Richtlinie schafft Orientierung
Dass Speichersysteme im Auto zuverlässig sind, ist essenziell für die Sicherheit. Um dies sicherzustellen, gibt es die branchenweit anerkannte Richtline Automotive Spice (Aspice), die den Entwicklungsprozess von eingebetteter Software im Automobilbereich nach den Leveln 0 bis 5 bewertet. Dadurch kann sichergestellt werden, dass bewährte Methoden in der Entwicklung von Automobilsoftware eingesetzt werden. Auch die in Managed NAND-Flash-Produkten enthaltene Software (oft als Firmware bezeichnet) wird nach den Aspiece-Kriterien zertifiziert. Automobilzulieferer und -hersteller bevorzugen Aspice Level-3-zertifizierte Speicherprodukte, die sich durch hohe funktionale Sicherheit, Zuverlässigkeit und Qualität auszeichnen.
Speichertechnologie der Zukunft
Zentrale Funktionen wie Spurhalteassistenten, Kameras und Spracherkennung beispielsweise werden bis 2025 Onboard-Speicher mit Kapazitäten von rund zwei Terabyte benötigen. Zusätzlich müssen Autos in der Lage sein, OTA-Updates zu empfangen, was ebenfalls Speicherplatz erfordert. Während aktuell 128 GB Speicher ausreichend sind, werden in naher Zukunft 256 GB oder mehr erforderlich sein. Um diesen Anforderungen Software-definierter Fahrzeuge gerecht zu werden, sollten Automobilhersteller und Zulieferer rechtzeitig in leistungsfähige Speichertechnologie investieren. So sind sie für die steigenden Datenmengen und komplexen Anwendungen in zukünftigen Fahrzeugen gewappnet. Und sie können neue Funktionen wie autonomes Fahren oder fortschrittliche Assistenzsysteme zuverlässig unterstützen – auf dem Weg zur vernetzten und sicheren Mobilität der Zukunft.






































