Zustandsüberwachung für Kunststoffschneidmühlen

Im Blick mit dem interaktiven Dashboard: Laufzeit, Leerlaufzeit und 
Unterbrechungen von Schneidmühlen.
Im Blick mit dem interaktiven Dashboard: Laufzeit, Leerlaufzeit und Unterbrechungen von Schneidmühlen.Bild: Rapid Granulier-Systeme GmbH & Co. KG

Stehen Schneidmühlen in Kunststoffverarbeitungsprozessen still, stocken schnell auch ganze Produktionslinien. Um solche Stillstände zu vermeiden hilft neben der der kontinuierlichen Wartung und Service ist das frühzeitige Erkennen von Schäden, Fehlern und Fehlfunktionen wichtig, um einen ungeplanten Stillstand zu vermeiden. Eine permanente Überwachung ist notwendig, um Schäden an Maschinen und Anlagen rechtzeitig zu erkennen und geeignete Maßnahmen zu treffen. In den hoch automatisierten Produktionsstätten ist jedoch kaum noch Personal vor Ort, so dass andere Lösungen notwendig sind, um eine permanente Überwachung zu gewährleisten. Rapid Granulier-Systeme, ein Anbieter von Schneidmühlen für das Recycling von Kunststoffen, bietet hierfür ein System für die Zustandsüberwachung (Condition Monitoring) von Kunststoffschneidmühlen an.

Erfassung an der Maschine

Das System namens Rapid Connect erfasst Daten direkt an den Maschinen und kann so etwa erhöhte Temperaturwerte, verstärkte Vibrationen, Stillstände, aber auch den Energieverbrauch übermitteln. Daraus lassen sich Verbrauchswerte über bestimmte Zeiträume ableiten, sowie Hinweise zu notwendigen Wartungs- und Servicearbeiten.

Reparaturen planen

Stellt das System eine Überlastung, beispielsweise durch erhöhte Temperaturen oder Vibrationen fest, wird ein Alarm ausgelöst und die Maschine kann abgeschaltet werden, bevor es zu größeren Schäden kommt. Zeichnen sich kritische Werte ab, können Wartung oder Reparatur rechtzeitig geplant für ein möglicht günstiges Zeitfenster geplant werden.

Auf Basis der erfassten Daten lässt sich zudem die Auslastung von Anlagen oder Produktionslinien verbessern. Kommt es zu Leerläufen, kann das System die betreffenden Maschinen abschalten. Ein Dashboard zeigt zudem Laufzeiten, Leerlaufzeiten sowie Unterbrechungen an.

Kabellos verbunden

Die Sensoren an den Maschinen kommunizieren kabellos per Gateway mit dem Cloud-Serviceportal von Rapid Granulier-Systeme. Der Zugriff auf vernetzte Einheiten kann somit von überall aus mit einer verschlüsselten Verbindung außerhalb der Netzwerkinfrastruktur erfolgen. Nach der Installation können Alarme eingerichtet werden, die Nachrichten auf verschiedenen Endgeräten versenden.



  • Bechtle übernimmt Cadmes

    Bechtle übernimmt Cadmes

    Bechtle baut die Präsenz in den Niederlanden und Belgien aus. Das Unternehmen hat den CAD/CAM/PLM-Spezialisten Cadmes übernommen.

    mehr lesen: Bechtle übernimmt Cadmes

  • Wechsel in der Leitung bei ABB Elektrifizierung in Deutschland

    Wechsel in der Leitung bei ABB Elektrifizierung in Deutschland

    Torsten Nolting (Bild) übernimmt am 1. August die Leitung der Business Area Elektrifizierung in Deutschland. Er folgt damit auf Uwe Laudenklos, der am 1. April des Jahres zum Lead Business…

    mehr lesen: Wechsel in der Leitung bei ABB Elektrifizierung in Deutschland

  • Siemens erzielt Auftrags- und Umsatzplus

    Siemens erzielt Auftrags- und Umsatzplus

    Mit einem Auftrags- und Umsatzplus hat Siemens das dritte Quartal abgeschlossen. Der Ausblick für das aktuelle Geschäftsjahr wurde zudem angehoben.

    mehr lesen: Siemens erzielt Auftrags- und Umsatzplus

  • Anzeige
    Retarus beschleunigt Datenaustausch in der Produktion

    Retarus beschleunigt Datenaustausch in der Produktion

    Die Digitalisierungs- und Automatisierungslösungen von Retarus ermöglichen effiziente Abläufe ohne manuellen Aufwand oder Kompromisse bei der Datensouveränität

    mehr lesen: Retarus beschleunigt Datenaustausch in der Produktion

  • Hoher Schaden für die deutsche Wirtschaft

    Hoher Schaden für die deutsche Wirtschaft

    Ein Schaden in Höhe von 223Mrd.€ entsteht der deutschen Wirtschaft jährlich durch Diebstahl, Spionage und Sabotage. Allein Ransomware-Angriffe nahmen im Vergleich zu den Jahren 2018/2019 um 358 Prozent zu.

    mehr lesen: Hoher Schaden für die deutsche Wirtschaft

  • Wieder mehr persönlicher Kundenkontakt in der Industrie

    Wieder mehr persönlicher Kundenkontakt in der Industrie

    Im Zuge der Pandemie setzten viele Unternehmen auf digitale Kommunikation. Laut einer Umfrage des Finanzdienstleisters CBAF treffen vier von fünf Industrieunternehmen ihre Kunden wieder persönlich. Probleme haben die Befragten derzeit…

    mehr lesen: Wieder mehr persönlicher Kundenkontakt in der Industrie

  • Software AG mit neuem Management-Team

    Software AG mit neuem Management-Team

    Die Software AG führt eine neue Management-Team-Struktur ein. Das neue Team soll aus den vier Vorstandsmitgliedern sowie zwei intern ernannten Mitgliedern bestehen und die Struktur ergänzen: Scott Little wird ab…

    mehr lesen: Software AG mit neuem Management-Team

  • HoreKa schafft 17 PetaFlops

    HoreKa schafft 17 PetaFlops

    Am KIT in Karlsruhe hat der neue Hochleistungsrechner HoreKa seine Arbeit aufgenommen. Die Rechenleistung des Supercomputers soll dabei unterschiedlichen Forschungsdisziplinen neue Erkenntnisse ermöglichen.

    mehr lesen: HoreKa schafft 17 PetaFlops

  • Wo Technologien berufliche Tätigkeiten ersetzen können

    Wo Technologien berufliche Tätigkeiten ersetzen können

    Der Anteil der Tätigkeiten, die heute schon potenziell von Computern erledigt werden könnten, ist in Fachkraftberufen mit 4,6 und Spezialistenberufen mit 4,8 Prozentpunkten zwischen 2016 und 2019 stark angestiegen. In…

    mehr lesen: Wo Technologien berufliche Tätigkeiten ersetzen können

  • Materialmangel behindert die Produktion

    Materialmangel behindert die Produktion

    Deutschen Industrieunternehmen fehlt es an Material. In einer Ifo-Umfrage geben rund 64 Prozent der befragten an, dass Probleme bei Vorlieferungen die Produktion behindern.

    mehr lesen: Materialmangel behindert die Produktion

  • Die Maschine per Abo

    Die Maschine per Abo

    Laut einer Analyse von KPMG gewinnt der Ansatz des Equipment as a Service (EaaS) an Bedeutung. Mehr als die Hälfte der befragten Unternehmen kann sich vorstellen, in den nächsten 5…

    mehr lesen: Die Maschine per Abo

  • Welt-Elektromarkt erholt sich 2021 deutlich

    Welt-Elektromarkt erholt sich 2021 deutlich

    Der Weltmarkt für elektrotechnische und elektronische Güter kam im vergangenen Jahr auf 4,6Bio.€. „Damit hat er sein 2019er-Niveau trotz Corona-Pandemie halten können“, so ZVEI-Finanzexperte Dr. Andreas Gontermann.

    mehr lesen: Welt-Elektromarkt erholt sich 2021 deutlich