Wartungsplanung leicht gemacht

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Bild: ©zerocreative / westend61.de

Ob Fuhrpark, Förderanlagen, Gabelstapler, Regalbediengeräte oder Lagerverwaltungssysteme – fällt nur eines der Elemente aus, drohen Lieferverzögerungen, Versorgungslücken oder ein Produktionsstopp. Wartung und Instandhaltung sind also essentiell, um Stillstand zu vermeiden und die Arbeitssicherheit der Mitarbeiter sicherzustellen. Deswegen haben externe Prüforgane wie die Betriebssicherheitsverordnung und die Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung (DGUV) ein sorgfältiges Auge auf diese Betriebsmittel und fordern in regelmäßigen Abständen Prüfungen sowie entsprechende Protokolle.

Prüfintervalle im Blick behalten

In großen logistischen Unternehmen wie Schnellumschlaganlagen, Terminals oder Lagersystemen gibt es prüfpflichtige Betriebsmittel, mit ganz unterschiedlichen Intervallen für ihre Wartung. Stapler und Flurförderzeuge müssen z.B. mindestens einmal jährlich auf sichere Bereitstellung und Benutzung geprüft werden. Auch Regale in großen Lagern gehören zu den Betriebsmitteln und müssen regelmäßig auf Verschleiß oder Schäden untersucht werden, da Kollisionen mit Gabelstaplern die Racks instabil machen können. Die neue europäische Norm DIN EN 15635 sowie die Betriebssicherheitsverordnung schreiben daher Lagerbetreibern regelmäßige Kontrollen vor. Einmal in der Woche steht die Sichtkontrolle an, einmal im Jahr die Experteninspektion. Leitern und Tritte sind auch große Gefahrenquellen für Arbeitsunfälle. Deswegen ist es wichtig, keine gesetzlich vorgeschriebene Prüfung zu verpassen. Denn wenn es zu einem Arbeitsunfall kommt und sich herausstellt, dass das Prüfintervall nicht ordnungsgemäß eingehalten wurde, zahlt weder die Versicherung noch die Berufsgenossenschaft für entstandene Schäden. Professionelles Prüffristenmanagement ist also unerlässlich, um Mitarbeiter zu schützen und rechtskonform zu arbeiten.

Professionelle Software

Heute gibt es Software, die die sicherheitstechnische Wartung vereinfacht. So hat der Verantwortliche alle Prüftermine im Blick, kann Protokolle erstellen und wird zudem rechtzeitig an anstehende Prüfungen und Wartungen erinnert. Eine bewährte Anwendung ist z.B. der Wartungsplaner von Hoppe Unternehmensberatung. Betriebsmittel und ihre Wartungsfristen können hier mit wenigen Klicks kontrolliert werden. Eine einfach durchzuführende Dateneingabe macht es möglich, jedes Betriebsmittel im Wartungsplaner aufzunehmen. Ein integrierter Kalender zeigt, wann welche Prüfungen und Wartungen durchgeführt werden müssen. Eine Erinnerungsfunktion stellt sich, dass kein Termin verpasst wird. Mit der Software wird auch die Dokumentation einfacher. Informationen, die Prüfprotokolle erst rechtskonform machen, wie z.B. Anlagenidentifikation, Prüfumfang, Datum, Ergebnis und Frist bis zur nächsten Prüfung werden automatisiert im System dokumentiert. Das Risiko, dass Ordner verschwinden oder etwas falsch abgeheftet wird, gibt es also nicht mehr. Der Wartungsplaner ist somit auch ein wichtiger Beitrag zum digitalen Dokumentenmanagement.



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