Zutritt für 600 Mitarbeitende zentral administriert

Luftbild 2026 D810 20260513 5140
Bild: Hans Hundegger AG

Während die Beschäftigten der Hans Hundegger AG ihrer täglichen Arbeit in der hochpräzisen Fertigung nachgehen, sorgt im Hintergrund eine neue Zutrittskontrolle für Sicherheit. Denn als beim Allgäuer Hersteller von Holzbearbeitungsmaschinen die Erneuerung eines älteren und störungsanfälligen Zutrittssystems anstand, haben die Verantwortlichen den Markt sondiert und sich schließlich für ein System von Interflex entschieden.

„Mit unserer bisherigen Zutrittskontrolle stießen wir zunehmend an Grenzen: Softwaretechnisch war sie eine Insellösung, und das Gesamtsystem war instabil“, erklärt Michael Stechele, Manager IT-Operations des Unternehmens. Er verweist darauf, dass beim neuen System schon die robuste Hardware Vertrauen schafft. Und mehr noch die Software, die dahintersteht. Hundegger suchte nach einer Zutrittskontrolllösung auf dem neuesten Stand der Technik. Im Pflichtenheft standen außerdem eine intuitive Benutzeroberfläche, die Anbindungsmöglichkeit an das Personalman-agement und die Option, das Berechtigungsmanagement transparent zu visualisieren. Das System sollte moderne Identifikationsmedien unterstützen und mit einem Echtzeit-Monitoring inklusive Alarmfunktion das Sicherheitsniveau in sensiblen Bereichen erhöhen.

Anbindung an HR-Systeme Heute nutzt das Unternehmen das Interflex-System IF-6040 als zentrale Man-agementplattform. Am Hauptsitz im Bayerischen Allgäu beschäftigt Hundegger rund 600 Mitarbeitende. Die Plattform administriert dort mehr als 700 Datensätze und ist nahtlos über Schnittstellen an die bestehenden HR-Systeme angebunden. „Das nimmt der Personalabteilung sehr viel Arbeit ab“, sagt Stechele, „denn bisher musste sie die Zutrittsrechte manuell verwalten. Jetzt muss nur noch bei großen organisatorischen Änderungen händisch eingegriffen werden. Standardprozesse wie Onboarding, Offboarding oder Abteilungswechsel mit Veränderung von Zutrittsrechten werden automatisiert über Schnittstellen zwischen HR-Systemen und IF-6040 abgewickelt.“ Remote Monitoring und Alarmierung

„Das Monitoring-Modul des Systems ermöglicht uns jetzt die Überwachung von Zugängen rund um die Uhr. Früher sind wir über das Werksgelände gegangen und haben vor Ort geprüft, ob Tore und Türen geschlossen sind. Heute kann ich den Status online checken und bekomme beispielsweise nach Betriebsschluss oder an Wochenenden einen Alarm auf das Smartphone, wenn etwas nicht stimmt“, erläutert Daniel Klemens, Leiter Gebäudemanagement bei Hundegger. Mit wenigen Klicks kann er den Status prüfen und gegebenenfalls eine Tür oder ein Tor aus der Ferne verschließen. Während der regulären Betriebszeiten unterstützt das System mit der automatisierten, zeitgesteuerten Öffnung und Schließung von Werkstoren und Zugängen den Betrieb.

Sicherheit in kritischen Bereichen

Da am Hauptsitz des Unternehmens auch die Entwicklungsabteilungen, etwa für Software und Fertigungssteuerung, angesiedelt sind, regelt und überwacht das Organigramm-basierte Berechtigungsmanagement intern den Zutritt zu sensiblen Bereichen. Die Visualisierung des Systems ermöglicht die einfache Vergabe von Zutrittsrechten. Einmal festgelegt, weist die Software den Beschäftigten ihre Zutrittsberechtigungen automatisiert zu. Wechselt eine Person im Unternehmen die Abteilung oder Funktion, passt das System die Rechte selbsttätig an.

Am Hauptsitz von Hans Hundegger arbeiten rund 600 Beschäftigte. Die Zutrittsverwaltung erfolgt über das Interflex-System IF-6040.
Am Hauptsitz von Hans Hundegger arbeiten rund 600 Beschäftigte. Die Zutrittsverwaltung erfolgt über das Interflex-System IF-6040. – Bild: Hans Hundegger AG

Erweiterbares System

Das Interflex-System lässt sich flexibel erweitern. Zur Inbetriebnahme hat Hundegger 74 alte Zutrittsleser gegen Online-Terminals der Baureihe IF-800 getauscht. Diese kabelgebundenen Terminals sind an hochfrequenten Werkstoren und Gebäudezugängen installiert und werden zentral über die Software gesteuert. An geschäftskritischen Zugängen wurden sie um Pin-Pads für eine Zwei-Faktor-Authentifizierung ergänzt. Im Innenbereich der Verwaltung kommen die Zylinder IF-281, die Türbeschläge IF-241 und die Türdrücker IF-271 zum Einsatz und dienen vorrangig dem Schutz sensibler Personen- und Unternehmensdaten. Für die kosteneffiziente Erweiterung gesicherter Bereiche setzt Hundegger auf kabellose Schließkomponenten der Interflex-Produktfamilie Opendor in der Air-Variante. Sie lassen sich an Türen nachrüsten, ohne dass Kabel gezogen oder Schlösser getauscht werden müssen.

Ergänzende Komfortfunktionen

Die Ausweismedien für die Beschäftigten wurden vom Vorgängersystem übernommen und um neue Möglichkeiten erweitert. Zutrittschips mit begrenzter Gültigkeit für Dienstleisterfirmen sorgen für mehr Transparenz und Sicherheit im Besucherverkehr. Die Geschäftsführung und die Bereichsleiter des CNC-Spezialisten nutzen zum Zutritt zusätzlich die Interflex-App ‚Key‘ auf ihren Smartphones, die beispielsweise Features wie das Öffnen von Toren aus dem Auto heraus bietet.

„Mit Interflex als Partner haben wir die richtige Wahl getroffen“, bilanziert ITManager Michael Stechele. „Die Software bietet uns den besten Mehrwert für unsere Anforderungen. Neben der Passgenauigkeit haben uns die reibungslose Projektumsetzung und der zuverlässige Support voll und ganz überzeugt. Nicht zuletzt unterstützt die neue Zutrittskontrolllösung uns dabei, die Anforderungen von NIS2 zu erfüllen.“



  • IT-Anwender mit der Digitalisierung ‚einigermaßen zufrieden‘

    IT-Anwender mit der Digitalisierung ‚einigermaßen zufrieden‘

    Wie bewerten IT-Entscheider den Stand der Digitalisierung in Deutschland? Dieser Frage geht der CIO-Barometer des IT-Anwenderverbands Voice nach. Demnach werden vor allem interne Faktoren positiv bewertet. Die externen Rahmenbedingungen kommen…

    mehr lesen: IT-Anwender mit der Digitalisierung ‚einigermaßen zufrieden‘

  • Neue Finance Vice President DACH bei Schneider Electric

    Neue Finance Vice President DACH bei Schneider Electric

    Seit Februar ist Elisabeth Skorna neue Finance Vice President DACH des Tech-Konzerns. Zusätzlich ist sie Teil des DACH-Managementteams. Skorna ist in ihrer neuen Position für die strategische Finanz- und Budgetplanung…

    mehr lesen: Neue Finance Vice President DACH bei Schneider Electric

  • IoT-Einsatz steigt sprunghaft an

    IoT-Einsatz steigt sprunghaft an

    Nach Angaben der Eclipse Foundation verzeichnete die IoT-Einführung im Jahr 2023 einen sprunghaft Anstieg. 64 Prozent der insgesamt Befragten setzen mittlerweile entsprechende Lösungen ein – ein Plus von 11 Prozentpunkten.

    mehr lesen: IoT-Einsatz steigt sprunghaft an

  • Fraunhofer IWU erprobt wasserstoffbasierte Energiesysteme

    Fraunhofer IWU erprobt wasserstoffbasierte Energiesysteme

    In der Forschungsfabrik am Fraunhofer Institut für Werkzeugmaschinen und Umformtechnik IWU wird an einer energie- und ressourceneffizienten Produktion gearbeitet. Das dortige Wasserstoff-Kraftwerk soll Impulse zur dezentralen, stationären Energieversorgung von Fabriken…

    mehr lesen: Fraunhofer IWU erprobt wasserstoffbasierte Energiesysteme

  • BSI schult Dienstleister für den CyberRisikoCheck

    BSI schult Dienstleister für den CyberRisikoCheck

    Um kleine und mittlere Unternehmen (KMU) beim Thema Cybersicherheit zu unterstützen, hat das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) gemeinsam mit Partnern den CyberRisikoCheck entwickelt. Er bietet KMU eine…

    mehr lesen: BSI schult Dienstleister für den CyberRisikoCheck

  • Logimat mit Besucherwachstum

    Logimat mit Besucherwachstum

    Die Logimat 2024 ist vorüber und laut Veranstalter Euroexpo kamen mehr Besucher und mehr Aussteller – hier etwa jeder Dritte aus dem Ausland – nach Stuttgart.

    mehr lesen: Logimat mit Besucherwachstum

  • Copa-Data Deutschland wird 25

    Copa-Data Deutschland wird 25

    2024 wird für Copa-Data Deutschland zum Jubiläumsjahr: Seit 1999 ist die Tochter des österreichischen Softwareanbieters in der Bundesrepublik aktiv.

    mehr lesen: Copa-Data Deutschland wird 25

  • Anzeige
    Zukunft Anlagenbau: Kollaboration in digitalen Workflows

    Zukunft Anlagenbau: Kollaboration in digitalen Workflows

    Im Zuge der digitalen Transformation sehen sich Planer, Anlagenbauer und Betreiber im Steuerungs- und Schaltanlagenbau mit der Herausforderung konfrontiert, die Kollaboration innerhalb digitaler Workflows neu zu definieren.

    mehr lesen: Zukunft Anlagenbau: Kollaboration in digitalen Workflows

  • Ifo Geschäftsklimaindex steigt

    Ifo Geschäftsklimaindex steigt

    Ist das der Silberstreif am Horizont? Zumindest hellt sich die Stimmung der Wirtschaft im aktuellen Ifo Geschäftsklimaindex auf. Der Indexwert steigt um 2 Punkte.

    mehr lesen: Ifo Geschäftsklimaindex steigt

  • KI-gestützte Verfahren verbessern Molekülforschung

    KI-gestützte Verfahren verbessern Molekülforschung

    Das Fraunhofer-Institut für Integrierte Schaltungen IIS startet gemeinsam mit der Universität Augsburg im Rahmen des Munich-Quantum-Valleys das Projekt KID-QC^2. Ziel ist es, durch die Erforschung von Methoden der künstlichen Intelligenz…

    mehr lesen: KI-gestützte Verfahren verbessern Molekülforschung

  • Microsoft macht NRW zur KI-Region

    Microsoft macht NRW zur KI-Region

    Als Teil seines milliardenschweren Investitionspakets will Microsoft im Rheinischen Revier Rechenzentren errichten und mit einer KI-Qualifizierungsoffensive rund 100.000 Menschen in NRW erreichen.

    mehr lesen: Microsoft macht NRW zur KI-Region

  • Die Digitalisierung schreitet voran, vor allem in China

    Die Digitalisierung schreitet voran, vor allem in China

    Das Industrie 4.0 Barometer 2024 von MHP und der LMU München zeigt die deutliche Unterschiede zwischen China und dem Rest der Welt auf. Besonders beim Einsatz von KI haben chinesische…

    mehr lesen: Die Digitalisierung schreitet voran, vor allem in China