Safety, Security und Compliance stets up-to-date

F PR Myzel with logo cold
Bild: Pilz GmbH & Co. KG

Verantwortliche stehen tagtäglich vor der Aufgabe, den Überblick über Maschinen und Personal zu behalten. Fragen rund um den Haftungsschutz, den Mitarbeiterschutz, den Datenschutz und die Produktivität inklusive. Je nachdem, wo sich eine Maschine im Lebenszyklus befindet – sei es die Konstruktion, die Inbetriebnahme, der Betrieb selbst oder ein Retrofit – sind unterschiedliche Herausforderungen zu bewältigen: Der Mitarbeiterschutz nimmt den Schutz vor physischen Gefährdungen in den Blick. Der Haftungsschutz muss greifen, wenn es im laufenden Betrieb zu Arbeitsunfällen kommt. Die Haftungsfrage rückt dann schnell in den Mittelpunkt und dokumentierte Schutzmaßnahmen werden essenziell. Daneben muss im gesamten Maschinenleben die Produktivität erhalten werden, z.B. durch die Reduzierung von Manipulation. Schließlich ist es der Datenschutz – inklusive der Security – den Verantwortliche sicherstellen müssen.

Vier Kernwerte für ein sicheres Miteinander

Den Schutz dieser vier Kernwerte erreichen Betreiber unter anderem, wenn der Maschinenpark stets dem Stand der Technik entspricht. Dazu müssen die geltenden Normen und Gesetze Anwendung finden. Da sich diese laufend ändern, gilt es den Überblick zu behalten. Mit einer Software-as-a-Service wie der Myzel Lifecycle Platform von Pilz erhalten Produktionsverantwortliche den Überblick, wie es um Safety, Security und Compliance steht. In der Natur bildet das Myzel ein unsichtbares Netzwerk aus feinen Pilzfäden, das Bäume, Pflanzen und Mikroorganismen miteinander verbindet. Myzel von Pilz greift dieses Prinzip auf: Die Software schafft Verbindungen zwischen Daten, Menschen und Maschinen, kann den Wissensfluss fördern und die Grundlage für intelligente, adaptive Systeme bilden. So wird aus einem biologischen Vorbild eine technologische Vision für eine vernetzte Zukunft. Im ersten Release stellt Pilz die Myzel Lifecycle Platform mit integriertem Asset Management und wählbaren Workflows vor.

Plattform für Überblick

Auf dem Shopfloor bilden Betreiber ihre Produktionsstandorte mit allen Maschinen und Anwendern digital in der Plattform ab. Jede Komponente einer Maschine kann mit Dokumenten wie Anleitungen, Validierungen, Konformitätserklärungen, Arbeitsschutzrichtlinien, Wartungspläne verknüpft werden, jeder Mitarbeiter mit den entsprechenden Berechtigungen (Schulungsnachweise, Zertifikate). Diese Dokumente sind dann stets online abrufbar und können auch offline bearbeitet werden.

Mit der Plattform können Unternehmen mit einer kleineren bis mittleren Maschinenanzahl in die digitale Verwaltung einsteigen, ohne unnötige Funktionen einzukaufen. International agierende Unternehmen sollen von dem individuell wählbaren Funktionsumfang und der Transparenz profitieren, die mit dem System herstellbar sind. Die oft mühsame Suche nach Dokumenten wie Bedienungsanleitungen, Schulungsnachweisen oder Prüfberichten, die häufig an verschiedenen Orten abgelegt sind oder von einzelnen Wissensträgern abhängig sind, lässt sich mit dem Asset Management der Plattform abstellen.

Marcus Fritzmann, Product Management, Software & Digital Services bei Pilz GmbH Co. & KG.
Marcus Fritzmann, Product Management, Software & Digital Services bei Pilz GmbH Co. & KG.Bild: Pilz GmbH & Co. KG

Verbindung zwischen Mensch und Maschine

Produktions- und Sicherheitsverantwortliche können auf der Plattform sämtliche Dokumente zentral managen. Sie erhalten einen aktuellen Überblick über den Maschinenpark und die Beschäftigten. Darin liegt auch die Besonderheit, denn viele andere Asset-Management-Systeme erfassen lediglich Maschinen und nicht die Menschen, die mit ihnen arbeiten. Dass es in Sicherheitsfragen sinnvoll ist, Mensch und Maschine gemeinsam zu betrachten, zeigen die vier Kernwerte. Denn auch eine Maschine, die nach aktuellem Stand der Technik und rechtskonform betrieben wird, kann (unwissentlich) manipuliert werden, wenn das Personal nicht über die passende Qualifikation oder Berechtigung verfügt. Sicherheit und Produktivität lassen sich in Einklang bringen, wenn man sie als Einheit betrachtet.

Wissen ist die Grundlage

Den Kern des Software-as-a-Service-Angebots bildet myCore. In diesem zentraler Ausgangspunkt legen Anwender ihre Maschinen an und weisen ihnen Dokumente und Informationen zu, etwa Bedienungsanleitungen, Zertifikate, Protokolle oder Mitarbeiterdaten. Daten aus anderen Asset-Management-Systemen lassen sich importieren. Ein Dashboard vermittelt den Status von Assets (Daten, Menschen, Maschinen) und zeigt Handlungsbedarf auf, ob z.B. Fristen ablaufen oder Nachweise fehlen. Dieses Dashboard ist etwa an die verpflichtenden Regelungen eines Unternehmens anpassbar. Vor allem Führungskräften bietet das einen Überblick über die schützenswerten Assets. Zur Nachvollziehbarkeit werden im Audit Log alle Aktionen im System gespeichert und Benutzern zugeordnet.

Safety und Security managen

Für Sicherheitsverantwortliche wie Fachkräfte für Arbeitssicherheit stehen Fragen rund um die Maschinensicherheit im Mittelpunkt: Sind alle Maschinen sicherheitstechnisch auf dem aktuellen Stand? Wo stehen Überprüfungen an? Sind alle Mitarbeiter richtig geschult? Produktions- und Sicherheitsverantwortliche werden durch das System beim Umgang mit Maschinen und Personal unterstützt. Dazu stehen insbesondere drei Workflows zur Verfügung: mySafeDesign (sicheres Maschinendesign) führt durch die Risikobewertung und Validierung. MySafeOperation dient dem sicheren Maschinenbetrieb, indem es etwa Inspektionen nach gesetzlichen Vorschriften abbildet und im Workflow myAccessControl wird das Zugangsmanagement organisiert.

F PR Myzel Tool dashboard iSt1335520528 cold1
Bild: Pilz GmbH & Co. KG

KI-gestützt konform bleiben

Hinter den jeweiligen Workflows stehen digitale Checklisten und Vorlagen für die Umsetzung, um etwa den Inspektionsbedarf im Blick zu behalten und Risikoanalysen durchzuführen. Der Anwender kann dabei auch KI nutzen: Diese kann etwa Fotos einer Maschine auf mögliche Sicherheitsrisiken untersuchen. Die Workflows können Anwender mit fundiertem Fachwissen nutzen, um die Überprüfungen selbst durchzuführen. Pilz unterstützt mit seinen Service- und Consulting-Spezialisten weiterhin bei der Umsetzung und bietet Dienstleistungspakete, wenn dieses Wissen im Unternehmen nicht etabliert ist. Ändert sich die Normen- und Gesetzeslage, will der Anbieter diese in den Vorlagen im System aktualisieren, ohne dass Anwender manuelle Updates anstoßen müssen. Die Workflows unterstützen Fachkräfte für Arbeitssicherheit sowie Produktionsleiter bei der Erstellung von Nachweisen und entsprechenden Dokumenten entlang des Lebenszyklus. So ist die Dokumentation bei einem Unfall oder Haftungsfall sofort griffbereit.

Berechtigungen verwalten

Dasselbe gilt für den Zugriff auf die Maschine oder die Prozesse: Setzt ein Unternehmen das Identification and Access Management System (IAM) von Pilz ein, werden im Workflow myAccessControl alle Zugänge und Berechtigungen zentral verwaltet sowie die damit verbundene sichere Betriebsartenwahl dargestellt. Erfordern Tätigkeiten eine spezielle Qualifikation, wird diese inklusive etwaiger Ablaufdaten hinterlegt. Auch wiederkehrende Maßnahmen wie obligatorische Sicherheitsunterweisungen können in der Plattform dokumentiert werden. So ist bei Security-Fragen klar, wer an der Maschine welche Berechtigung hat.

Mitarbeiterschutz im Fokus

Für den Mitarbeiterschutz erhalten Anwender Plattform einen Überblick, welche Maschinenprüfungen oder Mitarbeiterqualifizierungen vorhanden sind und wann diese überprüft werden müssen. Diese Dokumentation dient der rechtlichen Absicherung (Haftungsschutz) hinsichtlich Personen- und Maschinenschutz. Die abgelegten Systemdaten werden abgesichert und datenschutzkonform gespeichert. Die Plattform ist zertifiziert nach ISO/IEC27017 und ISO/IEC27018. Alle Daten liegen auf Servern in der EU. Zudem erhöht das Berechtigungsmanagement den Security-Grad. Die Myzel Lifecycle Platform unterstützt Prozesse von der Maschinenbeurteilung bis zum Steuerungsdesign und soll laufend um Funktionalitäten ergänzt werden. Damit Maschinenhersteller und -betreiber ihre Maschinen in Sachen Safety, Security und Compliance leichter up to date halten.

Lebenszyklus digital verwalten

Mit seiner Myzel Lifecycle Platform bietet das Automatisierungsunternehmen Pilz in einer ersten Ausbaustufe ein neues Software-as-a-Service-Angebot, das Maschinenhersteller und -betreiber bei der Einhaltung von Gesetzen und Sicherheitsanforderungen über den gesamten Lebenszyklus hinweg unterstützt. Die Plattform vereint das Management von Maschinen sowie auch Personal in einer digitalen Plattform. Das Produkt schafft dafür eine Verbindung zwischen Assets wie Mitarbeitern, Maschinen und Komponenten sowie dazugehörigen digitalen Artefakten – etwa Anleitungen, Arbeitsschutzrichtlinien oder Schulungen. Ein Blick System-Dashboard zeigt auf, wo es Handlungsbedarf in Bezug auf Safety, Security und Konformität gibt. Dazu buchbare Workflows erleichtern den Umgang mit dem System.



  • Mitbestimmung in Zeiten der digitalen Transformation

    Mitbestimmung in Zeiten der digitalen Transformation

    Seit 100 Jahren gibt es das Betriebsrätegesetz. Zu diesem Jubiläum und vor dem Hintergrund der digitalen Transformation spricht sich die IG Metall für Modernisierung der Mitbestimmung aus.

    mehr lesen: Mitbestimmung in Zeiten der digitalen Transformation

  • Siemens: Umsatz leicht über Vorjahr

    Siemens: Umsatz leicht über Vorjahr

    Siemens hat seine Umsatzerlöse im ersten Geschäftsquartal um 1% auf 20,3Mrd.€ gesteigert. Der Gewinn lag nach Steuern bei 1,1Mrd.€ (-3% gegenüber Vorjahr).

    mehr lesen: Siemens: Umsatz leicht über Vorjahr

  • Deutsche Messe schreibt Hermes Award aus

    Deutsche Messe schreibt Hermes Award aus

    Noch bis zum 19. Februar können sich alle Unternehmen und Institutionen, die auf der Hannover Messe ausstellen oder sich in anderer Weise inhaltlich beteiligen, um den Hermes Award bewerben.  

    mehr lesen: Deutsche Messe schreibt Hermes Award aus

  • Anzeige
    Retarus beschleunigt Datenaustausch in der Produktion

    Retarus beschleunigt Datenaustausch in der Produktion

    Die Digitalisierungs- und Automatisierungslösungen von Retarus ermöglichen effiziente Abläufe ohne manuellen Aufwand oder Kompromisse bei der Datensouveränität

    mehr lesen: Retarus beschleunigt Datenaustausch in der Produktion

  • Peter Körte leitet Strategieabteilung bei Siemens

    Peter Körte leitet Strategieabteilung bei Siemens

    Die Siemens AG hat Peter Körte zum neuen Strategiechef ernannt. Der Konzern will damit seinen Fokus auf das industrielle Internet der Dinge richten.

    mehr lesen: Peter Körte leitet Strategieabteilung bei Siemens

  • Mit künstlicher Intelligenz dem Verschleiß auf der Spur

    Mit künstlicher Intelligenz dem Verschleiß auf der Spur

    Forscher am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) haben ein System zur vollautomatischen Überwachung von Kugelgewindetrieben in Werkzeugmaschinen entwickelt. Dabei kommt eine direkt in die Mutter des Kugelgewindetriebs integrierte Kamera zum…

    mehr lesen: Mit künstlicher Intelligenz dem Verschleiß auf der Spur

  • Cosmo Consult gründet Life Science-Geschäftseinheit

    Cosmo Consult gründet Life Science-Geschäftseinheit

    Hersteller von Pharmazeutika, biologischen Präparaten und Medizinprodukten sowie alle verbundenen Unternehmen arbeiten in einem stark regulierten Umfeld und auch technologische sowie gesellschaftliche Herausforderungen nehmen zu. Bei Cosmo Consult trägt man…

    mehr lesen: Cosmo Consult gründet Life Science-Geschäftseinheit

  • Vom Großunternehmen bis zum regionalen Zulieferer

    Vom Großunternehmen bis zum regionalen Zulieferer

    Rund 130 Aussteller werden am 12. und 13. Februar auf der FMB-Süd in Augsburg erwartet. Der Branchenmix reicht von der Metall- und Kunststoffverarbeitung über Montage-, Handhabungs- und Automatisierungstechnik sowie Antriebstechnik…

    mehr lesen: Vom Großunternehmen bis zum regionalen Zulieferer

  • Alles rund um industrielle Instandhaltung

    Alles rund um industrielle Instandhaltung

    Vom 12. bis zum 13. Februar 2020 findet in Dortmund die Maintenance statt. Rund 220 Aussteller werden dann auf dem dortigen Messegelände erwartet – darunter Dienstleister, Handelshäuser und Software-Anbieter. Wie…

    mehr lesen: Alles rund um industrielle Instandhaltung

  • Mehr Verlass auf Deep-Learning-Entscheidungen

    Mehr Verlass auf Deep-Learning-Entscheidungen

    Menschen können Probleme entweder logisch und mit Ruhe betrachten, oder spontan und emotional entscheiden. Ähnlich geht es dem Computer: Moderne Deep-Learning-Verfahren liefern schnelle Ergebnisse, die jedoch nicht nachvollziehbar sind. Wissenschaftler…

    mehr lesen: Mehr Verlass auf Deep-Learning-Entscheidungen

  • Hohe Stromkosten für deutsche Rechenzentren

    Hohe Stromkosten für deutsche Rechenzentren

    Die Stromkosten für deutsche Rechenzentrumsbetreiber sind mit 113,11€ pro Megawattstunde am höchsten. Der große Unterschied zu den Nachbarländern ergibt sich dabei aus den Nebenkosten.

    mehr lesen: Hohe Stromkosten für deutsche Rechenzentren

  • Security-Modul für IPCs mit Windows 7

    Security-Modul für IPCs mit Windows 7

    Mithilfe des Security-Moduls mGuard von Phoenix Contact können Anwender eine Security-Lücke bei Industrie-PCs mit dem Betriebssystem Windows 7 schließen, für das Microsoft seit dem 14. Januar 2020 keine Sicherheits-Updates mehr…

    mehr lesen: Security-Modul für IPCs mit Windows 7