
In der industriellen Produktion gewinnen vernetzte, autonome und adaptive Systeme an Bedeutung. Das Unternehmen Dell Technologies benennt fünf Trends, die die Entwicklung der Smart Factory aktuell prägen. Grundlage sind technologische Fortschritte im Bereich der Sensorik, künstlichen Intelligenz und industriellen IT-Infrastruktur.
Hochauflösende Kameras für Produktionsanalysen
Maschinen werden verstärkt mit hochauflösenden Kameras ausgestattet. Dell zufolge kommen dabei Modelle mit bis zu 8K-Auflösung zum Einsatz. Diese liefern Daten für Bildanalysen mit Methoden des maschinellen Lernens. Die Kameras sollen etwa bei der Qualitätsprüfung oder der Steuerung von Roboterarmen in Echtzeit unterstützen.
Sprachsteuerung durch KI-Copiloten
Ein weiterer Trend ist die Integration von KI-Copiloten. Dabei handelt es sich um Systeme auf Basis generativer künstlicher Intelligenz. Sie ermöglichen eine Bedienung von Maschinen über gesprochene Sprache. Dell zufolge kann das Wartungspersonal dadurch Maschinen effizienter steuern, ohne Eingaben per Tastatur vornehmen zu müssen.
Adaptive Maschinen durch lernfähige Systeme
Laut Dell entwickeln sich Maschinen vermehrt zu lernenden Systemen. Mithilfe künstlicher Intelligenz können sie ihre Leistung anpassen und auf Veränderungen reagieren. Grundlage dafür sind entweder Datenanalysen, menschliches Feedback oder eine Kombination beider Methoden während der Produktion.
Absicherung und Austausch industrieller Daten
Die zunehmende Bedeutung digitaler Produktionsdaten macht deren Schutz erforderlich. Dell betont, dass besonders die Operational Technology (OT) gegen unbefugte Zugriffe gesichert werden muss. Gleichzeitig brauche die Industrie Wege für einen sicheren Datenaustausch zwischen Herstellern und Kunden. Produktionsdaten könnten laut Dell dazu beitragen, Maschinen kontinuierlich weiterzuentwickeln.
Steuerung per Software dank virtualisierter PLCs
Industrielle Steuerungssysteme, sogenannte speicherprogrammierbare Steuerungen (PLCs), werden zunehmend virtualisiert. Die Funktionen dieser Systeme werden laut Dell in Software übertragen, die auf Standard-Servern läuft. Dies soll unter anderem Updates vereinfachen und die Anpassung an neue Anforderungen beschleunigen.






































