Ganzheitliches Qualitätsverständnis etablieren: Qualität als Pflicht und Chance

Bausteine für weitreichendes Qualitätsmanagement.
Bausteine für weitreichendes Qualitätsmanagement.Bild: Babtec Informationssysteme GmbH

Die Produktqualität steht im Fokus der Qualitätsprozesse, denn die Erwartungen an die Produkte und die damit verbundenen Anforderungen an die Produktherstellung sind vielfältig. Außerdem fordern Kunden von ihren Zulieferern oft ein Qualitätsmanagementsystem, das etwa nach ISO9001 oder IATF16949 zertifiziert ist. Neben der Pflicht, gesetzliche Vorgaben einzuhalten, wird zunehmend von den Unternehmen erwartet, weitere Managementsystemnormen zu erfüllen – unter anderem für Umwelt, Arbeits- oder IT-Sicherheit. Also sind nicht nur die Anforderungen an die Qualität der Produkte und Prozesse vielfältig, sondern auch der Aufwand, allen Anforderungen gerecht zu werden.

Eine Software für alle Qualitätsprozesse

Ein wirksames Qualitätsmanagement kann zur Produktqualität beitragen und Unternehmen dabei helfen, Ressourcen zu sparen und Ausschuss zu verhindern. Gerade fertigende Unternehmen können von einer auf Qualitätsmanagement spezialisierten Software profitieren, die QM-Tools für den Produktentwicklungs- und den Produktionsprozess bietet. Die Anwendung von BabtecQ etwa unterstützt bei der Qualitätsvorausplanung, bei der Erstbemusterung bis hin zur fertigungsbegleitenden Qualitätssicherung, unter anderem mit SPC und Abnahmeprüfungen. Die Qualitätsdaten lassen sich über verschiedene Module dokumentieren, untereinander austauschen und auswerten. Die Integration der Module soll sicherstellen, dass alle Beteiligten mit den korrekten Daten arbeiten. Das System unterstützt zudem die Anbindung an ERP- oder BDE-Systeme und Messmaschinen.

Wirksames Qualitätsmanagement

Die Qualitätsprozesse bei der Produktentwicklung und Produktherstellung sind nur eine Seite der Medaille. Für umfassendes Qualitätsmanagement braucht es ein System, das Qualität auch in anderen Bereichen fördert und so auf den langfristigen Unternehmenserfolg einzahlt. Deshalb wurde in die Anwendung etwa ein Modul für Prozessmanagement integriert, in dem eine dokumentierte Prozesslandkarte mit allen Kern-, Management- und Unterstützungsprozessen enthalten sein kann, im Sinn eines Wegweisers durch die Ablauforganisation einer Firma. Dort lassen sich Tätigkeiten und Abläufe übersichtlich und inklusive gültiger Vorgabedokumente beschreiben. Prozessverantwortlichen stehen im Modul ‚Quality Cockpit‘ Kennzahlen oder Frühwarnindikatoren zur verfügung oder die Nutzergruppe kann Aufgaben und Termine im Aufgabenmanagement verfolgen. Für eine ortsunabhängige Nutzung stellt der Softwareanbieter die browserbasierte Anwendung BabtecQ Go zur Verfügung. Über diese Benutzeroberfläche kann Feedback von den Prozessbeteiligten in die Software einfließen. Orientierung bieten integrierte digitale Checklisten mit Schritt-für-Schritt-Anweisungen, die Nutzer im Baukastensystem für Anwendungsfälle erstellen. Bei der Anwendung der Checklisten läuft eine Aufzeichnung mit, die bei Abweichungen Korrekturmaßnahmen veranlasst.

Auf dem Weg zum integrierten Managementsystem

Nun sind Unternehmen neben dem QMS mit weiteren Managementsystemen konfrontiert, um etwa die Anforderungen der Managementsystemnormen ISO14001 oder ISO/IEC27001 zu erfüllen. Da es nur eine einzige Ablauforganisation im Unternehmen geben sollte – mit Prozessen und verfügbaren Ressourcen – sollten alle Anforderungen in ein Managementsystem integriert werden. Das gilt für die Anforderungen an ein Qualitätsmanagementsystem genauso wie für gesetzliche Vorgaben und beispielsweise die Anforderungen an ein Umweltmanagementsystem.

Risiko strukturiert reduziert

Die Summe gültiger Anforderungen wird sich vermutlich nicht reduzieren. Sollten Erwartungen etwa von Geschäftspartnern und vereinbarte Anforderungen nicht ausreichend erfüllt werden oder gar unbekannt sein, kann das für Unternehmen riskant werden. In der Babtec-Software wird das im Modul für Anforderungsmanagement adressiert. Darin können Anwender Anforderungen verwalten und vor allem die Übersicht bewahren, für welche Prozesse eine Anforderung relevant ist, wie sie berücksichtigt werden muss und mit welchen Regeln und Vorgaben die Erfüllung dort sichergestellt wird. Zu den Chance eines integrierten Managementsystemes zählt es, in Zusammenarbeit mit den Fachbereichen Anforderungen bestmöglich zu bewältigen, dabei Synergien zu entdecken und den Aufwand zu reduzieren.

Qualität modern verstehen

In einer Welt im Wandel spielt Qualität eine zentrale Rolle – sie kann zum Schlüsselfaktor für den Erfolg werden. Wenn sich Produkt- und Marktanforderungen ändern, kann die Qualität eines Unternehmens darüber entscheiden, als wie verlässlich sie wahrgenommen wird. Qualität kann ein Differenzierungsmerkmal im Wettbewerb sein. Und sie sollte in der Beziehung zwischen Kunden und Lieferanten eine Konstante darstellen, als Fundament einer Geschäftsbeziehung.

Unterstützung vom Softwaredienstleister

Als erfahrener Hersteller von QM-Software setzt sich die Firma Babtec über die Qualitätssicherung hinaus mit den Aspekten eines modernen Qualitätsverständnisses auseinander. Dazu gehört die Integration bewährter QM-Werkzeuge sowie Konnektivität zur Integration der Software in die Systemlandschaft und der Ausbau eines integrierten Managementsystems. Dazu zählt aber auch Change Management, also Mitarbeiter hinreichend zu schulen und in die Prozesse einzubinden.



  • Partnerschaft zwischen Senseye und PTC

    Partnerschaft zwischen Senseye und PTC

    Im Zuge einer Partnerschaft zwischen Senseye und PTC soll die Predictive Maintenance-Lösung von Senseye über die PTC IIoT-Plattform ThingWorx zur Verfügung stehen.

    mehr lesen: Partnerschaft zwischen Senseye und PTC

  • Manipulation durch Microsoft-signierte Malware

    Manipulation durch Microsoft-signierte Malware

    Eine als Netzwerktreiber getarnte Schadesoftware ermöglicht Hackern die Manipulation des Datenverkehrs. Dabei trägt die Schadsoftware ein gültiges Microsoft-Zertifikat.

    mehr lesen: Manipulation durch Microsoft-signierte Malware

  • Datenerfassung über die Stromzufuhr

    Datenerfassung über die Stromzufuhr

    Ein Forschungsteam vom Fraunhofer-Institut für Produktionstechnik und Automatisierung IPA hat ein Monitoringsystem für den niederschwelligen Einstieg in die digitale Produktion entwickelt. Damit können alten Bestandsmaschinen Daten entlockt werden. IT-Fachkenntnisse und…

    mehr lesen: Datenerfassung über die Stromzufuhr

  • Anzeige
    Retarus beschleunigt Datenaustausch in der Produktion

    Retarus beschleunigt Datenaustausch in der Produktion

    Die Digitalisierungs- und Automatisierungslösungen von Retarus ermöglichen effiziente Abläufe ohne manuellen Aufwand oder Kompromisse bei der Datensouveränität

    mehr lesen: Retarus beschleunigt Datenaustausch in der Produktion

  • Exportbetriebe nicht stärker von der Pandemie betroffen

    Exportbetriebe nicht stärker von der Pandemie betroffen

    Knapp die Hälfte der exportierenden privatwirtschaftlichen Betriebe in Deutschland hat seit Beginn der Pandemie einen Rückgang ihrer Ausfuhren verzeichnet. Dennoch schätzen exportierende Betriebe im Schnitt ihre Geschäftslage nicht stärker negativ…

    mehr lesen: Exportbetriebe nicht stärker von der Pandemie betroffen

  • Cybercrime in Deutschland

    Cybercrime in Deutschland

    Schon seit Jahren ist zu beobachten, dass die Bedrohung durch Cyberkriminelle kontinuierlich zunimmt. Allein im Vorjahr wurden nach Angaben des Bundeskriminalamts (BKA) fast 110.000 Cyberattacken in Deutschland registriert. Das sind…

    mehr lesen: Cybercrime in Deutschland

  • Schutz von Industrieunternehmen

    Schutz von Industrieunternehmen

    Industrielle Netzwerke sind äußerst unterschiedlich. Entsprechend benötigen Unternehmen effektive Cybersicherheitslösungen, die sich auf die individuellen Anforderungen abstimmen lassen und sich mit ihren Zielen weiterentwickeln können, ohne ihre Infrastruktur oder ihr…

    mehr lesen: Schutz von Industrieunternehmen

  • Peter Schmidt wird Chief Revenue Officer bei iPoint

    Peter Schmidt wird Chief Revenue Officer bei iPoint

    Compliance-Software-Pionier Peter Schmidt wird Chief Revenue Officer bei iPoint Auf der neu geschaffenen Position des Chief Revenue Officer soll Peter Schmidt das internationale Geschäft bei iPoint-Systems voranbringen. Der strategischen Neuausrichtung…

    mehr lesen: Peter Schmidt wird Chief Revenue Officer bei iPoint

  • IT-Dienstleister steigern Umsatz

    IT-Dienstleister steigern Umsatz

    Das Marktforschungsunternehmen Lünendonk & Hossenfelder hat im Rahmen der Studie ’Der Markt für IT-Beratung und IT-Services in Deutschland’ 83 IT-Dienstleister in Deutschland analysiert. Demnach konnten 65 Prozent von ihnen ihren…

    mehr lesen: IT-Dienstleister steigern Umsatz

  • Neuer Bedrohungsakteur PuzzleMaker

    Neuer Bedrohungsakteur PuzzleMaker

    Bereits im April entdeckten Kaspersky-Experten eine Reihe extrem zielgerichteter Cyberattacken gegen mehrere Unternehmen, die zuvor unentdeckte Google-Chrome- und Microsoft-Windows-Zero-Day-Exploits nutzten.

    mehr lesen: Neuer Bedrohungsakteur PuzzleMaker

  • Dan Smoot wird CEO bei Riverbed

    Dan Smoot wird CEO bei Riverbed

    Riverbed ernennt Dan Smoot zum President und CEO und will damit die nächste Wachstumsphase vorantreiben.

    mehr lesen: Dan Smoot wird CEO bei Riverbed

  • Fachkräftemangel im Maschinenbau verschärft sich wieder

    Fachkräftemangel im Maschinenbau verschärft sich wieder

    Im Maschinen- und Anlagenbau gewinnt der konjunkturelle Aufschwung deutlich an Fahrt. Doch nun rücken wieder zunehmend Fachkräfteengpässe in den Fokus der Unternehmen. Laut einer aktuellen Umfrage des VDMA unter rund…

    mehr lesen: Fachkräftemangel im Maschinenbau verschärft sich wieder