
Für den zuverlässigen Einsatz von Connected Workern – also digital vernetzten Mitarbeitenden – bietet Pepperl+Fuchs Tablets und Smartphones für explosionsgefährdete sowie raue Umgebungen an. Mit Hilfe von Stift- und Handschuhunterstützung sowie einem operativen Temperaturbereich von -20 bis +50°C lassen sich die Tablets auch in Outdoor-Bereichen und in der industriellen Fertigung einsetzen. Das frontseitige NFC-Modul gestattet ergonomisch sichere Zugangs- und Identitätskontrollen für geschützte Bereiche und Anlagenteile. Ein Fingerprint-Sensor sorgt für die notwendige Authentifizierung.
Als Ergänzung bietet der Hardware-Anbieter für seine robusten Tablets zahlreiche sogenannte SmartBacks an. Dabei handelt es sich um technische Erweiterungen, die an der Rückseite der Tablets angebracht werden. Diese erweitern den Funktionsumfang um spezifische Funktionen. Durch die Kombination mit beispielsweise einem passenden Scanner-Frame wird das Tablet um die Funktionalitäten zum performanten Scannen von Barcodes, Tracken von Transporten und Picken von Warenstücken in Lagern erweitert. Weiteres Zubehör wie ein zusätzlicher Akku zur Verlängerung der Laufzeit oder spezielle Halterungen können als SmartBack auf der Geräterückseite ergänzt werden. Weiterhin sind auf Basis der Technologie kundenspezifische Ergänzungen möglich. Ein IO-Dock für die Verwendung mit externen Geräten und Displays steht zur Verfügung, um das Tablet zu einer Alternative für einen stationären Office-PC zu machen.
Das Potenzial von Augmented Reality
Auf Geräte-Ebene bietet Augmented Reality (AR) ein enormes Potenzial zur Digitalisierung von Prozessen. Die Technologie ermöglicht es, Echtzeitinformationen ins Sichtfeld der Mitarbeiter einzublenden und diese räumlich sowie kontextsensitiv darzustellen. Dies geschieht etwa durch Markierungen an Kabeln oder Flanschen oder durch die Anzeige von Prozesswerten unmittelbar neben den entsprechenden Ventilen. Das reduziert die kognitive Belastung der Connected Worker erheblich und erlaubt, situative Bedienentscheidungen schneller, sicherer und präziser oder auch mit weniger Erfahrung zu treffen.
Augmented Reality wird dabei durch den Mobilfunkstandard 5G sinnvoll ergänzt. Der Funkstandard liefert nicht nur die notwendige Bandbreite, sondern vor allem eine geringe Latenz, um AR-Inhalte in Echtzeit zu übertragen und einzubinden. Techniker vor Ort erhalten kontextsensitive Anleitungen, Overlay-Markierungen auf Bauteilen sowie Live-Daten, wie Sensorwerte oder Trends, ins Sichtfeld eingeblendet. Gleichzeitig können Remote-Experten zugeschaltet werden, um unterstützend einzugreifen.
IT-Sicherheit im Industriealltag
Ein Aspekt, der bei Digitalisierungsinitiativen von Beginn an mitgedacht werden muss, ist die IT-Sicherheit. Die hohen Anforderungen an Cybersecurity lassen sich heute problemlos mit intuitiver und effizienter Bedienung vereinen. Auch diese Geräte verfügen über integrierte biometrische Authentifizierungsverfahren, beispielsweise Fingerabdrucksensoren, die einen schnellen, benutzerfreundlichen und gleichzeitig abgesicherten Zugang erlauben.
Die mobilen Endgeräte sind Teil des Android Enterprise Recommended (AER) Programms von Google. Dies soll eine konsistente, einfache Bereitstellung von Hardware- und Betriebssystem-Support sowie Android-Upgrades und regelmäßige Sicherheitspatches sicherstellen.

Connected Worker der Zukunft
Smartphones und Tablets bilden jetzt schon eine wichtige Plattform für den Connected Worker. Sie fungieren als Hub, ermöglichen Authentifizierung, sammeln Sensordaten und bündeln verschiedene Kommunikationskanäle. Zudem integrieren sie Geräte wie Kommunikations-Peripherals, mobile Scanner oder IoT-Gateways. So können sie zum Dreh- und Angelpunkt für sichere, effiziente und vernetzte Arbeitsprozesse in der Industrie bis hin zu explosionsgefährdeten Bereichen werden.
Die Bedeutung dieser Rolle könnte künftig weiter steigen. Mitarbeiter werden zunehmend von persönlichen, KI-gestützten Assistenzsystemen begleitet. Von virtuellen Experten, die Anlagen bis ins Detail kennen und in Echtzeit unterstützen. Audio-Headsets dienen dann als primäre Kommunikationsschnittstelle, sowohl für die Zusammenarbeit mit Kolleginnen und Kollegen als auch mit dem digitalen Expertensystemen.
Als Pionier arbeitet Pepperl+Fuchs kontinuierlich daran, intuitive Produkte zu entwickeln, bei denen Smartphones und Tablets durch nützliche Peripheriegeräte ergänzt werden, um Menschen in industriellen Umgebungen zu vernetzen, Arbeitsprozesse zu vereinfachen und die Effizienz zu steigern. So entwickelt sich der Connected Worker Schritt für Schritt zu einem hochvernetzten, intelligent unterstützten Akteur, der abgesichert, kontextsensitiv und in Echtzeit auf relevante Informationen, Analysetools und Expertenwissen zugreifen kann.






































