiger ist es daher, hier von Anfang in Person vor Ort dabei zu sein. Mit unserem Fokus auf KI-basierte Robotik verleihen wir der KI einen Körper und entwickeln innovative Lösungen basierend auf humanoiden Robotern und Roboterhänden für Produktion, Montage und Logistik.“

Lösungen für Inbetriebnahme und Umrüstung

Als übergeordnetes Ziel geben die Beteiligten aus, Roboter auch für komplexe und wechselnde Aufgaben flexibel einsetzbar zu machen. Eine wichtige Stellschraube hierfür ist den Forschungsteams zufolge die Programmierung. Sie konzentrieren sich deshalb auf zwei Schwerpunkte:


Roboterhände: Neue Software aus dem FIZ soll verfügbare Roboterhände für Produktions- und Logistikabläufe flexibler einsetzbar machen.

Intelligente mobile Manipulation: Die Kombination von Greiffunktionen mit mobilen oder humanoiden Robotern erweitert deren Aktionsradius und fokussiert sich auf Technologien mit minimalem Programmieraufwand, wie beispielsweise Lernen durch Vormachen oder Teleoperation als Grundlage für autonome Aufgabenausführung.

Moritz Gräter, CEO von IPAI: „Dass wir mit dem Fraunhofer IPA nun einen Leuchtturm der angewandten Forschung als neustes Mitglied bei IPAI und in unseren IPAI Spaces begrüßen dürfen, ist eine große Freude, ein toller Meilenstein und ein echter Gewinn für die gesamte Community. Das Fraunhofer IPA liefert den direkten Brückenschlag von exzellenter Forschung in die Industrie. Gemeinsam können wir jetzt noch besser und hands-on zeigen, wie verantwortungsvolle, europäische KI in der Produktion oder Logistik aussieht.“



  • Unterstützung bei Normung und Standardisierung

    Unterstützung bei Normung und Standardisierung

    Das Bundeswirtschaftsministerium hat das Technologieförderprogramm Wipano bis 2023 verlängert. Zudem gibt es einen neuen Förderschwerpunkt.

    mehr lesen: Unterstützung bei Normung und Standardisierung

  • Unternehmen sehen sich als Digitalisierungs-Nachzügler

    Unternehmen sehen sich als Digitalisierungs-Nachzügler

    Deutsche Unternehmen sehen sich in Sachen Digitalisierung oft noch als Nachzügler. Wie der Digitalverband Bitkom ermittelt hat, zeigen sich dabei – je nach Unternehmensgröße – deutliche Unterschiede.

    mehr lesen: Unternehmen sehen sich als Digitalisierungs-Nachzügler

  • Pirobase Imperia unterstützt postgreSQL

    Pirobase Imperia unterstützt postgreSQL

    Pirobase Imperia hat Version 10 des Produktinformationsmanagementsystems (PIM) veröffentlicht. Das Release unterstützt nun neben Oracle auch postgreSQL.

    mehr lesen: Pirobase Imperia unterstützt postgreSQL

  • Anzeige
    Retarus beschleunigt Datenaustausch in der Produktion

    Retarus beschleunigt Datenaustausch in der Produktion

    Die Digitalisierungs- und Automatisierungslösungen von Retarus ermöglichen effiziente Abläufe ohne manuellen Aufwand oder Kompromisse bei der Datensouveränität

    mehr lesen: Retarus beschleunigt Datenaustausch in der Produktion

  • Redaktionssystem Cosima im Release 8.0 verfügbar

    Redaktionssystem Cosima im Release 8.0 verfügbar

    Docufy hat ein neues Release seines Redaktionssystems Cosima heraus gebracht. Im neuen Release 8.0 werden etwa bei der Be-igel-ung Texte – z.B. für Display-Texte oder Legenden – in Bilder eingefügt,…

    mehr lesen: Redaktionssystem Cosima im Release 8.0 verfügbar

  • Dokumentenrevision per Blockchain abgesichert

    Dokumentenrevision per Blockchain abgesichert

    Das Softwarebüro Krekeler setzt bei seiner DMS-Lösung Office Manager Blockchain-Technologie ein. Die sogenannte Documentchain legt Revisionsinformationen von lokal gespeicherten Dokumenten in einer öffentlichen Blockchain ab, zusammen mit einem Zeitstempel und…

    mehr lesen: Dokumentenrevision per Blockchain abgesichert

  • Neuer Leiter bei Siemens Portfolio Companies

    Neuer Leiter bei Siemens Portfolio Companies

    Horst J. Kayser (Bild) wird ab 2020 neuer Chairman der Siemens Portfolio Companies (POC). Er löst damit Jochen Eickholt ab, der in den künftigen Vorstand von Siemens Energy wechselt und…

    mehr lesen: Neuer Leiter bei Siemens Portfolio Companies

  • Einzelmaschinen-MES von Wittmann Battenfeld

    Einzelmaschinen-MES von Wittmann Battenfeld

    Auf der Fachmesse K hat der Hersteller von Kunststoffspritzgießmaschinen Wittmann Battenfeld zusammen mit dem MES-Partner Ice-Flex die Einzelmaschinen-MES-Lösung Temione präsentiert.

    mehr lesen: Einzelmaschinen-MES von Wittmann Battenfeld

  • Alte und neue Maschinen IIoT-fähig machen

    Alte und neue Maschinen IIoT-fähig machen

    Mit InFrame Synapse Equipment Connector (EQC), einer neuen Integrationssoftware von CamLine, sollen Fertigungsunternehmen ihre nicht IIoT-fähigen Anlagen nach dem Plug&Play-Prinzip mit einer digitalen Schnittstelle ausstatten können.

    mehr lesen: Alte und neue Maschinen IIoT-fähig machen

  • NX-integriertes Tool gegen Überhitzung beim 3D-Druck

    NX-integriertes Tool gegen Überhitzung beim 3D-Druck

    Siemens Digital Industries Software hat den Additive Manufacturing (AM) Path Optimizer vorgestellt. Die Beta-Technologie ist in die Engineering-Anwendung NX integriert, um Anwendern bei der Lösung von Überhitzungsproblemen bei Designs für…

    mehr lesen: NX-integriertes Tool gegen Überhitzung beim 3D-Druck

  • Neues Batchnesting-Tool in 4D_Additive

    Neues Batchnesting-Tool in 4D_Additive

    Das Software-Unternehmen CoreTechnologie hat auf der Formnext in Frankfurt die neueste Version der Software 4D_Additive vorgestellt. Das Release wird unter anderem mit einem neuen Batchnesting-Tool ausgeliefert, mit dem sich in…

    mehr lesen: Neues Batchnesting-Tool in 4D_Additive

  • Richtlinie zur Implementierung und dem Betrieb von Big-Data-Anwendungen

    Richtlinie zur Implementierung und dem Betrieb von Big-Data-Anwendungen

    Eine voranschreitende digitale Kommunikation, der Breitbandausbau und die quasi überall mögliche Verarbeitungsmöglichkeit von Daten beflügeln die Diskussion um Big Data in der Öffentlichkeit und Fachwelt gleichermaßen.

    mehr lesen: Richtlinie zur Implementierung und dem Betrieb von Big-Data-Anwendungen