Gemeinsam digital wachsen – der moderne Arbeitsplatz für alle

371733 Maryna AdobeStock 1127674260
Ein gemeinsamer digitaler Arbeitsplatz fördert die Innovationskraft der Logistikbranche – entstehen doch viele Ideen direkt an der Front bzw. im Prozess. – Bild: ©Maryna/stock.adobe.com

Die Praxis zeigt: Mit einem Technologie-Stack wie dem von Microsoft 365 oder Google Workspace lassen sich digitale Arbeitsplätze schaffen, die sich flexibel an die Bedürfnisse vieler Mitarbeiter anpassen – vom Desktop bis zum mobilen Endgerät. In der Logistik nutzen Frontliner beispielsweise Smartphones, um über Microsoft Teams mit dem Innendienst zu kommunizieren, Schichtpläne in SharePoint einzusehen oder Sicherheitsunterweisungen über Viva Learning zu absolvieren. So entsteht ein digitaler Arbeitsplatz, der verbindet – meist ohne zu überfordern.

Digitale Teilhabe zahlt sich aus

Laut der Deutschen Social Collaboration Studie 2025 steigert die digitale Einbindung von Frontline Workern nicht nur die Produktivität, sondern auch die Zufriedenheit und Bindung an das Unternehmen. Dennoch sind laut einer aktuellen Umfrage nur rund zehn Prozent der Unternehmen in Deutschland so aufgestellt, dass alle Mitarbeiter – unabhängig von ihrer Rolle – digital arbeiten können. Hier liegt enormes Potenzial brach.

Denn gerade in Zeiten des Fachkräftemangels ist es entscheidend, alle vorhandenen Ressourcen zu nutzen und Mitarbeiter langfristig zu binden. Die Trendstudie ‚The State of the Frontline Workforce 2024‘ zeigt: 67 Prozent der Frontline Worker haben im letzten Jahr darüber nachgedacht, ihren Job zu kündigen – vor allem wegen fehlender Wertschätzung, mangelnder Entwicklungsmöglichkeiten und unzureichender Einbindung in moderne Arbeitsprozesse. Gleichzeitig glauben 58 Prozent, dass neue Technologien ihre Arbeit positiv beeinflussen können, wenn sie sinnvoll eingesetzt werden.

Die Studie ‚Potenzialindex Deutschland 2024‘ des Vodafone Instituts geht noch weiter: Sie prognostiziert, dass durch konsequente Digitalisierung bis zum Jahr 2035 rund 1,5 Millionen fehlende Arbeitskräfte kompensiert werden könnten. Digitale Technologien ermöglichen effizientere Prozesse, entlasten bestehende Mitarbeiter und schaffen neue Arbeitsmodelle, etwa durch mobile Anwendungen, automatisierte Abläufe oder KI-gestützte Assistenzsysteme.

Praxisbeispiele: Kleine Lösungen mit großer Wirkung

  • Interne Kommunikation: News und Anweisungen direkt aufs Smartphone – unabhängig von Zeit oder Ort sind alle Mitarbeiter gleich informiert.
  • Digitale Schichtübergabe: Statt Papierprotokollen nutzen Mitarbeiter bei einem unserer Kunden Microsoft Teams auf einem gemeinsam genutzten Tablet. Informationen sind so jederzeit nachvollziehbar und transparent.
  • Qualitätsmeldungen per Power App: Ein einfacher Klick auf dem Smartphone genügt, um Mängel oder Störungen direkt an die Qualitätssicherung zu melden – inkl. Foto und Standort.
  • Onboarding mit Microsoft Stream: Neue Mitarbeiter erhalten kurze Videotrainings direkt auf ihr mobiles Gerät – effizient, skalierbar und mehrsprachig.
  • Anmeldungen über Bookings: Buchungen von Terminen und Zeitslots können digital erfolgen ohne Papier und lange Wege.
  • Digitale Kompetenz fördern – gezielt und praxisnah.

Ein digitaler Arbeitsplatz ist nur dann erfolgreich, wenn alle ihn nutzen können. Deshalb sind begleitende Schulungen, digitale Lernpfade und intuitive Lösungen entscheidend für die erfolgreiche Einführung und nachhaltige Verwendung. Die BMAS-Studie zur Digitalisierung am Arbeitsplatz zeigt: Die Ausstattung mit mobilen Endgeräten nimmt zu, doch die digitale Kompetenz ist oft ungleich verteilt. Hier braucht es gezielte Unterstützung – insbesondere für Mitarbeiter ohne IT-Vorerfahrung.

IT-Sicherheit: Schutz für jeden Arbeitsplatz

Auch der kleinste digitale Arbeitsplatz muss sicher sein. Moderne Plattformen bieten zentrale Verwaltungsfunktionen und integrierte Endgerätesicherheit oft ohne zusätzliche Lizenzkosten. Der Schutz von Zugängen, Identitäten und Geräten lässt sich durch Maßnahmen wie Multi-Faktor-Authentifizierung, kontextabhängige Zugriffskontrollen und weitere Sicherheitsrichtlinien deutlich erhöhen.

Strategisch setzen viele Unternehmen auf Managed Services – ausgelagerte Sicherheitspakete, die nicht nur die Schatten-IT im Unternehmen reduzieren, sondern auch die interne IT-Abteilung entlasten. Diese Services ermöglichen eine konsistente Sicherheitsstrategie über alle Arbeitsplätze hinweg und sorgen für eine bessere Skalierbarkeit und Compliance.

Fazit: Der digitale Arbeitsplatz ist ein Gemeinschaftsprojekt

Ein moderner Arbeitsplatz ist mehr als ein Büroarbeitsplatz – er ist Ausdruck einer Unternehmenskultur, die auf Teilhabe, Transparenz und Zusammenarbeit setzt. Die Technologie ist da. Die Lösungen sind erprobt. Und der Nutzen ist messbar. Entscheidend ist, dass alle mitgenommen werden – unabhängig von Rolle oder Standort. Adlon unterstützt Unternehmen dabei, digitale Arbeitsplätze ganzheitlich zu gestalten, mit besonderem Fokus auf die Bedürfnisse von Frontline Workern in der Logistik.



  • Siemens mit neuem Vorstandsvorsitzendem

    Siemens mit neuem Vorstandsvorsitzendem

    Im Rahmen der Siemens-Hauptversammlung hat der langjährige Vorstandsvorsitzende Joe Kaeser sein Amt an Roland Busch übergeben.

    mehr lesen: Siemens mit neuem Vorstandsvorsitzendem

  • Umsatzplus bei Siemens

    Umsatzplus bei Siemens

    Im ersten Quartal des neuen Geschäftsjahres lagen Auftragseingang, Umsatzerlöse sowie der Gewinn nach Steuern der Siemens AG über den Werten des Vorjahresquartals.

    mehr lesen: Umsatzplus bei Siemens

  • IIoT-System mit überarbeitetem Interface

    IIoT-System mit überarbeitetem Interface

    Bei der Arbeit an der neuen Version der Ixon-IIoT-Cloud haben die Entwickler insbesondere die Themen Kollaboration und Benutzerfreundlichkeit in den Mittelpunkt gerückt. Der Hersteller schreibt, die Erweiterung eng an den…

    mehr lesen: IIoT-System mit überarbeitetem Interface

  • Mapal erweitert Geschäftsleitung

    Mapal erweitert Geschäftsleitung

    Mapal hat die Geschäftsleitung um Jacek Kruszynski und Siegfried Wendel erweitert. Der Wechsel fand bereit am 1. Oktober 2020 statt und soll dem Unternehmen helfen, die Kernkompetenzen zu stärken.

    mehr lesen: Mapal erweitert Geschäftsleitung

  • Proalpha-Unternehmensgruppe wächst

    Proalpha-Unternehmensgruppe wächst

    Curecomp gehört zukünftig zur Proalpha-Gruppe, wie der ERP-Anbieter am Montag mitgeteilt hat. Zudem erwarb der ERP-Anbieter eine Mehrheitsbeteiligung am Softwarehaus Böhme & Weihs.

    mehr lesen: Proalpha-Unternehmensgruppe wächst

  • Control 2021 als Präsenzmesse abgesagt

    Control 2021 als Präsenzmesse abgesagt

    Die 34. Control – Internationale Fachmesse für Qualitätssicherung – findet auch in diesem Jahr nicht als Präsenzveranstaltung statt. Geplant war das Branchenhighlight für den 4. bis 7. Mai 2021.

    mehr lesen: Control 2021 als Präsenzmesse abgesagt

  • Automobilindustrie erwartet Besserung

    Automobilindustrie erwartet Besserung

    Die deutschen Automobilbauer und ihre Zulieferer blicken etwas positiver in die Zukunft als noch Ende des vergangenen Jahres. Der Anstieg in der aktuellen Ifo-Befragung fällt jedoch nur gering aus.

    mehr lesen: Automobilindustrie erwartet Besserung

  • SAP übernimmt Signavio

    SAP übernimmt Signavio

    SAP übernimmt das Berliner Startup Signavio, einen Anbieter von Business Process Intelligence und Prozessmanagement-Lösungen. Wie der Softwarekonzern mitteilt, wird der Abschluss der Transaktion für das erste Quartal 2021 erwartet, vorbehaltlich…

    mehr lesen: SAP übernimmt Signavio

  • Strukturwandel im Maschinenbau erfolgreich bewältigen

    Strukturwandel im Maschinenbau erfolgreich bewältigen

    „Ich mache mir keine großen Sorgen, dass der Strukturwandel in der Automobilindustrie langfristig zu einem Aderlass im deutschen Maschinenbau führen wird“, betonte ZVEI-Präsident Dr. Gunther Kegel im Rahmen einer Pressekonferenz.

    mehr lesen: Strukturwandel im Maschinenbau erfolgreich bewältigen

  • Mehr Kurzarbeit insgesamt, Rückgang in der Industrie

    Mehr Kurzarbeit insgesamt, Rückgang in der Industrie

    Im Januar waren wieder mehr Menschen in Kurzarbeit. In der Industrie ging die Zahl nach Schätzungen des Ifo-Instituts insgesamt jedoch zurück, wobei es je nach Branche unterschiedliche Entwicklungen gibt.

    mehr lesen: Mehr Kurzarbeit insgesamt, Rückgang in der Industrie

  • Quantenprozessor besser machen

    Quantenprozessor besser machen

    Quantenrechner sollen unter anderem Optimierungsaufgaben lösen, etwa für Produktionsprozesse. Im Verbundprojekt ‘GeQCoS‘ wollen Forscher Konzepte für den Bau eines verbesserten Quantenprozessors entwickeln.

    mehr lesen: Quantenprozessor besser machen

  • Exeon erweitert Geschäftsführung

    Exeon erweitert Geschäftsführung

    Exeon erweitert die Geschäftsleitung um einen Chief Marketing Officer. Gregor Erismann, der die Stelle am 1. Februar 2021 antritt, war zuvor Geschäftsleitungsmitglied und CMO der Digitalagentur Namics.

    mehr lesen: Exeon erweitert Geschäftsführung